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Gleiche Plattform wie der F-Cell

Technisch basiert der EQC auf der Plattform des Kompakt-SUV Mercedes-Benz GLC, intern X 253 genannt. Auch das von Golem.de getestete Brennstoffzellenauto GLC F-Cell nutzt diese Plattform. Daimler verfolgt die Strategie, bestehende Modelle mit alternativen Antriebssträngen anzubieten, weil dadurch bestehende Montagelinien genutzt werden können.

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Dass die Wahl beim ersten Elektromodell von Mercedes auf ein SUV fiel, hat nach Angaben der Entwickler einen praktischen Grund: Der Fahrzeugtyp bietet genügend Platz, um bei Batterie und Antriebsstrang keine großen Kompromisse machen zu müssen. Die Batterie verfügt über eine nutzbare Akkukapazität von 80 Kilowattstunden (kWh, brutto 85 kWh). Die Reichweite nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) wird mit 445 bis 471 km angegeben. Nach dem realistischeren WLTP-Zyklus sollen etwa 400 km übrig bleiben.

Bei 186 km/h wird abgeregelt

Bei unserer Testfahrt vom früheren Firmensitz in Stuttgart-Möhringen über die Autobahn und die kurvenreichen Strecken der Schwäbischen Alb zeigte der Bordcomputer einen Verbrauch von 23,5 kWh auf einer Strecke von 100 km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 48 km/h an. Das ergibt eine rechnerische Reichweite von 340 km. Eine sparsamere Fahrweise mit weniger Sprints würde den Akku allerdings stärker schonen und eine größere Reichweite ermöglichen.

Auf der Autobahn regelt der EQC mit einer Geschwindigkeit von 186 km/h ab. Dabei steigt der Stromverbrauch allerdings auf mehr als 50 kWh pro 100 km. Ein Nachladen wäre nach gut 150 km erforderlich. Dazu hat das Ladenetzwerk Ionity, an dem auch Daimler beteiligt ist, von den geplanten 100 Ladestationen inzwischen mehr als 30 in Deutschland eröffnet.

Problemloses Laden bei Ionity

Das Laden an einer Ionity-Säule an der Autobahnraststätte Denkendorf Nord bei Stuttgart funktionierte überraschenderweise ohne Probleme. Bei einem Ladestand von 55 Prozent lag die Ladeleistung bei rund 90 kW. Der EQC lässt sich maximal nur mit einer Leistung von 110 kW laden. Damit dauert ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent der Kapazität etwa 40 Minuten. Audi wirbt hingegen damit, dass sich der E-Tron mit bis zu 150 kW laden lasse, so dass der Ladevorgang um zehn Minuten kürzer ausfalle.

Daimler begründet die niedrigere Ladeleistung damit, dass großer Wert auf Zuverlässigkeit gelegt werde. Höhere Ladeleistungen würden die Zellen stärker belasten und schneller zu Ausfällen führen. Ob der EQC immerhin die versprochenen 40 Minuten einhält, konnten wir auf der Probefahrt nicht testen. Doch da ein solcher Ladevorgang eine durchschnittliche Leistung von 84 Kilowatt voraussetzt, scheint das realistisch.

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 Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig BodenfreiheitVergünstigtes Laden für ein Jahr 
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Tatamtatü 19. Aug 2019

...wenn sie für derartige Fahrzeuge verschwendet wird! Dafür ist in meinen Augen jedwede...

WolfgangBarth 14. Aug 2019

Supercharger sind eben der Tesla-Luxus. Andere wollen auch nach einer langen Fahrt ihr...

Riemen 13. Aug 2019

Gerade, wenn der Nissan Puke (selten n hasslicheres Auto gesehen) so klein ist, warum...

Dwalinn 13. Aug 2019

Und schwarz ist in quasi jeden Punkt schlechter als weiß, merk ich besonders auf...

JackIsBack 12. Aug 2019

Guter Podcast vom UnterBlog: https://www.youtube.com/watch?v=h7iqq6BU0XU Dieser zeigt mal...


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