Hyperscreen überzeugt durch großes Zentraldisplay

Der optionale Hyperscreen wirkt futuristisch und elegant. Der Nachteil: Die Displays für Armaturenbrett, Mittelkonsole und Beifahrer liegen unter einem Deckglas in einer einzigen Ebene. Das ist für Bedienung und Blickwinkel im Grunde nicht optimal, so dass bei der Variante ohne Hyperscreen das Zentraldisplay stärker geneigt ist und etwas tiefer sitzt.

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Aber die Umsetzung ist in diesem Fall noch akzeptabel. Hyundai hat das beim neuen Ioniq 5 ähnlich gelöst, wenn auch das Display nicht so breit ist und so tief heruntergezogen wird. Laut Mercedes haben die Entwickler ergonomische Untersuchungen mit Sichtstrahlen durchgeführt, um den Bildschirm optimal auszurichten.

Das Zentraldisplay ist laut Mercedes mit einer Diagonale von 17,7 Zoll (45 cm) das größte Plastik-OLED der Welt. Das Display hat dabei die Form eines auf dem Kopf stehenden Hauses mit Walmdach. Der breite obere Bereich zeigt eine sehr gut aufgelöste Navigationskarte an, wie das auch bei Tesla üblich ist. Der trapezförmige untere Bereich ist für Grundfunktionen und die Klimasteuerung reserviert. Der Fahrer kann sich selbst bestimmte Funktionen auf die Startseite des Bildschirms legen.

Gute Elektro-Navigation

Ist der Fahrer allein unterwegs, ist auf dem Beifahrer-Display nur ein Bildschirmschoner oder gar nichts zu sehen. Registriert das Fahrzeug hingegen eine Person auf dem Sitz, werden die Funktionen freigeschaltet. Das Menü ist dabei weitgehend identisch mit demjenigen des Fahrers. So kann sich der Beifahrer seine eigene Musik auswählen und über einen Bluetooth-Kopfhörer hören. Ebenfalls kann er mit der Navigation herumspielen oder sich den Energieverbrauch anzeigen lassen.

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Das Auto nutzt dabei zwei Infrarotkameras im Infodisplay hinter dem Lenkrad, um den Fahrer zu überwachen. Diese Kameras dienen eigentlich dazu, die Aufmerksamkeit des Fahrers bei der Nutzung des Staupiloten zu kontrollieren oder ihn vor zu großer Müdigkeit zu warnen. Nun sollen sie zusätzlich überprüfen, ob seine Augen zu häufig Richtung Beifahrerdisplay wandern. Falls ja, wird dieses deaktiviert.

