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Bessere Freihanderkennung ohne Lenkmoment

Der aktive Spurhalteassistent hat auf der Probefahrt recht gut funktioniert. Zudem verfügt der Astra über eine kapazitive Freihanderkennung. Diese ist deutlich komfortabler als beim Mokka-e, wo sie noch auf einem Lenkmoment basierte. Der Astra ermöglicht somit ein entspanntes Fahren auf der Autobahn. Im Stau bremst der Astra automatisch bis zum Stillstand ab. Laut Opel soll das Auto dank "Stop-&-Go-Funktion" auch selbstständig wieder anfahren. Doch auf der Fahrt haben wir meist mit dem Fahrpedal nachgeholfen, weil sich das Auto offenbar viel Zeit mit dem Anfahren lässt.

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Das Infotainment lief während der Fahrt recht flüssig. Der Astra nutzt dabei die Snapdragon-Cockpit-Plattform von Qualcomm. Die Spracherkennung Hey Opel ist im Navigationssystem enthalten. Auf der Testfahrt lieferte sie unterschiedliche Ergebnisse. Navigationsziele wurden recht gut erkannt, das Einschalten eines Radiosenders bereitete dem System jedoch Schwierigkeiten.

Gute Lärmdämmung

Die Innenausstattung des Astra wirkt nicht besonders hochwertig, aber solide. Die Mittelkonsole glänzt in Klavierlackoptik. Dort befinden sich der Fahrwahlhebel und der Schalter für die Fahrmodi Eco, Normal und Sport. Unterhalb des Zentralbildschirms gibt es noch Tasten für die Klimatisierung sowie Sitz- und Lenkradheizung. Zwei weitere Tasten sind für die Steuerung des Displays vorgesehen. Gegen einen Aufpreis von 150 Euro ist das drahtlose Laden von Handys möglich. Serienmäßig sind zwei USB-C-Anschlüsse in der Mittelkonsole eingebaut.

Auf der Autobahn ist es im Innenraum selbst bei der Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h auffallend leise. Da erschien uns sogar ein tags zuvor getesteter BMW i7 bei diesem Tempo lauter. Opel zufolge sind die Scheiben serienmäßig laminiert, um Umgebungslärm und Fahrgeräusche vom Innenraum fernzuhalten. In der Stadt gefiel uns die gute Rundumsicht, was besonders beim Rechtsabbiegen wichtig ist. Die 360-Grad-Kamera ist in der GS-Linie serienmäßig enthalten.

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Kleiner Kofferraum

Bei einer Länge von 4,37 m ist der Astra 12 cm länger als ein ID.3 und 30 cm kürzer als ein Model 3. Verhältnismäßig kurz ist mit 2,68 m der Radstand, der beim ID.3 9 cm länger ist. Der Kofferraum fällt mit einem Volumen von 328 Litern recht klein aus. Das sind fast 100 Liter weniger als bei den Verbrennerversionen. Mit umgeklappten Sitzen werden daraus 1.268 Liter. Einen zusätzlichen Stauraum unter der Fronthaube gibt es nicht.

Deutlich mehr Ladevolumen verspricht die angekündigte Kombiversion, der Astra Sports Tourer. Der Kombi ist 4,64 m lang, 1,44 bis 1,48 m hoch und 1,86 m breit. Dessen Kofferraumvolumen gibt Opel mit 516 Litern an, bei umgeklappten Sitzen wächst der Stauraum auf bis zu 1.553 Liter. Das sind ebenfalls rund 100 Liter weniger als beim Verbrenner.

