Probefahrt Opel Mokka GSE: Ein Blitz mit Understatement

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In der automobilen Vergangenheit stand die Marke mit dem Blitz für Sportlichkeit. Beim Opel Manta oder Monza waren Lufteinlässe und Heckspoiler äußere Belege für die Leistungsfähigkeit der Verbrennungsmotoren. Das Sportcoupé Monza GSE kam im Sommer 1983 als Top-Ausstattungslinie der Marke auf den Markt. Damals stand GSE noch für Grand Sport Einspritzung.
Opel verwendet heute beim Mokka wieder diesen Zusatz, doch nun steht er für Grand Sport Electric. Äußere Belege für die Leistung gibt es keine. Dabei bietet das E-Auto mit Frontantrieb 100 PS mehr als der Monza GSE, in heutiger Leistungsangabe 207 statt 132 kW.
Damit ist der Mokka GSE das schnellste E-Auto der Rüsselsheimer. Erst bei 200 km/h wird der Synchronmotor abgeregelt.
Die Vorlage für die Serienversion liefert der Mokka GSE Rally. Es ist das erste elektrische Fahrzeug, das nach den FIA-Regeln der E-Rally-5-Vorgaben konstruiert wurde. Im kommenden Jahr gehen die E-Autos bei einem Markencup an den Start.
Während die Rennsport-Version durch die gelben Beklebungen direkt auffällt, erkennt man die Sportlichkeit der Serienversion nicht auf Anhieb. Allerdings sind beide Varianten technisch weitgehend identisch.
Kein Spoiler
Im Rahmen der Testfahrt bei Madrid haben alle Fahrzeuge eine unauffällige grau-schwarze Lackierung. Den GSE-Schriftzug in Wagenfarbe erkennt man auf den Fronttüren nur bei genauem Hinsehen. Gleiches gilt für den Schriftzug in der Front.






Lediglich die gelben Bremssättel in den Fronträdern deuten auf Sportlichkeit hin. "Wir setzen auf selbstbewusstes Design kombiniert mit Understatement. Wir verzichten bewusst auf Zusätze wie Spoiler oder künstlichen Sound," sagt Cristiano Colaiacomo, Marketingdirektor Opel Deutschland.