  • Der vollelektrische EQS ist das neue Vorzeigemodell von Mercedes-Benz und soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit einer Reichweite von bis zu 780 km nach WLTP macht der EQS dem Tesla Model S Konkurrenz.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf der Heckklappe befindet sich ein kleiner Spoiler.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Kühlergrill ist komplett geschlossen, um den Luftwiderstand zu senken.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der EQS zeichnet sich durch eine besonders aerodynamische Karosserie aus.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die großen Reifen und besondere Felgen sollen ebenfalls den Luftwiderstand reduzieren.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Gegen Aufpreis ist der 141 cm breite Hyperscreen erhältlich.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Deckglass zieht sich über die komplette Breite des Innenraums.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Drei verschiedene Bildschirme verschmelzen zur einer optischen Einheit.   (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Dem Beifahrer steht das gleiche Menü wie dem Fahrer auf dem Zentraldisplay zur Verfügung.
  • Auch für die Fahrgäste auf dem Rücksitz gibt es auf Wunsch eigene Monitore.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Kofferraum ist mit 610 Litern recht groß.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit umgeklappten Rücksitzen vergrößert sich das Volumen auf 1.770 Liter.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Da sich die Motorhaube nicht ohne Weiteres öffnen lässt, gibt es eine besondere Einfüllöffnung für die Scheibenwaschanlage.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit rund 200 Kilowatt lässt sich der EQS per Gleichstrom aufladen.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Grafik zeigt, wie weit man mit einer einzigen Ladung nach WLTP von Zürich aus kommen könnte.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Akku ist mit einer Kapazität von rund 108 Kilowattstunden ziemlich groß.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Zellen bezieht Mercedes vom chinesischen Hersteller CATL.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Antriebseinheit stammt von Valeo/Siemens. Der hintere Motor liefert 245 Kilowatt.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Serienmäßig gibt es eine Luftfederung mit kontinuierlicher Verstelldämpfung.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Routenplanung zeigt auch die erforderlichen Ladestopps an.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Ladestationen entlang der Route lassen sich nach Ladeleistung filtern.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Darstellung des Energieverbrauchs.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Reichweite lässt sich durch die gezielte Deaktivierung von Funktionen weiter erhöhen.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Bei einem Ladezustand von 69 Prozent lud der EQS immerhin noch mit 123 Kilowatt.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch auf der Testfahrt war an beiden Tagen sehr niedrig.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Je nach Fahrstil gibt der EQS eine Mindest- und eine Maximalreichweite an.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ein Novum sind die elektrischen Komforttüren, die sich automatisch bei der Annäherung des Fahrers öffnen können.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Türen lassen sich über das Display einzeln öffnen und schließen.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Drei verschiedene Geräusche für den Innenraum stehen zur Verfügung.  (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Drei verschiedene Bildschirme verschmelzen zur einer optischen Einheit. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der EQS verfügt ebenso wie die übrigen EQ-Modelle über die sogenannte Electric Intelligence, die wir auf einer Fahrt mit einem EQV ausgiebig getestet haben. Der größere Bildschirm im Vergleich zu den anderen EQ-Modellen ermöglicht jedoch eine bessere Darstellung der Route mit den vorgeschlagenen Ladeoptionen. Praktisch ist dabei die Möglichkeit, sich die Ladestationen entlang der Route direkt anzeigen und nach Ladeleistung filtern zu lassen.

Der Fahrer kann darüber hinaus die geplante Route individuell bearbeiten, indem er Ladestationen entlang der Route hinzufügt oder vorgeschlagene Ladestationen ausschließt. Das ist mit dem bisherigen System noch nicht möglich.

Intelligente Rekuperation möglich

Dem aktuellen Mercedes-Standard entsprechen auch die Fahrassistenzsysteme, wie wir sie mit der S-Klasse getestet haben. Der EQS übernimmt dabei nicht nur die per Kamera automatisch erkannten Tempolimits. In der Rekuperationsstufe D-Auto kalkuliert das Fahrzeug schon bevorstehende Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie die Topografie der Strecke ein.

Dadurch segelt oder rekuperiert der EQS entsprechend, um beispielsweise beim Erreichen eines Ortsschildes schon das Tempolimit einzuhalten. Auch vor der Durchfahrt eines Kreisverkehrs oder einer Kreuzung wird entsprechend verzögert. Allerdings muss der Fahrer noch selbst bremsen, wenn er die Vorfahrt beachten muss.

Die in der Karte hinterlegten Daten und die Verkehrszeichenerkennung sind zwar gut, aber noch nicht perfekt. So übernimmt der EQS häufiger Tempolimits, die für eine parallel verlaufende Straße gelten. Generell wechselt das angezeigte Limit so häufig, dass man sich als Fahrer fragt, ob man wirklich ständig irgendwelche Verkehrszeichen übersieht. Hier wäre eine Art Memoryfunktion sinnvoll: die Möglichkeit, das zuletzt vom Fahrzeug erkannte Verkehrszeichen noch einmal im Display als Kamerabild aufzurufen und zu überprüfen.

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 Mit zwei Ladestopps von Zürich nach BerlinBrüllende Motoren und Walgesänge aus der Konserve 
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vandango 25. Jan 2022

Aber nur wenn du einer der extrem seltenen Wallboxen hast. Die kannst aber auch nicht an...

hansblafoo 28. Jul 2021

Der Wikipedia-Artikel zu Siegfried Marcus ist recht interessant und widmet sich dem auch...

GeStörti 27. Jul 2021

Kann mein nicht- Tesla auch. Allerdings drücke ich lieber kurz auf die Taste, bzw. drehe...

GeStörti 27. Jul 2021

Wenn zu solch einer Veranstaltung geladen wird, dann möchte man die Leute für etwas...



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