Probleme behoben: Nvidia Shield wird ab 31. Juli ausgeliefert

Mit einmonatiger Verspätung sollen Vorbesteller Nvidias tragbare Android-Spielekonsole Shield ab dem 31. Juli erhalten. Grund für die Verspätung waren Probleme mit Komponenten von Drittherstellern.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias Handheld Shield soll ab dem 31. Juli 2013 ausgeliefert werden.
Nvidias Handheld Shield soll ab dem 31. Juli 2013 ausgeliefert werden. (Bild: Nvidia)

Nvidia hat per E-Mail und auf seiner Internetseite angekündigt, seine mobile Spielekonsole Shield ab dem 31. Juli 2013 an Vorbesteller auszuliefern. Damit wurde das ursprüngliche Datum um einen Monat verpasst: Kurz vor der eigentlich geplanten Veröffentlichung am 27. Juni 2013 informierte Nvidia die Käufer über mechanische Probleme mit Teilen eines Drittherstellers.

In der jetzigen Mitteilung geht Nvidia nicht direkt auf die mechanischen Probleme ein. "Unser Ziel war immer, ein perfektes Produkt zu verschicken. Daher sind wir sichergegangen, dass das Nvidia Shield den strengsten mechanischen Tests und Qualitätsstandards unterliegt", schreibt Nvidia in der Nachricht.

Das Nvidia Shield wurde erstmals auf der Consumer Electronics Show (CES) 2013 in Las Vegas vorgestellt. Das aufklappbare Handheld arbeitet mit Nvidias Tegra-4-Prozessor mit vier A15-Kernen, die Taktrate soll dank eines Kühlkörpers höher sein als bei einem Smartphone oder Tablet. Eine genaue Angabe macht Nvidia nicht.

  • Nvidias Shield Handheld im Rendering (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Aufklappbar...
  • ... und mit großem Joypad
  • Im Inneren arbeitet das Tegra-4-SoC.
  • Der Akku bietet 38 Wattstunden.
  • Nvidia verspricht trotz kleinem Gehäuse einen guten Bass.
  • Joypad
  • Anschlüsse
  • Die Rückseite kann ausgetauscht werden.
  • Das Retinal genannte Display bietet 1.280 x 720.
  • Jen-Hsun Huang zeigt einen Prototyp von Shield.
  • Android-Demo
  • Android-Demo
  • Android-Demo
  • Streaming vom PC auf das Handheld
  • Steam-Spiele im Handheld
  • Shield-Demo beim Streamen
  • Sichtbarer HDMI-Lag
  • Nvidia baut eine komplette Infrastruktur auf.
Nvidias Shield Handheld im Rendering (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das Display des Shield ist 5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Der eingebaute Speicher ist 16 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut. WLAN unterstützt das Gerät nach 802.11a/n, also auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz. Ausgeliefert wird das Shield mit unverändertem Android Jelly Bean - ob damit Android 4.1 oder 4.2 gemeint ist, geht aus dem technischen Datenblatt nicht hervor.

Akkulaufzeit zwischen 5 und 10 Stunden

Das Layout der Bedienelemente orientiert sich an bekannten Spiele-Controllern wie dem der Xbox 360. Über einen HDMI-Ausgang kann das Videosignal an einen Monitor ausgegeben werden. An Spielen stehen dem Nutzer sowohl speziell für das Shield optimierte Spiele als auch das normale Angebot aus Googles Play Store zur Verfügung. Zusätzlich können Spiele vom PC auf das Handheld gestreamt werden.

Der Akku des Shield hat eine Kapazität von 28,8 Wattstunden und soll laut Nvidia zwischen 5 und 10 Stunden Laufzeit ermöglichen. Videos sollen Nutzer bis zu 24 Stunden lang anschauen können.

Das Nvidia Shield ist 158 x 135 x 57 mm groß und wiegt 579 Gramm. Der Preis beträgt 299 US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Himmerlarschund... 22. Jul 2013

Du meinst das als Negativbeispiel, oder? Ich habe von keinem OS in letzter Zeit so viel...

derKlaus 22. Jul 2013

Die Idee ist prinzipiell ja nicht schlecht. Ob sich das Ding aber in mehr als...

Tatze84 22. Jul 2013

Ein Dritthersteller ist eigentlich vom (Erst-)Hersteller nicht beauftragt. Ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /