Der Leapmotor B10 ist ein Mini-SUV.Bild:
Tobias Költzsch/Golem
Der Elektroautomarkt im Preisbereich zwischen 30.000 und 35.000 Euro ist umkämpft – Hyundai, Kia, VW, Skoda und viele andere buhlen um Kunden, die für ein hochwertiges und in der Regel nicht zu kleines Elektroauto nicht allzu viel Geld ausgeben wollen. Mit dem B10 mischt nun auch der chinesische Hersteller Leapmotor im sogenannten C-Segment mit.
Der B10 kostet in der Grundversion Life Pro 29.900 Euro. Für eine erste anderthalbstündige Probefahrt stand Golem allerdings die Topversion Design Pro Max zur Verfügung. Sie kostet 33.900 Euro, bietet dafür aber Vollausstattung – und einen Komfort sowie technische Extras, die wir überraschend finden.
Vom Design her ist der B10 ein verkleinerter C10 – Leapmotors SUV im D-Segment. Zahlreiche Designelemente wie die Seitengestaltung, die versenkten Türgriffe oder auch die Heckklappe samt Spoiler sind gleich oder ähnlich. Es gibt aber auch Unterschiede, die uns gefallen: So wirkt die Front nicht mehr so bullig wie beim C10.
Design wirkt stimmiger als beim C10
Das liegt zum einen an der vorn leicht abgeflachten Motorhaube, zum anderen an den Lufteinlässen, die den B10 sportlicher als den C10 wirken lassen. Die Radkästen sind beim B10 rund, während sie beim C10 ganz leicht quadratisch sind. Der neue Look wirkt auf uns stimmiger. Der B10 hat insgesamt ein unauffälliges Design, das manche vielleicht als langweilig bezeichnen würden – uns gefällt die Schlichtheit.
Bild 1/38: Der B10 von Leapmotor ist ein SUV im C-Segment mit einer Länge von 4.515 mm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/38: Die Front wirkt verglichen mit der des C10 weniger bullig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/38: Die Radkästen sind komplett rund, was uns besser gefällt als die Radkästen beim C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/38: Die Verarbeitung des B10 ist hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras, bereits die Einstiegsvariante bietet eine 360-Grad-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/38: Das Heck des B10 ähnelt dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/38: Der Knopf zum Öffnen der motorisierten Heckklappe ist rechts oberhalb des R von Leapmotor versteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/38: Der Kofferraum fasst 420 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/38: Die Ladefläche ist nicht komplett eben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/38: Unter der Kofferraumabdeckung befindet sich ein Fach für Ladekabel und anderes Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/38: Die Rücksitze bieten viel Platz für Passagiere. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/38: Passagiere im Fond haben eine eigene Klimadüse und USB-Anschlüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/38: Anstelle des Mittelplatzes lässt sich eine Armlehne herunterklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/38: Das Cockpit ist schlicht wie das des C10, vom Stil aber anders. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/38: Die Mittelkonsole ist weich gepolstert und hat eine drahtlose Ladestation für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/38: Die Sitze lassen sich in der von uns getesteten Version elektrisch verstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/38: Das Design des Armaturenbretts ist ungewöhnlich und wirkt fast schon industriell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/38: Die Türverkleidungen sind wie der Rest des Innenraums aus Kunststoff, der aber an den entscheidenden Stellen aufgeschäumt ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/38: Die Fahrposition im B10 ist geräumig und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/38: Leapmotor verzichtet auch beim B10 weitgehend auf physische Buttons. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/38: In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein 14,6 Zoll großes Infotainment-Display. Darüber werden auch die Einstellungen vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/38: Das Lenkrad hat die gleichen Bedienelemente wie das des C10 - also neben der Steuerung für den Fahrassistenten auch einen programmierbaren Knopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/38: Das 8,8 Zoll große Fahrdisplay hinter dem Lenkrad zeigt die wichtigsten Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/38: Die Lüftungsschlitze lassen sich manuell ausrichten und haben eine Ambientebeleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/38: Das eingebaute Navigationssystem ist übersichtlich und sagt die Route gut an - einige kleine Aussprachefehler gibt es aber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/38: Das Infotainmentsystem scheint das gleiche zu sein wie im C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/38: Die 360-Grad-Ansicht mit 3D-Funktion ist vor allem beim Parken praktisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/38: Der B10 hat ein großes Panoramadach mit elektrisch schließbarem Rollo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/38: Für den B10 gibt es keinen traditionellen Schlüssel, sondern eine Karte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/38: Das Fach in der Mittelkonsole ist nicht riesig, aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/38: Die Becherhalter im B10 lassen sich einklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/38: Dann kann die Stauschale unter der Mittelkonsole komplett genutzt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/38: Das Innenraumdesign des Leapmotor B10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/38: Das Lenkrad gefällt uns vom Design besser als das des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/38: Das Armaturenbrett sieht teilweise aus wie ein Metallträger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/38: Nur bei den Fensterhebern verwendet Leapmotor Pianolack. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Im Innenraum verfolgt Leapmotor mit dem B10 ein in gewisser Weise ähnliches Konzept wie beim C10, das sich aber in den Details stark unterscheidet. Der Innenraum ist schlicht und besteht aus preiswerten Materialien, die aber sehr gut verarbeitet sind. Stellen, die wir mit unseren Armen berühren, sind weich, unter den Knien findet sich ordentlich verarbeitetes Hartplastik – soweit alles wie beim C10.
