Harley-Davidson will mit der Livewire neue Zielgruppen anvisieren

Die Maschine soll neue Kundengruppen erschließen: jüngere und für neue Technologien aufgeschlossene Menschen. Der typische Harley-Fahrer trägt grauen Bart, ist deutlich Ü50 und liebt an seiner Maschine vor allem den bollernden Klang des Motors.

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"Wir wollen zu einem der führenden Hersteller bei elektrisch angetriebenen Zweirädern werden und künftig ein umfangreiches Portfolio an E-Zweirädern anbieten", sagt Happ. Wahrscheinlich ist die Livewire also der Anfang vom Ende der V2-Motoren bei Harley-Davidson.

Dass die Livewire das erste Modell dieser neuen Produktpolitik ist, sieht man dem Motorrad auf den ersten Blick an: Während konventionelle Harleys an träge und schwere Wasserbüffel erinnern, wirkt die Livewire leicht und schnell, ähnlich einem Gepard.

Die Maschine ist bis zur schmalen Tankattrappe schlank. Darunter ist der gewaltige Batterieblock verbaut, der unübersehbare Blickfang am Motorrad, maximal 13,6 kWh gespeicherte Energie. Ein weiteres Stockwerk tiefer hängt der Motor längs zur Fahrtrichtung - eine Eigenentwicklung von Harley-Davidson mit dem Namen Revelation, auf Deutsch: Offenbarung.

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Dass Motoren einen Namen haben, hat bei Harley-Davidson Tradition. Der aktuelle bei den Verbrennern ist auf Milwaukee-Eight getauft und in der langen Historie der erste wassergekühlte Motor. Jetzt also sogar ein Elektromotor: Er hat eine Spitzenleistung von 106 PS und bringt die 250 Kilogramm leichte Harley-Davidson auf eine Höchstgeschwindigkeit von 177 km/h.

Insbesondere bis etwa 140 km/h geht das ziemlich zügig. Beim Beschleunigen werden die Arme lang und das Grinsen breit. In 3 Sekunden auf 100 km/h. Das ist wie Achterbahnfahren. Nur geradeaus und nicht senkrecht in die Tiefe.

Breiter Lenker, tiefer Schwerpunkt

Der Lenker ist breit, der Schwerpunkt tief und der Radstand lang. Das sind die grundlegenden Voraussetzungen für ein sicheres Fahrgefühl.

Dazu kommen einstellbare Dämpfer des japanischen Fahrwerkspezialisten Showa, bissige Bremsen von Brembo aus Italien und von Bosch das Sicherheitspaket bestehend aus ABS, Traktionskontrolle und Antischlupfregelung, jeweils für Geradeaus- und Kurvenfahrten. Das sind renommierte Hersteller mit technisch hervorragenden Produkten, die Motorräder stabil machen.

Dazu zählt auch die hervorragende Bereifung von Michelin. Die aufgelisteten Komponenten sind stets in der Lage, die Leistung des Motors zu zähmen. Bis zu 50, 60 km/h kommt kein Verbrenner der Harley nach, selbst mit doppelter PS-Zahl nicht.

Denn bauartbedingt braucht ein E-Motor keine Drehzahl für Drehmoment. Das garantiert maximalen Durchzug auf zwei Rädern, denn die elektronischen Assistenten haben die Gewalt gut im Griff.

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 Probefahrt mit Harley-Davidson Livewire: Starkstrom unterm SattelÜberraschend an der Livewire ist auch der Sound 
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SanderK 13. Dez 2020

Bin kein Motorradfahrer, leider, aber man muss nur Stromer, egal ob Auto oder Motorrad...

Random.User 12. Dez 2020

Bist du in deinem Leben eigentlich schon mal Motorrad gefahren? Motorräder bremsen zu...

wupme 11. Dez 2020

Haben die echt keins? Sogar mein Kymco Roller hat ein Lenkradschloss

Flasher 09. Dez 2020

KTM hat die E-Ride Serie. Das sind zwar Motocross-Räder aber sie sind elektrisch.



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