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Produktionsmitarbeiter gesucht: Tesla startet Stellenportal für Grünheide

Tesla hat eine Recruiting-Website für Produktionsmitarbeiter gestartet. Die Liste für die Gigafactory Berlin füllt mehrere Bildschirmseiten.
/ Andreas Donath
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Tesla-Recruitment-Video (Bild: Tesla)
Tesla-Recruitment-Video Bild: Tesla

Tesla hat eine Website vorgestellt, über die sich Interessenten auf freie Stellen in der Produktion(öffnet im neuen Fenster) bewerben können. Auf der Website sind Beschäftigungsstandorte etwa in Texas, Schanghai, Nevada, New York, Fremont und Grünheide bei Berlin gelistet.

Für sein erstes europäisches Werk, in dem das Model Y und künftig auch Akkus gebaut werden sollen, sucht Tesla besonders viele Mitarbeiter. Noch ist die Fabrik nicht in Betrieb, weil abschließende Genehmigungen fehlen. Insgesamt gibt es dort in der Fertigung 145 Stellenbeschreibungen. Das bedeutet aber nicht, dass nur 145 Stellen offen sind, weil nicht klar ist, wie viele Mitarbeiter Tesla jeweils benötigt. Neben Facharbeitern sucht Tesla Ingenieure.

Die Anzeigen sind professionell aufgebaut und beschreiben die jeweilige Jobrolle, Verantwortlichkeiten und Anforderungen ausführlich. Wer will, kann sich über ein Onlineformular bewerben. Im Gegensatz zu früheren Befürchtungen und Gerüchten sind zwar in einigen Fällen Englischkenntnisse gefragt, wichtig sind Tesla offenbar jedoch solide Deutschkenntnisse. In vielen Anzeigen ist von einem Drei-Schicht-System die Rede. Angaben zu Gehältern gibt es in den Stellenanzeigen nicht.

Ende 2020 hatte der Leiter der Agentur für Arbeit in Frankfurt (Oder) in einem Interview gesagt, Tesla biete als Einstiegslohn inklusive Schichtzulage in der niedrigsten Entgeltstufe 2.700 Euro brutto an. Das gelte für ungelernte oder angelernte Kräfte. Für Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung beginne das Einstiegsgehalt bei etwa 3.500 Euro.

Dennoch scheint Tesla Probleme zu haben. Am Tag der offenen Tür Anfang Oktober 2021 sagte der eigens angereiste Firmenchef Elon Musk: "Ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass wir nicht in der Lage sein werden, genug Leute einzustellen."


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