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Lenk- und Spurwechselassistent gegen Aufpreis

Beide Mercedes-Modelle verfügen serienmäßig über einen Abstandsregeltempomaten, MB.Drive genannt. Ein zusätzlicher Lenk- und Spurwechselassistent ist für 1.785 Euro im Paket MB.Drive Assist enthalten. Das hat auf unserer Probefahrt gut funktioniert.

Beim Spurwechsel auf der Autobahn muss lediglich der Blinker kurz betätigt werden. Ein Blick in den Rückspiegel ist nicht erforderlich. Allerdings müssen sich die Hände während des Spurwechsels am Lenkrad befinden, sonst wird der Vorgang sofort abgebrochen.

Level 2++ noch nicht verfügbar

Anders als beim Autobahnassistenten von BMW ist es nicht möglich, die Hände dauerhaft vom Lenkrad zu nehmen. Eine solche Funktion ist nach der aktuellen UN/ECE-Regelung DCAS zwar möglich, wird von Mercedes bislang noch nicht angestrebt. Stattdessen wartet der Hersteller auf eine neue Regelung, um das überwachte autonome Fahren nach Level 2++ umzusetzen.

Allerdings gibt es nicht die Möglichkeit, die für Level 2++ zusätzlich erforderliche Hardware zu bestellen. Diese besteht im Grunde nur aus zwei weiteren Kameras, die beim GLC in die Außenspiegel integriert werden. Das heißt: Wer sich derzeit einen GLC bestellt, kann künftig das überwachte autonome Fahren auch nicht per Software-Update erhalten.

Automatisches Rückwärtsfahren bis zu 150 m

Das gilt jedoch nicht für zusätzliche Parkfunktionen, die Mercedes auf der Veranstaltung an der Algarve präsentierte. Dazu zählt eine Rückfahrfunktion, die es ermöglicht, beispielsweise in einer engen Sackgasse die zuletzt gefahrenen 150 Meter automatisch zurückzusetzen. Das funktionierte auch bei einer kurvigen Strecke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 km/h, was beim Rückwärtsfahren recht schnell ist ( siehe Video ab 1:44 ). Zudem soll der Parkassistent künftig Parklücken erkennen, die noch vor dem Fahrzeug liegen.

Seit der Einführung des neuen Betriebssystems MB.OS mit dem CLA macht Mercedes von solchen Updates schon regen Gebrauch. Ergänzt wurden demnach schon ein Waschstraßenmodus, eine verbesserte Klimakontrolle, eine Kalender-App, zusätzliche Optionen für die Innenraumbeleuchtung und Dolby Atmos für Musikstreamingdienste wie Amazon Music und Tidal. Für ein sicherheitskritisches Update orderte Mercedes seine CLA-Kunden allerdings in die Werkstätten .

Serienmäßig liefert Mercedes den GLC mit drei Bildschirmen aus.


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