Kein Traum von Flugtaxis
Erst im Dezember 2024 musste das Flugtaxi-Start-up Volocopter den Betrieb einstellen, im Februar folgte das deutsche Start-up Lilium , das bereits zum zweiten Mal in kurzer Folge Insolvenz anmelden musste. Offenbar konnte kein Investor für die benötigten 200 Millionen Euro gefunden werden. Insgesamt waren bereits 1,5 Milliarden Euro in die Entwicklung eines elektrischen Flugtaxis gesteckt worden – ohne dass ein fertiges Produkt dabei herausgekommen wäre.
Es war deshalb nicht überraschend, dass auch eine Kreditbürgschaft durch den deutschen Staat schlussendlich abgelehnt wurde. FDP und SPD unterstützten dabei einen Zuschuss, die Grünen lehnten ihn ab. Lilium-Flugzeuge sollten nicht nur als Flugtaxis eingesetzt werden, es war auch die Nutzung als medizinisches Hilfsvehikel geplant.
Android-Apps für Windows 11 abgeschaltet
Einige Windows-11-User wunderten sich bereits zum Release des Betriebssystems: Was soll ein Windows mit einem Android-App-Store? Microsofts gewagtes Experiment wurde von Anfang an eher kritisch betrachtet – auch, weil es von Amazon kuratiert wurde. Zunächst wurde der Release des App-Stores auf den September 2022 verschoben, aber auch nach der Öffnung blieb der Nutzen fragwürdig. Smartphone-Apps funktionierten auf dem großen Bildschirm erstaunlich schlecht.
Schon 2024 informierte Microsoft Kunden per E-Mail, dass der Amazon App Store zunächst nicht mehr heruntergeladen werden könne und final am 5. März 2025 auslaufen solle(öffnet im neuen Fenster) . Seitdem kann die App unter Windows 11 nicht mehr genutzt werden. Das Betriebssystem blieb allerdings nicht allein, denn Amazon stellte den Betrieb des Appstores im August 2025 fast komplett ein. Nur die eigenen Fire-Geräte können noch auf einige Apps zugreifen.
Mindfactory insolvent mit neuem Besitzer
Im März 2025 kamen bereits Gerüchte auf, dass der große deutsche Hardware-Versandhändler Mindfactory insolvent sei. Ende März wurde es dann offiziell: Ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde laut Aussagen des Unternehmens bereits im Februar 2025 eingeleitet.
Dabei ging Mindfactory wohl nicht das Geld durch Misswirtschaft aus. Vielmehr gab es Unstimmigkeiten bei der Buchhaltung und eine Steuerforderung in Millionenhöhe. Die konnte das Unternehmen wohl nicht eigenständig bezahlen.
Mindfactory konnte allerdings einen Investor finden. Die Heise-Gruppe, Betreiber des gleichnamigen Portals und von Zeitschriften wie der c't, unterzeichnete zusammen mit Mindfactory im Juni 2025 eine Absichtserklärung. Das Geschäft soll so weitergehen.
Shrouds Shooter schon nach wenigen Monaten offline
Twitch-Streamer Shroud hatte selbst in den FPS-Shooter Spectre Divide investiert. Das 3-gegen-3-Spiel sollte die Erfahrung von Teamspielen wie Counter-Strike 2 und Valorant nachstellen und sah durch den Cell-Shading-Look zudem einzigartig aus. Mit Shroud stand ein berühmtes Gesicht der Streaming-Szene dahinter.
Trotzdem konnte Spectre Divide offenbar kaum das Interesse wecken, das für eine Fortführung und Zukunft des Spiels notwendig gewesen wäre. Nur zwei Wochen nach dem Start der ersten Saison stellte das Entwicklerstudio die Weiterentwicklung des Titels ein.
Die Kosten für Server und Entwicklung überstiegen deutlich die Einnahmen. Das Studio musste deshalb nicht nur das Spiel einstellen , sondern auch schließen.



