bz4X verträgt auch Hochwasser

Und es sind nach den ersten Eindrücken entspannte Fahrten. Ein langer Radstand von 2,80 Metern sorgt für einen ruhigen Geradeauslauf, ein niedriger Schwerpunkt sowie ein gut austariertes Fahrwerk lassen rasche Spurwechsel nicht zur Schaukelpartie werden. Und der gemeinsam mit Subaru entwickelte Allradantrieb erlaubt es sogar, mit dem Crossover die Fahrbahn zu verlassen, steile Hänge zu erklimmen oder nach heftigen Regenfällen unter Wasser stehende Straßen zu befahren - in von Hochwasser bedrohten Gebieten könnte eine Wattiefe von 50 cm ein Verkaufsargument sein.

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Auch sonst haben die Toyota-Ingenieure viel für eine Wohlfühlatmosphäre getan, für niedrige Windgeräusche und einen guten Sitzkomfort. Die Güte der verbauten Materialien ist hoch, die Verarbeitung erstklassig. Kein Vergleich mit den Elektroautos des deutschen Herstellers, der den Impuls für die Namensgebung gab. Vermisst haben wir ein Head-up-Display (HUD), das inzwischen auch in der Kleinwagenklasse zu finden ist. Dafür haben die Interieur-Designer das 7 Zoll große TFT-Display für die Fahrtinformationen so weit an die Frontscheibe gerückt und nach oben gehoben, dass die Anzeige fast einem HUD gleichkommt.

Navigation ohne Ladehinweise

Alle übrigen Informationen - über die Strecke, die Klimatisierung und das Unterhaltungsprogramm - liefert ein 12 Zoll großer Touchscreen, der über allerlei Ablagen auf der Mittelkonsole thront. Das Handschuhfach haben die Designer eingespart - aus "sozialen Gründen". Schließlich komme da nur der Beifahrer ran, der Fahrer nur im Stand. So kann man Sparmaßnahmen auch begründen.

Völlig unverständlich aber ist, warum sich Toyota bei seinem ersten Elektroauto an anderen Stellen Blößen gibt. Etwa beim Navigationssystem. So wies das Testauto in und rund um Kopenhagen zwar jede Menge Tankstellen aus, aber keine einzige Ladestation. Was sicher nicht am Mangel an Lademöglichkeiten in Dänemark liegt. Und auch bei der Planung einer Fernfahrt von Kopenhagen nach München sah das System keine Notwendigkeit, Ladepausen einzulegen. Bei einer Entfernung von rund 1.000 Kilometern und einer Reichweite unter 400 Kilometern ist das schon ein mutiges Unterfangen. Und eine Vorkonditionierung des Akkus ist so natürlich nicht möglich.

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Toyota-Ingenieur Ido versprach immerhin, hier über ein Softwareupdate alsbald nachzubessern. Übrigens auch bei der Ladeleistung: Aktuell zieht der bZ4X - wohl mit Rücksicht auf Märkte außerhalb Deutschlands - den Strom an der Wallbox nur einphasig mit maximal 6,6 kW. Am DC-Schnelllader liegen immerhin bis zu 150 kW. Damit kann man sich gut arrangieren, auch wenn die Ladeleistung schon bei einem Ladestand von 30 Prozent unter die 100 kW-Schwelle fällt, wie ein Probeladen zeigte.

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 Probefahrt mit Toyota bZ4X: Starker Auftritt mit kleinen SchwächenAllradler gibt es nur mit Panoramadach 
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Thorgil 29. Jun 2022 / Themenstart

Warum probiert man dann nicht einfach das Navi selbst aus, anstatt die Anleitung zu...

Thorgil 28. Jun 2022 / Themenstart

Es gibt tatsächlich viele Autos, die ein schlechtes Fahrwerk haben. Allerdings würde ich...

seth_ 27. Jun 2022 / Themenstart

hat auch keiner behauptet. lies einfach deren artikel

Eheran 27. Jun 2022 / Themenstart

Nein, nicht fertig. Das wäre eine blöde Angabe, da die letzten 10 % so lange dauern wie...

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