Zu kleine Bildschirme
Eine Ladeplanung von Split nach München sieht für die 864 km lange Strecke vier Ladestopps vor. Als Gesamtladedauer werden 2 Stunden 22 Minuten angegeben. Die jeweilige Ladeleistung der Stationen wird angezeigt, die Belegung der Anschlüsse nicht. Wählen wir dagegen Ladepunkte in der Umgebung, ist auch die Auslastung Teil der Informationen.
Das Fenster mit den Daten der einzelnen Ladepunkte fällt auf dem Touch-Bildschirm mit einer Diagonale von 10 Zoll extrem klein aus. Hier dürfte zumindest der Bildschirm in der Mitte größer sein. Opel verwendet bei beiden Bildschirmen eine 10-Zoll-Diagonale. Die Bildschirme sitzen in einem breiten schwarzen Rahmen, wodurch sie kleiner wirken.
Lob gibt es dagegen für die Smartphone-Nutzung bei der Navigation: Die Navigationsanzeigen vom Smartphone werden in das Head-up-Display übernommen. Das machen längst nicht alle Hersteller. Oft lässt sich für Navigationsanzeigen nur das System des Infotainmentsystems nutzen. Apple Car Play und Android Auto lassen sich kabellos verwenden.
Bedingtes Vorkonditionieren
Für die volle Ladeleistung benötigt die Batterie ein bestimmtes Temperaturfenster. Die meisten Hersteller erreichen das mithilfe eines Heizsystems in der Batterie (Vorkonditionierung). Das gibt die EMP-2-Plattform nicht her.
Es gibt nur ein Heizsystem für Innenraum und Batterie. Somit findet eine Vorkonditionierung nur an der heimischen Wallbox (11 kW) oder am Schnelllader statt. Das bedeutet jedoch, dass bei Ladebeginn ein Teil der Energie für das Erwärmen der Zellen benötigt wird. Mit einem Adapter im Ladeanschluss gibt der Astra Sports Tourer Energie ab (V2L). Damit können Kaffeemaschine, Elektrogrill oder E-Bike versorgt werden.
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