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Werte wie beim BMW iX2

Allerdings werden die Augmented-Reality-Elemente nur im runden Bildschirm angezeigt. Da liegt dann ein Abbiegepfeil im Kamerabild über der Querstraße, in die ich einbiegen soll. Praktisch, aber eben nicht in meinem direkten Sichtfeld.

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Dafür ist der runde Bildschirm auch bei Tageslicht brillant und extrem scharf in der Darstellung. Das gilt auch für die Air-Console-Spiele, die man mit seinem Smartphone steuert, oder die Streamingangebote. Allerdings nutzt das Infotainment für das 16:9 Videoformat nur einen Teil des kreisrunden Bildschirms.

Der Mini Countryman bietet Fahrassistenten (Level 2) wie einen Spurhalter sowie einen adaptiven Abstandstempomat. Die Töne des Geschwindigkeitswarners, wenn ich einen Hauch zu schnell bin, deaktiviere ich mit einem Druck auf die Set-Taste am Lenkrad.

Das alles, Assistenten als auch Medienangebot, kommen mir sehr bekannt vor. Alles ist identisch zum BMW iX2, der für das Infotainment ebenfalls das Betriebssystem OS 9 nutzt.

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Das SUV Coupé bietet in seiner Allradversion eDrive 30 die gleichen Leistungswerte: 230 kW Motorleistung bei 494 Nm Drehmoment. In 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Die nutzbare Energiemenge von 64,6 kWh bietet auch hier eine Reichweite von 433 km (WLTP). In 29 Minuten lädt der Mini am Schnelllader von 10 bis 80 Prozent mit maximal 130 kW. Bis auf den Radstand von 2,69 m sind Mini Countryman und BMW iX2 gleich. Die Erklärung ist einfach: Mini nutzt die Plattform des BMW X1/X2.

Groß geworden

Wie groß der Mini Countryman inzwischen wirklich ist, wird mir erst bei einer Fahrpause bewusst. Auf einem Parkplatz mit Blick auf den Atlantik gehe ich um das E-Auto herum. Der Countryman SE All4 ist inzwischen 4,43 m lang. Die erste Generation brachte es auf 4,10 m.

Das andersfarbige Dach und die schwarze Dachreling unterstreichen die Größe des 1,66 m hohen Mini Countryman. (Bild: Daniel Kraus/Mini) [1/11]

Das runde OLED-Display lenkt den Blick im Innenraum auf sich - muss es auch, denn der Fahrer hat keine andere Anzeige. (Bild: Daniel Kraus/Mini) [2/11]

Fahrinformationen stehen im oberen Drittel des Displays. In der Mitte stehen unterschiedliche Fahrmodi zur Auswahl. Das untere Drittel nehmen Klima- und Infotainmentauswahl ein. (Bild: Dirk Kunde) [3/11]

Gestochen scharfe Videowiedergabe auf dem OLED-Display, allerdings wird nur ein kleiner Teil des runden Bildschirms dafür genutzt. (Bild: Dirk Kunde) [4/11]

Integrierte Kopf- und Seitenstützen vermitteln einen sportlichen Eindruck bei den Frontsitzen. (Bild: Daniel Kraus/Mini) [5/11]

Links am Lenkrad aktiviert man Fahrassistenten. Rechts werden Medienwiedergabe, Telefonate und Sprachassistent bedient. (Bild: Daniel Kraus/Mini) [6/11]

In der Toggle-Leiste steckt ein fest verbauter Schlüssel zum Starten des Mini Countryman. (Bild: Dirk Kunde) [7/11]

Blick unter die Haube: In der Front gibt es keinen Stauraum. (Bild: Dirk Kunde) [8/11]

Unter dem Kofferraumboden ist ausreichend Platz für zwei Ladekabel (Typ 2 und Schuko-Steckdose). (Bild: Dirk Kunde) [9/11]

Der Mini Countryman lädt mit bis zu 130 kW am Schnelllader. In 29 Minuten wird von 10 auf 80 Prozent geladen. (Bild: Daniel Kraus/Mini) [10/11]

Die Neuauflagen: Mini Cooper S, Mini Countryman SE All4 und Mini Cooper SE (v.l.n.r.) (Bild: Dirk Kunde) [11/11]

Er misst 1,84 m in der Breite und mit 1,66 m Höhe überragt er den BMW iX2 um sechs Zentimeter. Die schwarze Dachreling verstärkt den optischen Eindruck von Größe. Dennoch haben es die Ingenieure geschafft, beim Mini Countryman einen cW-Wert von 0,26 zu realisieren.

  1. Geräumiger Kofferraum
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