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Probleme bei Nothing: Nothing baut Personal ab und stoppt CMF Smartphones

Hohe Speicherpreise belasten den Smartphone-Hersteller Nothing. Das Unternehmen verkleinert sein Team und veranlasst einen Produktstopp.
/ Nils Matthiesen
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Nothing baut weltweit Stellen ab. (Symbolbild) (Bild: Shreyaan Vashishtha / Pexels)
Nothing baut weltweit Stellen ab. (Symbolbild) Bild: Shreyaan Vashishtha / Pexels

Wie Digit.in berichtet(öffnet im neuen Fenster), leitet der Smartphone-Hersteller Nothing weltweite Sparmaßnahmen ein und reduziert seine Belegschaft. Nach Informationen des Fachportals schließt das Unternehmen seine Standorte in mindestens zwölf internationalen Märkten, darunter der Nahe Osten, Japan und Teile Europas.

Zudem soll die weltweite Belegschaft um 40 Prozent schrumpfen. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die zu 70 Prozent in China und zu 30 Prozent in London angesiedelt ist, verzeichnet Entlassungen von rund 50 Prozent beziehungsweise 30 bis 40 Prozent. Auf der Plattform X bestätigte Mitgründer Akis Evangelidis, dass das Unternehmen um die Härte dieser Übergangsphase für die Teammitglieder wisse und diese schweren Entscheidungen notwendig seien.

Hohe Komponentenkosten belasten Auslieferungen

Der Grund für den wirtschaftlichen Druck liegt in den stark gestiegenen Speicherpreisen, die sich laut Counterpoint Research(öffnet im neuen Fenster) seit September 2025 etwa vervierfacht haben. Die daraus resultierenden Preiserhöhungen schwächen die Nachfrage der Verbraucher im gesamten Markt.

Während Nothing im Jahr 2025 weltweit rund zwei Millionen Geräte verkaufte, stehen die aktuellen Auslieferungszahlen unter Druck. Das Phone (4b) erreicht seit dem Verkaufsstart global etwa 20.000 Einheiten. Die Modelle Phone (4a) und Phone (4a) Pro kommen zusammen auf rund 150.000 Einheiten. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Nothing in Indien ohne die Marke CMF ein Plus von 105 Prozent im Jahresvergleich, was jedoch auf eine geringe Ausgangsbasis zurückgeht.

Keine neuen CMF-Smartphones für 2026

Die Auswirkungen treffen die Submarke CMF besonders stark. Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen kein neues CMF-Smartphone. Akis Evangelidis bestätigte öffentlich(öffnet im neuen Fenster), dass angesichts der aktuellen Speicherpreise kein Nachfolger zu einem für CMF passenden Preis entwickelt werden kann.

Das Marktsegment für Geräte unter 15.000 Indischen Rupien brach laut Counterpoint Research im zweiten Quartal 2026 um 45 Prozent im Jahresvergleich ein. Mindestens ein ursprünglich für CMF vorgesehenes Gerät wandert daher zur Hauptmarke Nothing. Zudem trat der Vice President Business von CMF, Himanshu Tandon, von seiner Position zurück.


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