Beide Mercedes-Modelle verfügen serienmäßig über einen Abstandsregeltempomaten, MB.Drive genannt. Ein zusätzlicher Lenk- und Spurwechselassistent ist für 1.785 Euro im Paket MB.Drive Assist enthalten. Das hat auf unserer Probefahrt gut funktioniert.
Beim Spurwechsel auf der Autobahn muss lediglich der Blinker kurz betätigt werden. Ein Blick in den Rückspiegel ist nicht erforderlich. Allerdings müssen sich die Hände während des Spurwechsels am Lenkrad befinden, sonst wird der Vorgang sofort abgebrochen.
Anders als beim Autobahnassistenten von BMW ist es nicht möglich, die Hände dauerhaft vom Lenkrad zu nehmen. Eine solche Funktion ist nach der aktuellen UN/ECE-Regelung DCAS zwar möglich, wird von Mercedes bislang noch nicht angestrebt. Stattdessen wartet der Hersteller auf eine neue Regelung, um das überwachte autonome Fahren nach Level 2++ umzusetzen.
Allerdings gibt es nicht die Möglichkeit, die für Level 2++ zusätzlich erforderliche Hardware zu bestellen. Diese besteht im Grunde nur aus zwei weiteren Kameras, die beim GLC in die Außenspiegel integriert werden. Das heißt: Wer sich derzeit einen GLC bestellt, kann künftig das überwachte autonome Fahren auch nicht per Software-Update erhalten.
Bild 1/40: Der GLC EQ ist die vollelektrische Version des meistverkauften SUVs von Mercedes-Benz. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 2/40: Der GLC basiert auf der neuen Elektroplattform MB.EA-Medium. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 3/40: Der Grill mit 942 beleuchteten Punkten stellt das neue Gesicht der Marke dar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 4/40: Auffällig am Heck sind zweigeteilte Leuchten in Sternenoptik. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 5/40: Das SUV ist 4,85 Meter lang, 1,91 Meter breit und 1,64 Meter hoch. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 6/40: Bislang ist nur der GLC 400 4Matic bestellbar. Weitere Modelle folgen im Sommer 2026. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 7/40: Der GLC kann eine gebremste Anhängelast von bis zu 2,4 Tonnen ziehen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 8/40: Die Fronthaube öffnet sich teilelektrisch durch einen leichten Druck auf das Mercedes-Emblem. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 9/40: Unter der Fronthaube befindet sich ein Stauraum von 128 Litern. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 10/40: Der Kofferraum fasst 570 Liter. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 11/40: Unter der Kofferraumabdeckung ist nur wenig zusätzlicher Platz. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 12/40: Bei umgeklappter Lehne vergrößert sich der Stauraum auf bis zu 1.740 Liter. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 13/40: Der Innenraum wird von den großen Bildschirmen dominiert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 14/40: Serienmäßig gibt es auch für den Beifahrer ein Display. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 15/40: Mercedes setzt wieder auf haptische Bedienelemente wie die Walze zur Lautstärkeregelung. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 16/40: Zur Einstellung der Geschwindigkeit bei den Assistenzsystemen gibt es eine Wippe. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 17/40: Die Batteriezellen sind etwas höher als beim CLA, um eine größere Kapazität zu ermöglichen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 19/40: Anders als beim CLA lässt sich beim GLC der Akku manuell vorkonditionieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 20/40: Die maximale Ladeleistung hängt vom Ladezustand ab und liegt offiziell bei 330 kW, kann aber auch höher sein. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 21/40: Bei unserem Test wurden Werte um die 330 kW erreicht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 22/40: Bei dem Ladevorgang wurde eine hohe Durchschnittsleistung von 277 kW erzielt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 23/40: Für die geladenen 26,6 Kilowattstunden benötigte der GLC knapp sechs Minuten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 24/40: Für die automatisierten Assistenzsysteme nutzt Mercedes einen wassergekühlten Rechner von Nvidia. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 25/40: Mercedes hat die Antriebseinheit des GLC selbst entwickelt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 26/40: Bei den Allradmodellen gibt es einen zusätzlichen Motor an der Frontachse. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 27/40: Mercedes setzt bei dem Antrieb auf Permanenterregte Synchronmotoren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 28/40: Der Inverter auf Silizium-Karbid-Basis ist das Herzstück der Motorsteuerung. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 29/40: Der Heckantrieb verfügt über ein Zweiganggetriebe. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 30/40: Für die Berechnung der Reichweite nutzt Mercedes detaillierte Angaben über den Streckenverlauf. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 31/40: Dennoch erschien uns der Verbrauch inklusive einer Autobahnfahrt mit 120 km/h recht hoch.
Bild 32/40: Deutlich geringer war der Verbrauch bei einer Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h auf der Autobahn. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 33/40: Ein Fahrzeug der Long-Range-Edition wies ebenfalls einen hohen Durchschnittsverbrauch auf. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 34/40: Bei fast kontinuierlichem Tempo 120 auf der Autobahn lag der Verbrauch bei 22 kWh pro 100 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 35/40: Die angegebene Reichweite von mehr als 600 km dürfte nur ohne Autobahn realistisch sein. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 36/40: Der GLC verfügt über vier zentrale Controller für die verschiedenen Fahrzeugdomänen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 37/40: Software-Updates sind seit dem Start des CLA aus der Ferne möglich. Davon profitiert auch der GLC. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 38/40: Die Assistenzsysteme benötigen eine hohe Rechenleistung. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 39/40: Das Sensorset ermöglicht ein Fahren nach Level 2++, aber nicht nach Level 3. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 40/40: Durch die hohe Ladeleistung sind auch kurze Ladestopps sinnvoll. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Automatisches Rückwärtsfahren bis zu 150 m
Das gilt jedoch nicht für zusätzliche Parkfunktionen, die Mercedes auf der Veranstaltung an der Algarve präsentierte. Dazu zählt eine Rückfahrfunktion, die es ermöglicht, beispielsweise in einer engen Sackgasse die zuletzt gefahrenen 150 Meter automatisch zurückzusetzen. Das funktionierte auch bei einer kurvigen Strecke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 km/h, was beim Rückwärtsfahren recht schnell ist ( siehe Video ab 1:44 ). Zudem soll der Parkassistent künftig Parklücken erkennen, die noch vor dem Fahrzeug liegen.
Seit der Einführung des neuen Betriebssystems MB.OS mit dem CLA macht Mercedes von solchen Updates schon regen Gebrauch. Ergänzt wurden demnach schon ein Waschstraßenmodus, eine verbesserte Klimakontrolle, eine Kalender-App, zusätzliche Optionen für die Innenraumbeleuchtung und Dolby Atmos für Musikstreamingdienste wie Amazon Music und Tidal. Für ein sicherheitskritisches Update orderte Mercedes seine CLA-Kunden allerdings in die Werkstätten .
Serienmäßig liefert Mercedes den GLC mit drei Bildschirmen aus.