Das Design innen wirkt aber etwas weniger gediegen als beim C10, was vor allem am Armaturenbrett liegt. Es hat fast schon industriell wirkende Balken und Löcher, die sich stark vom geradezu nordischen Understatement des C10 unterscheiden. Der B10 hat zudem deutlich erkennbare Klimadüsen, die auch dank Ambientebeleuchtung prominent aus dem Cockpit hervorragen.
Die Enden der Armlehnen sind freischwebend, was den Look zusammen mit den verschiedenen Paneelen der Türverkleidung auflockert. Dazu kommen kleine Details bei den Ziernähten – insgesamt ein wirklich interessant gemachter und hochwertig wirkender Innenraum.
Leapmotor setzt weiter auf die Schlüsselkarte
Die Mittelkonsole hat ein mittelgroßes Staufach, einen Keller mit Ablage und Becherhaltern sowie einen Sensor für die Schlüsselkarte. Wie beim C10 kommen wir auch beim B10 in das Fahrzeug, indem wir die Schlüsselkarte an den linken Außenspiegel halten. Wenn wir losfahren wollen, müssen wir die Karte auf die Mittelkonsole legen. Alternativ geht das auch schlüssellos mit dem Smartphone, das konnten wir aber nicht ausprobieren.
Eine bequeme Sitzposition haben wir dank des sechsfach elektrisch verstellbaren Fahrersitzes schnell gefunden, es gibt ausreichend Platz in dem 4.515 mm langen, 1.885 mm breiten und 1.655 mm breiten Auto. Auch hinten sitzt man bequem: Die Sitze sind gut verarbeitet, es ist genügend Platz für Knie und Kopf. Der Radstand liegt bei großzügigen 2.735 mm.
Der Kofferraum fasst 420 Liter, klappen wir die Rückbank (60:40-Teilung) um, sind es 1.300 Liter. Unter dem Boden ist Platz für Zubehör. Die Heckklappe ist bei unserem Modell motorisiert, der Button zum Öffnen ist wie beim C10 auf der rechten Seite der durchgehenden Lichtleiste versteckt. Wenn man das nicht weiß, sucht man sicherlich etwas länger danach.
Kaum Knöpfe im Innenraum
Wie bei den anderen Fahrzeugen von Leapmotor gibt es beim B10 kaum physische Knöpfe im Innenraum – bis auf die Fensterheber werden die Funktionen über das 14,6 Zoll große Display in der Mitte des Armaturenbretts gesteuert. Das Betriebssystem wirkt auf uns identisch zu dem des C10, komplett ausprobieren konnten wir es aber nicht. Die Einstellungen zu den Außenspiegeln, den Fahrmodi oder den Assistenzsystemen scheinen aber denen des C10 zu entsprechen.