Mit dem Opel Astra Electric bringt der Rüsselsheimer Autohersteller erstmals einen vollelektrischen Kompaktwagen auf den Markt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [1/30]

Zunächst gibt es das knapp 4,4 Meter lange Elektroauto nur als Schräghecklimousine. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [2/30]

Der Astra trägt in der Fronthaube das inzwischen charakteristische Opel-Visier. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [3/30]

Die GS-Version verfügt serienmäßig über LED-Scheinwerfer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [4/30]

Der Astra basiert auf der EMP2-Plattform des Stellantiskonzerns. (Foto: Stellantis) [5/30]

Der Kofferraum fällt mit einem Volumen von 328 Litern recht klein aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [6/30]

Das sind fast 100 Liter weniger als bei den Verbrennerversionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [7/30]

Fahrer und Beifahrer haben ausreichend Platz. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [8/30]

Der Radstand ist mit 2,68 m nicht besonders groß, so dass es für die Passagiere im Fond eng werden könnte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [9/30]

Opel ist beim Bedienkonzept eher konservativ und setzt weiterhin viele Schalter und Taster ein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [10/30]

In der GS-Version gibt es eine serienmäßige 360-Grad-Kamera.(Foto: Martin Wolf/Golem.de) [11/30]

Die Anzeigen im Fahrerdisplay lassen sich je nach Bedarf verändern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [12/30]

Die Darstellung im Fahrerdisplay ist personalisierbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [13/30]

Die Anzeige des Zentralbildschirms lässt sich ebenfalls individuell einstellen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [14/30]

Das rechte Bedienfeld des Lenkrads steuert die Assistenzsysteme. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [15/30]

Das linke Bedienfeld steuert die Medienwiedergabe und die Anzeige im Fahrerdisplay. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [16/30]

Gegen Aufpreis gibt es eine Ladeschale für das Smartphone. Die Einbindung von Android Auto und Apple Carplay erfolgt über WLAN.(Foto: Martin Wolf/Golem.de) [17/30]

Mit dem Bedienknopf in der Fahrertür lassen sich nicht nur die Außenspiegel, sondern auch das Headup-Display einstellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de) [18/30]

Die Fahrassistenzsysteme funktionieren im Astra gut. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [19/30]

Die Werte des Abstandsregeltempomaten werden nur im Head-up-Display angezeigt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [20/30]

Die Ladeleistung ist mit maximal 100 kW eher niedrig. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [21/30]

Bei halb vollem Akku luden wir mit 70 kW, so dass in 18 Minuten nur 18 kWh nachgeladen wurden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [22/30]

Die Reichweite des Astra soll nach WLTP mehr als 400 km betragen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [23/30]

Auf unserer Testfahrt kamen wir auf einen Durchschnittsverbrauch von 15,3 kWh pro 100 km, allerdings mit vielen Autobahnstrecken. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [24/30]

Bei schneller Autobahnfahrt jenseits der 130 km/h stieg der Verbrauch auf rund 25 kWh pro 100 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [25/30]

Opel-Chef Florian Huettl bekräftigte in Berlin die Elektroautostrategie des Unternehmens.(Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [26/30]

Opels Mutterkonzern Stellantis will bis 2038 CO2-neutral werden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [27/30]

Der Astra Electric wird ebenso wie die Verbrennerversionen in Rüsselsheim gebaut. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [28/30]

Künftig setzt Stellantis auf rein elektrische Plattformen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [29/30]

Darin sollen verschiedene Akkutypen zum Einsatz kommen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de) [30/30]

Maximale Ladeleistung von 100 kW

Obwohl der Radstand des Kombi einige Zentimeter größer ist, wird es auch den Kombi nicht mit einem größeren Akku geben. Das ist bislang nur beim Opel Zafira (g+) möglich, der ebenfalls die EMP2-Plattform nutzt. In der Standardversion verbaut Opel 102 Akkuzellen in 17 Modulen.

Bei einer Akkugröße von 54 kWh und einer Systemspannung von 400 Volt ist die maximale Ladeleistung von 100 kW akzeptabel. Der ID.3 kommt bei dem kleinen Akku (58 kWh) jedoch schon auf 120 kW und kann zudem den Akku vorkonditionieren. Auf unserer Probefahrt lud der Astra bei einem Ladestand von 44 Prozent noch mit rund 70 kW. In 18 Minuten konnten wir 18 kWh nachladen. Laut Opel dauert es 30 Minuten, um 80 Prozent der Akkukapazität nachzuladen. Serienmäßig verfügt der Astra über einen Wechselstromlader mit 11 kW.

Ist der Opel Astra damit wirklich zu teuer für sein Geld?

  1. GS-Version nicht wesentlich teurer
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