Niedriger Verbrauch - zumindest im Sommer

Mit 18,6 kWh auf 100 km kann der ID.Buzz sogar mit den meisten Pkw mithalten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag jedoch nur bei 44 km/h. Dazu beigetragen hat das Tempolimit von 110 km/h auf dänischen und schwedischen Autobahnen. Die Höchstgeschwindigkeit des ID.Buzz ist auf 145 km/h begrenzt.

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Allerdings kommt der ID.Buzz deutlich "bulliger" daher als die ersten Bullis. Denn mit einer Breite von 1,985 m ohne Außenspiegel übertrifft er sogar die aktuelle S-Klasse um drei Zentimeter. Elektrisch einklappbare Seitenspiegel sind daher beim ID.Buzz serienmäßig enthalten. Mit 1,75 m war der T1 deutlich schmaler. Mit 4,7 m ist der Elektrotransporter um mehr als 40 cm länger als seinen Urahn. Mit einem Leergewicht von 2.471 kg ist der ID.Buzz mehr als doppelt so schwer. Das dürfte nicht nur an dem Akku liegen.

Geringer Wendekreis trotz langem Radstand

Bei Ausstattung und Fahrleistung musste sich VW an den Vorgaben des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) orientieren. Das betrifft beispielsweise den Antrieb mit einer Motorleistung von 150 kW (204 PS) und einem Drehmoment von 310 Newtonmetern (Nm). Damit beschleunigt der ID.Buzz in 10,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Eine Allradversion mit 300 kW Motorleistung soll noch folgen. Doch so viel Zugkraft dürfte wohl eher selten benötigt werden.

Der Radstand von knapp drei Metern ist bislang der längste unter den ID-Modellen. Der Wendekreis ist mit 11,1 Metern dennoch innenstadttauglich. Das soll laut VW auch an den großen Radhäusern liegen. In der Front verfügt der ID.Buzz über eine McPherson-Achse mit Federdämpferbeinen. Im Heck ist eine Mehrlenkerachse verbaut. An den Fahreigenschaften gab es auf der Testfahrt nichts auszusetzen.

  • Die Bulli-Parade geht weiter: Der vollelelektrische ID.Buzz führt die Tradition der VW-Transporter fort. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die drei Desing-Streifen am Heck sollen den Bus dynamisch wirken lassen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auch wenn es aus dieser Perpektive täuschen mag: Der ID.Buzz ist breiter als hoch. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit 4,7 m ist der ID.Buzz für einen Transporter eher kurz. Eine längere Version soll folgen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Zunächst ist der ID.Buzz Pro nur als Fünfsitzer verfügbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Innenausstattung wirkt nicht so billig wie bei den anderen ID-Modellen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Rücksitze sind zwar umklappbar und lassen sich etwas verschieben. Aber herausnehmbar sind sie nicht. (Foto: Volkswagen)
  • Das Platzangebot für die Passagiere ist gut. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit umgeklappten Sitzbänken beträgt das Ladevolumen 2.205 Liter. (Foto: Volkswagen)
  • Für die Passagierversion gibt es eine stabile zweite Ebene. Mit umgeklappten Sitzen bietet sich dann eine breite Fläche zum Übernachten. (Foto: Volkswagen)
  • Unter dieser Zwischenebene lassen sich auch die Ladekabel unterbringen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Den ID.Buzz Cargo gibt es wahlweise mit einer Sitzbank vorne für drei Personen oder mit zwei Einzelsitzen. (Foto: Volkswagen)
  • In die Cargo-Version passen zwei Europaletten hinein. Das Ladevolumen beträgt 3.900 Liter. (Foto: Volkswagen)
  • Unter der Fronthaube ist kein Platz für weiteren Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ungewöhnlich ist die Position der Kamera am unteren Ende der Frontscheibe. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Radarsensor ist in das Rautenmuster integriert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Wulst für die Kameraeinheit ist aus der Fahrzeugkabine gut zu sehen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die maximale Ladeleistung des ID.Buzz beträgt 170 kW. (Foto: Volkswagen)
  • Die Bedienelemente sind fast identisch mit denen der übrigen ID-Modelle. (Foto: Volkswagen)
  • Das kleine Fahrerdisplay mit 5,3 Zoll bietet nur wenige Informationen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Nur gegen Aufpreis ist das zentrale Display mit 12 Zoll Bilddiagonale und Navigationssystem Discover Pro erhältlich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Mittelkonsole kann herausgenommen und in den Fond verschoben werden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Halterung für Tablet oder Getränke für die Fondpassagiere wirkt etwas klapprig. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der ID.Buzz wird bei 145 km/h abgeregelt. Viel zu schnell für dänische Autobahnen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf Karten lassen sich die Ladestationen in der Umgebung anzeigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Rundumsicht ist zwar gut, doch Kameras erleichtern das Einparken. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der ID.Buzz verfügt über die Softwareversion 3.2 mit vielen neuen Funktionen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Hauptmenü ist jedoch unverändert geblieben. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die neue Software ermöglicht unter anderem bidirektionales Laden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch war auf der Testfahrt mit 18,6 Kilowattstunden erstaunlich niedrig. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die ID-Software kann inzwischen die Ladestopps in der Routenplanung berücksichtigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Einbindung von Android Auto über Bluetooth und WLAN funktionierte problemlos. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Schon 12.500 Käufer hat VW für den ID.Buzz gewinnen können. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Der Verbrauch war auf der Testfahrt mit 18,6 Kilowattstunden erstaunlich niedrig. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Keine billigen Plastikverkleidungen

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Wie praktisch alle Elektroautos liegt der ID.Buzz wegen des niedrigen Schwerpunkts trotz der Karosseriehöhe von 1,93 bis 1,95 m gut auf der Straße. Das soll laut VW die Wankbewegungen "auf ein Minimum" reduzieren. Die Windgeräusche an den breiten Außenspiegeln sind bei höheren Geschwindigkeiten deutlich wahrnehmbar. Eine Akustikverglasung ist nicht verfügbar. Die Rundumsicht ist zumindest in der Pro-Version sehr gut. Andere Verkehrsteilnehmer sind beim Abbiegen sehr gut zu sehen.

Positiv überrascht hat uns auch die Innenausstattung. Hier verzichtet VW praktisch vollständig auf das "billige Plastik", wie es selbst im Konzern bezeichnet worden sein soll. Lediglich die Infotainmentsysteme sind noch in der Klavierlackoptik gehalten. Etwas klapprig wirkt hingegen die Tablet- und Getränkehalterung für die Passagiere im Fond.

Zudem hat sich VW einige nette Details einfallen lassen.

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 Probefahrt mit VW ID.Buzz: Nicht billig, aber bulligHerausnehmbare Mittelkonsole und viele USB-Buchsen 
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gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

Und dann triffst du auf Vendor-Locked-In Systeme ala Tesla.

gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

Na dann mal mit den Worten von e-Enthusiasten: Es ist absurd ein Auto zu kaufen für...

gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

Lustigerweise sind die Tanks in einem BMW tatsächlich winzig, da das für den...

gadthrawn 14. Sep 2022 / Themenstart

KBA. Sie verkaufen sich schlecht. Heißt: Ja jemand will sie. Aber kaum jemand der sagt...

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