Zuverlässige Assistenzsysteme

Hinsichtlich des Infotainment und der Assistenzsysteme gibt es kaum Unterschiede zwischen beiden Elektroautos. Zwar verfügt der i4 ebenfalls noch nicht über hochautomatisierte Funktionen nach Level 3, doch die teilautomatisierten Systeme nach Level 2, wie der Abstandsregeltempomat mit Lenkassistent, funktionierten auf der Testfahrt sehr zuverlässig.

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Damit ist auch der i4 derzeit Teslas Model 3 oder Y deutlich überlegen. Das gilt beispielsweise für die kapazitive Freihanderkennung sowie die Verkehrszeichenerkennung.

Ampelphasen werden erkannt

Das volle Assistenzpaket Driving Assistant Professional ist laut Konfiguration gegen einen Aufpreis von 2.000 Euro verfügbar. Damit kann der i4 auf Basis der Kartendaten die Geschwindigkeit vorausschauend anpassen, wenn ein Tempolimit oder eine geschlossene Ortschaft naht. Dadurch schaltet das Fahrzeug rechtzeitig in den Segelmodus, um Energie zu sparen. Ebenfalls wird die Geschwindigkeit vor der Einfahrt in einen Kreisverkehr reduziert.

Die zusätzliche Erkennung von Ampelphasen ist nur in Verbindung mit dem Head-up-Display nutzbar, das mit weiteren 1.100 Euro zu Buche schlägt. Dabei ist diese Funktion besser umgesetzt als bei der aktuellen Tesla-Software. So kann der i4 nicht nur automatisch stoppen, wenn ein Rotlicht erkannt wird. Bei einfachem Grünlicht stoppt das Auto hingegen nicht, sondern fährt automatisch weiter, ohne dass der Fahrer dies dem System bestätigen muss. Das sei im Wettbewerbsumfeld einzigartig, schreibt BMW.

Keine komfortable Laderoutenplanung

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Bei komplexeren Kreuzungssituationen, in der voneinander abweichende Ampelsignale für verschiedene Fahrspuren gelten, muss hingegen die Anzeige vom Fahrer per Tastendruck auf dem Lenkrad bestätigt werden, bevor das Fahrzeug automatisch abgebremst wird. Nach dem Wechsel in die Grünphase erhält der Fahrer ein Signal zum Wiederanfahren.

  • Der BMW i4 ist ein vollelektrisches Gran Coupé, das auf einer gemeinsamen Verbrennerplattform basiert. (Foto: BMW)
  • Der i4 kommt in den Versionen eDrive40 und M50 auf den Markt. (Foto: BMW)
  • Die vergrößerte BMW-Niere ist auch beim i4 zu sehen. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Verglichen mit dem iX wirkt die Niere beim i4 allerdings nicht so dominant. (Foto: BMW)
  • Der i4 M50 verfügt mit seinem Allradantrieb über eine Motorleistung von bis zu 400 kW (544 PS). (Foto: Friedhelm Greis)
  • Das Fahrzeuginnere ähnelt stark der Verbrennerversion. (Foto: BMW)
  • Ebenso wie der iX verfügt auch der i4 über ein 12,3 Zoll und ein 14,9 Zoll großes Display, die zu einer zum Fahrer gerichteten, gebogenen Anzeigeneinheit verbunden sind. (Foto: BMW)
  • In der Mittelkonsole gibt es den iDrive-Controller sowie einen klassischen Hebel für die Schaltstufen.(Foto: BMW)
  • Bei einem Radstand von 2,85 ist das Platzangebot auf der Rückbank ausreichend. (Foto: BMW)
  • Der Kofferraum hat ein Ladevolumen von 470 Litern. (Foto: BMW)
  • Bei umgeklappten Sitzen fasst die Ladefläche 1.290 Liter. (Foto: BMW)
  • Unter der Kofferraumabdeckung befindet sich noch zusätzlicher Stauraum, wo je nach Ausstattung der Verstärker für das Soundsystem untergebracht ist. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Die maximale Ladeleistung an Schnellladern soll bei 205 Kilowatt liegen. (Foto: BMW)
  • Die Ladekurve bricht beim i4 aber recht schnell wieder ab. (Grafik: BMW)
  • Beim iX wird hingegen die hohe Ladeleistung länger aufrecht erhalten. (Grafik: BMW)
  • Der Verbrauch des Testautos seit Auslieferung war mit 26,6 kWh/100 km recht hoch, dürfte bei einem normalen Gebrauch aber niedriger liegen. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Die abgerufene Leistung lässt sich im Display visualisieren. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Der BMW i4 kann seine Geschwindigkeit den erkannten Ampelphasen anpassen. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Der i4 M50 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h, der eDrive40 wird bei 190 km/h abgeregelt. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Das neue iDrive-System basiert auf dem BMW Operating System 8.0. (Foto: Friedhelm Greis)
Der BMW i4 kann seine Geschwindigkeit den erkannten Ampelphasen anpassen. (Foto: Friedhelm Greis)

Mithilfe des Navigationssystems ist es wie beim iX möglich, erforderliche Ladestopps auf der Route zu finden und diese einzuplanen. Allerdings ist diese Funktion im Vergleich zu der bei Tesla oder beim Mercedes EQS nicht besonders komfortabel. So lassen sich die Stopps nicht separat in einer Liste anzeigen und individuell bearbeiten. Lediglich in der Gesamtansicht der Karte lassen sie sich aufrufen.

Serienmäßig ist der i4 sehr gut vernetzt.

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FrankKnarf 21. Okt 2021 / Themenstart

Nach Logik der Teslafans, weil die Produktion ausverkauft ist, immer.

Trollversteher 18. Okt 2021 / Themenstart

"Tempomat" ;-) Hab ich erst gestern bei einer 420 km Fahrt ebenfalls wieder genossen...

dasbinich 15. Okt 2021 / Themenstart

Ich möchte keine Kunstledersitze. Entweder Stoff (hat einige Vorteile) oder Echtleder...

berritorre 15. Okt 2021 / Themenstart

Da stellt sich halt die Frage, was diese Förderung bewirken soll. Geringverdiener zu...

berritorre 14. Okt 2021 / Themenstart

Es ist halt bei einem kurzen Test, bei dem man das Fahrzeug nicht über mehrere Tage zur...

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