Ladestopps alle 300 km eingeplant

Die neue Softwareversion 3.2 ist in der Lage, in der Routenplanung die erforderlichen Ladepausen zu berechnen. Allerdings muss dazu für zusätzliche knapp 1.400 Euro das Infotainmentpaket mit dem Navigationssystem Discover Pro bestellt werden. Für die 1.111 km lange Strecke berechnete das System eine Fahrtzeit von 13:29 Stunden. Darin enthalten waren vier Ladestopps mit einer Ladedauer von insgesamt 1:43 Stunden. Allerdings war der Akku zum Zeitpunkt der Routenberechnung mit 57 Prozent nur etwas mehr als halb voll.

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Der Routenplanung zufolge waren die Abschnitte zwischen den Ladepausen jeweils rund 300 km lang. Sollte dies in der Praxis erreicht werden, wären mit dem ID.Buzz auch längere Fahrten in den Urlaub ohne ständige Ladestopps möglich. Jedoch ist zu befürchten, dass gerade im Winter die Reichweite wegen der Beheizung des Innenraums entsprechend sinkt. Zumal für den ID.Buzz keine Wärmepumpe erhältlich ist.

Head-up-Display ohne Augmented Reality

Was Infotainment und Assistenzsysteme betrifft, gelten für den ID.Buzz dieselben Vor- und Nachteile wie bei den anderen ID-Modellen. So wird weiterhin bemängelt, dass die Bedienleiste für die Klimaanlage unterhalb des Zentralbildschirms nicht beleuchtet ist. Das soll nach Angaben von VW aber künftig geändert werden.

Das Fahrerdisplay hinter dem Lenkrad ist nach wie vor ziemlich klein und bietet nur wenige Informationen. Ein Head-up-Display ist noch nicht bestellbar, was derzeit aber auch für andere ID-Modelle wie den ID.4 oder ID.5 gilt. Nach Angaben von VW wird es künftig für den ID.Buzz ein Head-up-Display geben, allerdings ohne die Augmented-Reality-Funktion. Dies hänge mit dem steileren Aufstellwinkel der Frontscheibe zusammen.

  • Die Bulli-Parade geht weiter: Der vollelelektrische ID.Buzz führt die Tradition der VW-Transporter fort. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die drei Desing-Streifen am Heck sollen den Bus dynamisch wirken lassen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auch wenn es aus dieser Perpektive täuschen mag: Der ID.Buzz ist breiter als hoch. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit 4,7 m ist der ID.Buzz für einen Transporter eher kurz. Eine längere Version soll folgen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Zunächst ist der ID.Buzz Pro nur als Fünfsitzer verfügbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Innenausstattung wirkt nicht so billig wie bei den anderen ID-Modellen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Rücksitze sind zwar umklappbar und lassen sich etwas verschieben. Aber herausnehmbar sind sie nicht. (Foto: Volkswagen)
  • Das Platzangebot für die Passagiere ist gut. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit umgeklappten Sitzbänken beträgt das Ladevolumen 2.205 Liter. (Foto: Volkswagen)
  • Für die Passagierversion gibt es eine stabile zweite Ebene. Mit umgeklappten Sitzen bietet sich dann eine breite Fläche zum Übernachten. (Foto: Volkswagen)
  • Unter dieser Zwischenebene lassen sich auch die Ladekabel unterbringen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Den ID.Buzz Cargo gibt es wahlweise mit einer Sitzbank vorne für drei Personen oder mit zwei Einzelsitzen. (Foto: Volkswagen)
  • In die Cargo-Version passen zwei Europaletten hinein. Das Ladevolumen beträgt 3.900 Liter. (Foto: Volkswagen)
  • Unter der Fronthaube ist kein Platz für weiteren Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ungewöhnlich ist die Position der Kamera am unteren Ende der Frontscheibe. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Radarsensor ist in das Rautenmuster integriert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Wulst für die Kameraeinheit ist aus der Fahrzeugkabine gut zu sehen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die maximale Ladeleistung des ID.Buzz beträgt 170 kW. (Foto: Volkswagen)
  • Die Bedienelemente sind fast identisch mit denen der übrigen ID-Modelle. (Foto: Volkswagen)
  • Das kleine Fahrerdisplay mit 5,3 Zoll bietet nur wenige Informationen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Nur gegen Aufpreis ist das zentrale Display mit 12 Zoll Bilddiagonale und Navigationssystem Discover Pro erhältlich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Mittelkonsole kann herausgenommen und in den Fond verschoben werden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Halterung für Tablet oder Getränke für die Fondpassagiere wirkt etwas klapprig. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der ID.Buzz wird bei 145 km/h abgeregelt. Viel zu schnell für dänische Autobahnen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf Karten lassen sich die Ladestationen in der Umgebung anzeigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Rundumsicht ist zwar gut, doch Kameras erleichtern das Einparken. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der ID.Buzz verfügt über die Softwareversion 3.2 mit vielen neuen Funktionen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Hauptmenü ist jedoch unverändert geblieben. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die neue Software ermöglicht unter anderem bidirektionales Laden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch war auf der Testfahrt mit 18,6 Kilowattstunden erstaunlich niedrig. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die ID-Software kann inzwischen die Ladestopps in der Routenplanung berücksichtigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Einbindung von Android Auto über Bluetooth und WLAN funktionierte problemlos. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Schon 12.500 Käufer hat VW für den ID.Buzz gewinnen können. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Die ID-Software kann inzwischen die Ladestopps in der Routenplanung berücksichtigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Smartphone-Einbindung ohne Probleme