Bild 1/38: Der B10 von Leapmotor ist ein SUV im C-Segment mit einer Länge von 4.515 mm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/38: Die Front wirkt verglichen mit der des C10 weniger bullig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/38: Die Radkästen sind komplett rund, was uns besser gefällt als die Radkästen beim C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/38: Die Verarbeitung des B10 ist hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras, bereits die Einstiegsvariante bietet eine 360-Grad-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/38: Das Heck des B10 ähnelt dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/38: Der Knopf zum Öffnen der motorisierten Heckklappe ist rechts oberhalb des R von Leapmotor versteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/38: Der Kofferraum fasst 420 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/38: Die Ladefläche ist nicht komplett eben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/38: Unter der Kofferraumabdeckung befindet sich ein Fach für Ladekabel und anderes Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/38: Die Rücksitze bieten viel Platz für Passagiere. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/38: Passagiere im Fond haben eine eigene Klimadüse und USB-Anschlüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/38: Anstelle des Mittelplatzes lässt sich eine Armlehne herunterklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/38: Das Cockpit ist schlicht wie das des C10, vom Stil aber anders. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/38: Die Mittelkonsole ist weich gepolstert und hat eine drahtlose Ladestation für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/38: Die Sitze lassen sich in der von uns getesteten Version elektrisch verstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/38: Das Design des Armaturenbretts ist ungewöhnlich und wirkt fast schon industriell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/38: Die Türverkleidungen sind wie der Rest des Innenraums aus Kunststoff, der aber an den entscheidenden Stellen aufgeschäumt ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/38: Die Fahrposition im B10 ist geräumig und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/38: Leapmotor verzichtet auch beim B10 weitgehend auf physische Buttons. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/38: In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein 14,6 Zoll großes Infotainment-Display. Darüber werden auch die Einstellungen vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/38: Das Lenkrad hat die gleichen Bedienelemente wie das des C10 - also neben der Steuerung für den Fahrassistenten auch einen programmierbaren Knopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/38: Das 8,8 Zoll große Fahrdisplay hinter dem Lenkrad zeigt die wichtigsten Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/38: Die Lüftungsschlitze lassen sich manuell ausrichten und haben eine Ambientebeleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/38: Das eingebaute Navigationssystem ist übersichtlich und sagt die Route gut an - einige kleine Aussprachefehler gibt es aber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/38: Das Infotainmentsystem scheint das gleiche zu sein wie im C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/38: Die 360-Grad-Ansicht mit 3D-Funktion ist vor allem beim Parken praktisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/38: Der B10 hat ein großes Panoramadach mit elektrisch schließbarem Rollo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/38: Für den B10 gibt es keinen traditionellen Schlüssel, sondern eine Karte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/38: Das Fach in der Mittelkonsole ist nicht riesig, aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/38: Die Becherhalter im B10 lassen sich einklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/38: Dann kann die Stauschale unter der Mittelkonsole komplett genutzt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/38: Das Innenraumdesign des Leapmotor B10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/38: Das Lenkrad gefällt uns vom Design besser als das des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/38: Das Armaturenbrett sieht teilweise aus wie ein Metallträger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/38: Nur bei den Fensterhebern verwendet Leapmotor Pianolack. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Einige Funktionen können auf eine permanent eingeblendete Leiste am unteren Rand des Displays gelegt werden – neben der Steuerung der Klimaautomatik etwa die Sitzbelüftung oder das Rollo des großen Panoramadachs. Der B10 in der besten Ausstattung hat eine Sitzheizung, eine Sitzlüftung sowie eine Lenkradheizung.
Der B10 hat drei Fahrmodi – den Modus Benutzerdefiniert des C10 gibt es nicht. Wir können aber alle verschiedenen Aspekte der einzelnen Modi miteinander kombinieren, etwa die Beschleunigung im Sportmodus mit dem Lenkverhalten des Komfortmodus und der mittleren Rekuperation. Im Grunde handelt es sich bei der gesamten Modi-Auswahl um das, was beim C10 der benutzerdefinierte Fahrmodus war.
Es gibt drei Rekuperationsstufen, One-Pedal-Driving haben wir nicht gefunden – es in der kurzen Zeit möglicherweise auch übersehen. Die drei Beschleunigungsmodi sind deutlich voneinander zu unterscheiden, ebenso die Lenkmodi. Hier knüpft Leapmotor offenbar an frühere Modelle an, bei denen das unseren Erfahrungen zufolge auch schon so war. Auf höchster Rekuperation bremst der B10 ziemlich stark ab.
Sportmodus bringt merkbar mehr Beschleunigung
Im Sportmodus beschleunigt der B10 wesentlich knackiger, das Strompedal reagiert entsprechend merklich empfindlicher. Im Komfortmodus bewegt sich der Wagen deutlich entspannter vom Fleck weg, der Standardmodus ist eine Mischung aus den beiden anderen Modi. Die Lenkung ist im Komfortmodus sehr großzügig, während sie im Sportmodus auf kleinere Lenkbewegungen reagiert. Wir fanden den Standardmodus in der Stadt sehr angenehm, auf der Autobahn hingegen den Sportmodus.
Um die Modi nicht während der Fahrt über das Einstellungsmenü ändern zu müssen, können Nutzer sich die Funktion wieder auf einen programmierbaren Button auf dem Lenkrad legen. Die Knöpfe des Lenkrads sind wie beim C10, das Lenkrad selbst gefällt uns besser – es wirkt weniger klobig.
Der B10 hat in allen drei verfügbaren Varianten eine Motorleistung von 160 kW (217 PS). Er kommt laut Hersteller bei einem Gewicht von 1.780 kg in acht Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 170 km/h abgeregelt. Schon im Standardmodus kommt man mit dem B10 gut los, auch auf der Autobahn macht der Wagen einen guten Eindruck.
