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Falsche Plattform

Die Ursache für die vielen Kompromisse liegt in der Wahl der Plattform. Opel hat sich für die dritte Generation der EMP-2-Plattform entschieden. Sie wurde 2013 erstmals von der PSA-Gruppe genutzt.

Stellantis baut auf der Plattform Verbrenner, Plug-in-Hybride und E-Autos. Der Verzicht auf einen Stauraum unter der Fronthaube dürfte auf die Plattformwahl zurückgehen. Dabei verfügt Opel mit STLA Medium über eine zeitgemäße Plattform für E-Autos. Sie kommt im Opel Grandland zum Einsatz. STLA Medium ist auch für das kompaktere C-Segment des Astra Sports Tourer gedacht. Warum sich Stellantis dagegen entschieden hat, bleibt unklar.

Aus Kadett wird Astra

Opel betont bei der Fahrveranstaltung in Kroatien, wie wichtig das C-Segment für die Marke sei. Dies ist bereits die zwölfte Astra-Generation. Seit 1991 wurden rund 14 Millionen Stück verkauft. Die Kompaktklasse feiert in diesem Jahr ihr 90. Jubiläum.

Den Anfang machte 1936 der Kadett. Er gehörte zu den ersten Modellen mit einer selbsttragenden Stahlblechkarosserie. Auf den bis dahin üblichen Rahmen wurde verzichtet.

Ein Kadett ist ein junger Offiziersanwärter, also der Nachwuchs. Das wollte Opel mit dem Modellnamen deutlich machen. Doch den britischen Managern bei der Schwestermarke Vauxhall war das 1980 zu altbacken. Sie tauften den Kadett D in Astra (Sterne) um. Opel folgte dem Beispiel elf Jahre später.


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