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Skype geschlossen

Schon im Februar hatte Microsoft das Ende von Skype(öffnet im neuen Fenster) verkündet, eine der wohl bekanntesten Messaging-Apps der Jahrtausendwende. Ab Mai 2025 konnte die App nicht mehr heruntergeladen werden und der Support wurde eingestellt. Die Alternative laut Microsoft: Kunden sollten stattdessen Microsoft Teams verwenden.

Skype wurde im August 2003 verfügbar gemacht und war durch die Voicechat-Funktion und den Live-Textchat ein beliebtes Tool für viele Menschen. 2011 wurde das Unternehmen von Microsoft eingekauft. Skype und Skype for Business blieben wichtige Tools für die Kommunikation. Allerdings brachte der Hersteller mit Teams ein umfangreicheres Programm heraus, das Skype schnell obsolet machte.

Deepfake-Pornoportal macht dicht

Auf der Webseite Mrdeepfakes konnten Menschen diverse pornografische Inhalte anschauen. Allerdings wurden die Videos mittels Deepfakes durch KI bearbeitet. So waren etwa die Gesichter von prominenten Personen, Influencern und anderen Menschen, meist Frauen, auf die Körper von echten Pornodarstellern montiert worden.

Dies war rechtlich schwer zu verteidigen, da die pornografischen Inhalte oft ohne die Einwilligung der zu sehenden Personen erstellt wurden. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis Mrdeepfakes Schwierigkeiten bekommen würde.

Das Portal musste im Mai 2025 schließen – allerdings nicht wegen rechtlicher Probleme. Der für die Webseite zuständige Webhoster stellte den Betrieb ein . Die Webseite sollte auch nicht wieder online gehen.

Intel verwirft Pläne für Magdeburg

Der einst größte Chipkonzern Intel hat in den letzten Jahren erhebliche Einbußen hinnehmen müssen. Nicht nur wurde im Dezember 2024 Pat Gelsinger als langjähriger CEO ausgetauscht. Auch werden einige Projekte eingestellt, um weiter Geld zu sparen. Unter anderem wurde der Bau der Chipfabrik in Magdeburg Ende Juli 2025 offiziell abgesagt(öffnet im neuen Fenster) . Der Standort hätte 3.000 Menschen einen Job geboten.

Außerdem schloss Intel zum gleichen Zeitpunkt die komplette Automotive-Abteilung . Dort wollte der Konzern Chips für Fahrzeuge entwickeln. Noch im April 2025 stellte Intel einen SDV-Chip in Shanghai vor. Der ACU U310 wird aber niemals kommen. 107 Angestellte, die an dem Projekt arbeiteten, wurden entlassen.

Monster.de schließt

Ende Juni 2025 berichtete das Karriereportal Monster von enormen Geldproblemen. Bis zu 500 Millionen US-Dollar an Schulden musste das Unternehmen zurückzahlen – eine für das Portal unmögliche Aufgabe. Deshalb lösten sich die Firma und ihre dazugehörigen Webseiten auf und man verkaufte Assets, um das Geld zumindest teilweise aufbringen zu können.

Erst im September 2024 kaufte Monster das Portal Career Builder, um unter anderem mit Webseiten wie Xing und Linkedin mithalten zu können. Das half allerdings nicht . "Monster hat sich einem herausfordernden und unsicheren makroökonomischen Umfeld stellen müssen" , schrieb CEO Jeff Furman.


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