Probleme mit VSS: Windows-11-Update macht Backup-Tools unbrauchbar
Das April-Update für Windows 11 bereitet Nutzern einiger Backup-Tools offenbar Probleme. Wie Bleeping Computer(öffnet im neuen Fenster) unter Verweis auf eine Meldung der Microsoft-Expertin Susan Bradley(öffnet im neuen Fenster) berichtete, lassen sich nach Installation des Updates KB5083769(öffnet im neuen Fenster) mit gängigen Backup-Lösungen von beispielsweise Acronis, Macrium, Ninjaone oder Urbackup keine Datensicherungen mehr erstellen.
Acronis beschreibt das Problem in einer eigenen Meldung(öffnet im neuen Fenster). Demnach erhalten Anwender bei dem Versuch, ein Backup zu erzeugen, eine Fehlermeldung, dass beim Microsoft Volume Shadow Copy Service (VSS) ein Timeout aufgetreten sei. Teilweise sollen betroffene Systeme auch ihre Verbindung zur Cloud-Konsole verlieren und als offline angezeigt werden.
Wie Nutzerbeschwerden im Netz zeigen, sind neben dem von Acronis weitere Backup-Tools betroffen, darunter von Macrium(öffnet im neuen Fenster), Ninjaone(öffnet im neuen Fenster) und Urbackup(öffnet im neuen Fenster). Laut Acronis treten die Probleme sowohl bei Pro- als auch bei Home-Versionen von Windows 11 auf, sofern auf dem jeweiligen System das zum April-Patchday veröffentlichte Update KB5083769 installiert wurde.
Die Fehlerliste der April-Updates wächst
Microsoft äußerte sich bisher nicht öffentlich zu dem Backup-Problem. Acronis gibt an, den Fehler zu untersuchen und zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen bereitzustellen. Bis dahin können sich Anwender damit behelfen, das April-Update wieder zu deinstallieren(öffnet im neuen Fenster). Dabei ist jedoch zu beachten, dass mit dem Update gepatchte Sicherheitslücken dadurch wieder aufgerissen werden.
Dies ist nicht das einzige Problem, dem sich Anwender nach Installation der April-Updates für Windows ausgesetzt sehen. Schon kurz nach dem Patchday wies Microsoft darauf hin, dass auf von IT-Abteilungen verwalteten Geräten nach dem Update möglicherweise unerwartet der Bitlocker-Key abgefragt werde. Auch Windows 10 und Windows Server 2022 und 2025 sind betroffen.
Darüber hinaus wurden nach dem April-Patchday unter Windows Server lästige Update-Fehler und unerwartete Reboots festgestellt, die Microsoft später mit einem Notfallupdate(öffnet im neuen Fenster) beseitigte. Eine von Microsoft neu eingeführte Warnmeldung vor potenziell gefährlichen RDP-Dateien fiel zudem kürzlich durch Darstellungsfehler auf, die eine Bedienung je nach Bildschirmkonfiguration teilweise erheblich erschweren.
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