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Geändert hat VW zumindest die Position des Fahrwahlhebels. Er befindet sich nicht mehr rechts am Fahrerdisplay, sondern weiter unten am Lenkrad. Allerdings ist der Schalter weiterhin nur drehbar. Eine Stummschaltetaste für die Musikanlage ist nach wie vor nicht bei den ID-Modellen vorhanden. Die Einbindung des eigenen Smartphones mit Android Auto funktionierte über Bluetooth und WLAN schnell und problemlos. Die Streamingdienste Apple Music und Spotify sind auch ohne gekoppeltes Smartphone via Infotainmentsystem nutzbar.

Die Softwareversion 3.2 bietet laut VW zudem vier neue beziehungsweise erweiterte Funktionen. Dazu zählt unter anderem eine "Lokale Gefahrenwarnung" über Car2X, die die Fahrer über vorausliegende Gefahrenstellen wie etwa Pannenfahrzeuge, Unfälle und Einsatzfahrzeuge informiert.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Was ungewöhnlich ist und den ID.Buzz nicht nur von anderen ID-Modellen und Transportern, sondern von fast allen anderen Autos unterscheidet: Die Kameraeinheit sitzt nicht wie üblich oben an der Windschutzscheibe, sondern an deren unterem Ende. Das hat zum einen den Nachteil, dass der Wulst an dieser Stelle etwas die Sicht auf die Fahrbahn beeinträchtigt. Zum anderen wird die Kamerasicht dadurch eher durch vorausfahrende Fahrzeuge verdeckt.

Nach Angaben von VW hat die ungewöhnliche Positionierung jedoch einen einfachen Grund: Wegen der Größe der Windschutzscheibe würden die Scheibenwischer sonst nicht das Feld vor der Kamera erreichen. Doch für den nordamerikanischen Markt ist vorgeschrieben, dass der Bereich vor der Kamera gereinigt werden kann. Daher blieb laut VW nichts anderes übrig, als die Monokamera nach unten zu verlegen.

Ohnehin scheiden sich an der Gestaltung der Frontseite des ID.Buzz die Geister.

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 Herausnehmbare Mittelkonsole und viele USB-BuchsenFazit und Verfügbarkeit 
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gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

Und dann triffst du auf Vendor-Locked-In Systeme ala Tesla.

gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

Na dann mal mit den Worten von e-Enthusiasten: Es ist absurd ein Auto zu kaufen für...

gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

Lustigerweise sind die Tanks in einem BMW tatsächlich winzig, da das für den...

gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

KBA. Sie verkaufen sich schlecht. Heißt: Ja jemand will sie. Aber kaum jemand der sagt...

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