Department of Government Efficiency leise beendet
Anfang des Jahres führte die neu vereidigte Regierung unter US-Präsident Donald Trump das Department of Government Efficiency, kurz Doge, ein. Der Name ist nicht nur eine Anspielung auf das populäre Shiba-Inu-Meme. Die Organisation sollte tatsächlich Bürokratie in den USA abbauen. Angeführt wurde das Doge zeitweise von Elon Musk, der sich nach wenigen Monaten bereits mit Trump zerstritt.
Erst verließ Musk seinen Posten als Doge-Chef. Und im November wurde dann laut Medienberichten die gesamte Organisation stillgelegt(öffnet im neuen Fenster) . Offenbar hat das Doge durch die Schließung vieler wichtiger Institutionen mehr Schaden angerichtet als Gutes getan. Viele der Aufgaben des Doge werden von anderen Behörden übernommen.
Roomba-Macher ist pleite
Wenn es um Staubsauger-Roboter ging, führte lange kein Weg an Geräten der Firma iRobot vorbei. Das Unternehmen konnte mit dem Roomba anfänglich große Erfolge erzielen. Das war bereits 2002 der Fall. 682 Millionen US-Dollar konnte iRobot noch 2024 einnehmen. Allerdings erwies sich die Konkurrenz aus China als zu stark. Der Roomba-Hersteller meldete Insolvenz an .
Zum Zeitpunkt der Neuigkeit hatte das Unternehmen bereits 190 Millionen US-Dollar an Schulden angehäuft. Zudem scheiterte eine geplante Übernahme durch Amazon, die 1,4 Milliarden US-Dollar eingebracht hätte. Nun soll das chinesische Unternehmen Picea Robotics die Firma übernehmen. Was vom Roomba bleibt, ist aber unklar.
Ample insolvent
Das US-Start-up Ample versprach einen Akkutausch eines Elektroautos innerhalb von nur fünf Minuten. Das sollte ein lange existierendes Problem der Elektromobilität beheben: lange Ladezeiten. Allerdings scheint sich der Ansatz bisher nicht durchzusetzen. Mehrere Unternehmen hatten schon zuvor mit der gleichen Idee Insolvenz angemeldet.
Ample war als Nächstes dran . Die Firma meldete mit Schulden von bis zu 100 Millionen US-Dollar Insolvenz an. Das wundert nicht: Einige Schnellladesysteme können Elektrofahrzeuge mittlerweile in unter 20 Minuten zufriedenstellend schnell aufladen. Der Akkutausch löst also ein Problem, das immer kleiner wird – genauso wie das Interesse an einer solchen Technik.
2026 wird interessant
Das Jahr 2025 hat bereits einen Trend gezeigt: Unternehmen, die sich auf den anhaltenden KI-Trend stützen, könnten im Jahr 2026 Schwierigkeiten bekommen. Denn bisher haben sich die Verheißungen der Zukunftstechnologie größtenteils nicht erfüllt. Experten sprechen deshalb bereits von einer Investment-Blase. Und die droht zu platzen.
Aktuell profitieren vor allem große Unternehmen vom KI-Trend. Allen voran konnte Nvidia als Hardwarehersteller erneut Rekordgewinne erzielen. Derweil steigt die Nachfrage nach Arbeitsspeicher so immens, dass sich die Preise mittlerweile verdreifacht haben. Kleinere Unternehmen, die auf den Einkauf von Hardware angewiesen sind, werden 2026 entsprechend Probleme bekommen.
All das ist aber ein Problem der Zukunft. Und bis dahin könnte es noch spannend werden.