Blinker funktionierten nicht

Wenn man den Blinkerschalter betätigte, war nur ein lautes Piepen zu vernehmen. Beide Blinker funktionierten nicht. Das macht es für andere Verkehrsteilnehmer noch schwieriger, die ulkigen Gefährte einzuschätzen. Auf eine Kollision mit einem anderen Pkw sollte man es besser nicht ankommen lassen. Der ADAC hat in Crashtests gezeigt, dass Leichtkraftfahrzeuge in Standard-Crash-Situationen nicht gut abschneiden.

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Gesteuert wird der Kabinenroller wie ein Zweirad. Es gibt eine Lenkstange mit zwei Bremshebeln und einem Griff zur Beschleunigung. Die Hinterradbremse dient auch als Handbremse. Der Roller fährt vorwärts und rückwärts. Links am Lenker sind Blinker, Lichtschalter und Hupe, rechts lässt sich der Scheibenwischer einschalten und die Fahrtrichtung wählen. Der Sitz lässt sich auf die Fahrergröße einstellen. Das war's eigentlich schon.

Besonders komfortabel ist der Kabinenroller nicht, etwa bei einer Fahrt über Kopfsteinpflaster. Einen Elchtest möchte man damit auch nur ungern machen. Die Begrenzung auf 28 km/h Höchstgeschwindigkeit dürfte ihre Berechtigung haben. Immerhin ist der Bremsweg beim Enuu kurz. Mangels ABS lässt sich bei einer Vollbremsung richtig mit den Reifen quietschen. Angetrieben werden die Mini-Autos von einem 800-Watt-Motor, was der Leistung eines Haushaltsmixers entspricht. Die Lithium-Ionen-Wechselakkus haben eine Kapazität von 1,8 Kilowattstunden (kWh). Das soll eine Reichweite von 40 km garantieren.

Noch gibt es kostenlose Fahrten

Laut Enuu dauert eine durchschnittliche Fahrt 17 Minuten und ist 6 km lang. Bislang hätten sich 3.500 Nutzer in Berlin registriert. Derzeit ist das noch attraktiv. Denn bis Ende Juni können die Fahrzeuge eine Stunde am Tag kostenlos genutzt werden. Sonst kostet eine Minute 19 Cent, ebenso viel wie bei den Elektrorollern von Emmy. Die durchschnittliche Fahrt von 17 Minuten würde damit 3,23 Euro kosten. Das ist deutlich teurer als ein ÖPNV-Ticket in Berlin.

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Das Beispiel Coup hat gezeigt, dass selbst ein Weltkonzern wie Bosch das E-Roller-Angebot nicht kostendeckend betreiben konnte. Dabei wurden die grünen Zweiräder von Gogoro rege genutzt. Die Enuu-Fahrzeuge sind auf den Berliner Straßen jedoch nicht wirklich präsent. Ganz im Gegensatz zu den E-Scootern oder den richtigen Rollern von Emmy oder Tier. Möglicherweise muss Enuu früher oder später die Erfahrung machen, dass nicht jedes elektrische Kleinfahrzeug, das sich bauen lässt, für einen Mietfahrzeugdienst taugt.

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Wenigstens lassen sich die Fahrzeuge nicht so leicht im Fluss versenken wie die E-Scooter. Solange es keine flächendeckenden Tempo-30-Zonen gibt, versenkt sich das Konzept wohl früher oder später von selbst.

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 Erst 70 Fahrzeuge in Berlin unterwegs
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Alessey 14. Jul 2021

Der Wuling Hongguang Mini EV wäre hier sofort von mir gekauft, zu einem Kurs unter 10k...

Vögelchen 09. Jul 2021

Mit dem Stehroller oder Hoverboard in die Stadtbahn und weiter geht's. Müsste man halt...

CptData 30. Jun 2021

... schießen irgendwie an allen relevanten Zielgruppen vorbei. Den einzigen Vorteil, den...

Paule 29. Jun 2021

Ältere Herrschaften? Normale ältere Herrschaften scheitern oft schon an App und...



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