Audis RS E-Tron GT: für Speedlover und Car-Enthusiasten

Zweifellos setzt Audi ebenso wie Porsche darauf, mit leistungsstarken Elektroautos eine kaufkräftige Klientel anzusprechen. Das Schwesterunternehmen aus dem Volkswagen-Konzern kann mit dem Taycan schließlich sein derzeit meistverkauftes Modell vorweisen. Zudem müssen mehrere Hundert Audi-Mitarbeiter bei der Produktion des Elektro-Porsche aushelfen.

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Nach Angaben von Produktmanagerin Kurz ist der E-Tron GT "das leistungsstärkste Fahrzeug in der RS-Variante, was wir jemals bei Audi angeboten haben". Die Audi Sport GmbH ziele dabei auf "Car-Enthusiasten" und "Speedlover" als Kunden, die interessiert daran seien, was technisch möglich ist.

Höhenverstellbare Dreikammer-Luftfederung

Allerdings dürften auch "Speedlover" eher selten auf Flugplätzen oder Autobahnen ohne Tempolimit unterwegs sein. Zumal die Reichweite durch solche Sprints oder längere Strecken jenseits der 130 km/h erfahrungsgemäß stark sinkt.

Auf einer längeren Testfahrt über die gebirgige Insel zeigte sich jedoch, dass Fahrdynamik und Antriebsleistung auch auf Landstraßen von Vorteil sind. Dies ist vor allem bei Überholmanövern der Fall, wenn nur kurze Sprintstrecken zur Verfügung stehen. Die Flachboden-Batterie sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. Für die Passagiere im Fond gibt es sogar eine spezielle Fußgarage zwischen den Batteriezellen, um ausreichend Platz zu schaffen.

  • Der RS E-Tron GT ist mit 475 kW (646 PS) das bislang leistungsstärkste RS-Modell von Audi. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Luxuslimousine soll sehr sportliche Fahrer ansprechen, aber auch als Gran Turismo ein komfortables Reisen ermöglichen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Einstiegspreis liegt beim RS E-Tron GT bei 138.000 Euro. Das ist etwas weniger als beim vergleichbaren Porsche Taycan Turbo. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Audi verzichtet bei dem Fahrzeug auf virtuelle Außenspiegel und versenkbare Türgriffe. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der E-Tron GT hat auf beiden Seiten Ladebuchsen. Das Schnellladen ist mit bis zu 270 kW möglich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit Hilfe von Laserlicht leuchtet der Audi die Fahrbahn aus. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf Wunsch gibt es die Bremsscheiben auch mit Keramik und Karbid. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Den Innenraum zeigte Audi während der Probefahrt noch nicht. (Foto: Tobias Sagmeister/Audi)
  • Der RS E-Tron GT basiert auf der von Porsche entwickelten Plattform J1, die auch vom Taycan genutzt wird. (Grafik: Audi)
  • Der Akku verfügt über eine Kapazität von 93,4 Kilowattstunden (kWh) brutto (netto 83,7 kWh). (Grafik: Audi)
  • Die Dreikammer-Luftfederung und die Hinterachslenkung gehören ebenfalls zur Ausstattung. (Grafik: Audi)
  • Die Luftfederung ermöglicht es, das Fahrzeugniveau auf vier unterschiedliche Höhen einzustellen. (Grafik: Audi)
Die Luftfederung ermöglicht es, das Fahrzeugniveau auf vier unterschiedliche Höhen einzustellen. (Grafik: Audi)
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Ebenso wie der Taycan wird auch der E-Tron GT mit einer Dreikammer-Luftfederung ausgestattet. Diese ermöglicht es, das Fahrzeugniveau auf vier unterschiedlichen Höhen einzustellen. Im Effizienzmodus lässt sich das Niveau um 22 mm senken. Ein Anheben um 2 cm ist möglich, um beispielsweise das Aufsetzen des Fahrzeugs bei der Einfahrt in Tiefgaragen zu verhindern.

Einstiegspreis von 138.000 Euro

Der RS E-Tron GT ist mit einem Einstiegspreis von 138.000 Euro deutlich teurer als der Taycan 4S mit knapp 104.000 Euro, aber mehr als 11.000 Euro billiger als der Turbo. Den Preis für die normale GT-Variante kommuniziert Audi noch nicht. Medienberichten zufolge dürfte er bei etwa 100.000 Euro und damit in der Nähe des Taycan 4S liegen.

Für den Preis ist beim RS allerdings schon die elektromechanische Hinterachslenkung inbegriffen. Diese kann in beiden Richtungen bis zu 2,8 Grad einschlagen, was unter anderem den Wendekreis um 60 cm verringert. Bei Spurwechseln auf der Autobahn lenken die Hinterräder hingegen mit, was die Fahrstabilität erhöhen soll.

Das Problem mit einem solch perfektionierten Allradantrieb: Gerade auf kurvenreichen Strecken mit vielen Beschleunigungen und Bremsvorgängen rebelliert schnell der Magen. Dies wird vor allem für die Beifahrer noch dadurch verstärkt, dass auch die Motorgeräusche dem Körper keinen Hinweis geben, welche Kräfte auf ihn einwirken. Auch aus diesem Grund hat Audi einen speziellen Sound entwickelt, der im Innern des Fahrzeugs erzeugt wird.

Wie hört sich dieser in der Praxis an?

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 Probefahrt mit Audi RS E-Tron GT: Das Geschoss von RhodosSound gibt Gefühl für Beschleunigung des E-Tron GT 
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JackIsBlackV8 14. Nov 2020

Solange es nicht ab dem ersten Kilometer ist bringt es nichts.

JackIsBlackV8 10. Nov 2020

Nein, es ist eher umgekehrt. Ich sehe immer mehr, bei denen das der Fall ist. Liegt...

SM 09. Nov 2020

Der Artikel ist genauso neutral wie eine Vine-Rezension auf Amazon.

MarcusK 06. Nov 2020

Das man die Auto nicht Spitz gestalten darf, ist es gar nicht so dumm die Luft in den...



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