Probleme: iOS 13.5 lässt Apps nicht starten

Nach der Installation von iOS 13.5 und iPadOS 13.5 gibt es bei einigen Nutzern Probleme mit dem Starten von Apps.

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Der Fehler kann viel Frust erzeugen (Symbolbild).
Der Fehler kann viel Frust erzeugen (Symbolbild). (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Einige Anwender, die das neue iOS 13.5 und iPadOS 13.5 installiert haben, klagen über ein gravierendes Fehlverhalten der mobilen Betriebssysteme für iPhones und iPads.

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Einige Anwendungen lassen sich auf den Geräten nicht mehr starten, es gibt eine Fehlermeldung und die Aufforderung, die App im App Store zu kaufen. Dem Anwender bleibt als Reaktionsmöglichkeit nur, den Vorgang abzubrechen oder den App-Store aufzurufen.

Das Problem betrifft keine spezielle App, sondern tritt nach Beobachtungen von Golem.de willkürlich auf. Die Website 9to5Mac mutmaßt, dass es sich um ein Problem mit der iCloud-Familienfreigabe handeln könnte und Apple vielleicht nicht erkennt, dass die App im Rahmen des Angebots über inkludierte Geräte schon gekauft wurde. Probleme mit iCloud zeigt Apple auf seiner Systemstatus-Website allerdings nicht an.

Ein kleiner Workaround löst das Problem. Vorab: um die Daten der betroffenen Apps nicht zu verlieren, sollte man sie nicht einfach löschen. Zum Ziel führt vielmehr ein Auslagern der Apps in die iCloud und deren Neuinstallation. In den Einstellungen wählt man dazu unter Allgemein den Menüpunkt "iPhone-Speicher" beziehungsweise "iPad-Speicher" aus. Nun die betroffene App auswählen und den Button "App auslagern" antippen. Wenn die App neu gestartet wird, installiert sie sich im Hintergrund erneut und funktioniert wie gehabt. Diese Vorgänge sollten wenn möglich aufgrund des Datenverbrauchs im WLAN durchgeführt werden.

Sicherheitslücken in Mail-App In iOS 13.5 beseitigt

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Apple hatte am 20. Mai 2020t die mobilen Betriebssysteme iOS 13.5 und iPadOS 13.5 veröffentlicht und zahlreiche neue oder überarbeitete Funktionen eingebaut. Außerdem wurde die Sicherheit erhöht. Apple behebt zudem zwei alte Schwachstellen in seinen Mailprogramm für iOS. Diese sind schon seit iOS 6 vorhanden, wurden aber erst kürzlich entdeckt. Ein Angreifer kann mit präparierten E-Mails ein Heap-Overflow oder ein Out-of-Bound-Write erzeugen, um dann Code aus der Ferne auszuführen. Bei iOS 13 muss dazu nicht einmal die E-Mail geöffnet werden, was bei iOS 12 noch erforderlich war, damit die Attacke funktionierte. In beiden Fällen konnte der Angreifer sogar seine manipulierte E-Mail löschen, um seine Spuren zu vernichten.

Die Betriebssysteme können wie üblich over-the-air eingespielt werden. Zuvor empfiehlt sich ein Backup des jeweiligen Geräts.

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