B10 liegt gut auf der Straße
Das liegt auch daran, dass der B10 während unserer Testfahrt im Großraum Frankfurt gut auf der Straße lag – auch bei höheren Geschwindigkeiten. Starke, ruckartige Lenkbewegungen bringen den Wagen bauartbedingt zwar etwas zum Schwanken, unsicher fühlte sich das aber nie an. Sportlich fährt sich der B10 nicht, das überrascht aber bei einem SUV nicht.
Bild 1/38: Der B10 von Leapmotor ist ein SUV im C-Segment mit einer Länge von 4.515 mm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/38: Die Front wirkt verglichen mit der des C10 weniger bullig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/38: Die Radkästen sind komplett rund, was uns besser gefällt als die Radkästen beim C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/38: Die Verarbeitung des B10 ist hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras, bereits die Einstiegsvariante bietet eine 360-Grad-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/38: Das Heck des B10 ähnelt dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/38: Der Knopf zum Öffnen der motorisierten Heckklappe ist rechts oberhalb des R von Leapmotor versteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/38: Der Kofferraum fasst 420 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/38: Die Ladefläche ist nicht komplett eben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/38: Unter der Kofferraumabdeckung befindet sich ein Fach für Ladekabel und anderes Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/38: Die Rücksitze bieten viel Platz für Passagiere. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/38: Passagiere im Fond haben eine eigene Klimadüse und USB-Anschlüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/38: Anstelle des Mittelplatzes lässt sich eine Armlehne herunterklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/38: Das Cockpit ist schlicht wie das des C10, vom Stil aber anders. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/38: Die Mittelkonsole ist weich gepolstert und hat eine drahtlose Ladestation für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/38: Die Sitze lassen sich in der von uns getesteten Version elektrisch verstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/38: Das Design des Armaturenbretts ist ungewöhnlich und wirkt fast schon industriell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/38: Die Türverkleidungen sind wie der Rest des Innenraums aus Kunststoff, der aber an den entscheidenden Stellen aufgeschäumt ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/38: Die Fahrposition im B10 ist geräumig und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/38: Leapmotor verzichtet auch beim B10 weitgehend auf physische Buttons. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/38: In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein 14,6 Zoll großes Infotainment-Display. Darüber werden auch die Einstellungen vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/38: Das Lenkrad hat die gleichen Bedienelemente wie das des C10 - also neben der Steuerung für den Fahrassistenten auch einen programmierbaren Knopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/38: Das 8,8 Zoll große Fahrdisplay hinter dem Lenkrad zeigt die wichtigsten Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/38: Die Lüftungsschlitze lassen sich manuell ausrichten und haben eine Ambientebeleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/38: Das eingebaute Navigationssystem ist übersichtlich und sagt die Route gut an - einige kleine Aussprachefehler gibt es aber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/38: Das Infotainmentsystem scheint das gleiche zu sein wie im C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/38: Die 360-Grad-Ansicht mit 3D-Funktion ist vor allem beim Parken praktisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/38: Der B10 hat ein großes Panoramadach mit elektrisch schließbarem Rollo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/38: Für den B10 gibt es keinen traditionellen Schlüssel, sondern eine Karte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/38: Das Fach in der Mittelkonsole ist nicht riesig, aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/38: Die Becherhalter im B10 lassen sich einklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/38: Dann kann die Stauschale unter der Mittelkonsole komplett genutzt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/38: Das Innenraumdesign des Leapmotor B10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/38: Das Lenkrad gefällt uns vom Design besser als das des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/38: Das Armaturenbrett sieht teilweise aus wie ein Metallträger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/38: Nur bei den Fensterhebern verwendet Leapmotor Pianolack. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die Lautstärkeentwicklung bei höheren Geschwindigkeiten hat sich während unserer kurzen Ausflüge jenseits der 140 km/h unauffällig verhalten: Es gibt Wind- und Fahrgeräusche, störend oder besonders laut finden wir sie aber nicht. Auch die Reifengeräusche finden wir unauffällig. Die Federung des B10 ist überraschend komfortabel und schluckt Unebenheiten besser, als wir angesichts des Preises des Fahrzeugs vermutet hätten.
Der B10 hat einen Lenkassistenten, der sich bis zu einer Geschwindigkeit von 150 km/h verwenden lässt – und gut funktioniert. Wie beim C10 wird er über den Gangwahlhebel aktiviert: Fahrer müssen bei der gewünschten Geschwindigkeit einfach den Hebel zweimal nach unten ziehen, dann übernimmt der Assistent.
Dann werden wir gut in der Spur gehalten, das Tempo wird dem Verkehr angepasst. Den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug können wir wie beim C10 über Buttons am Lenkrad steuern, ebenso die Geschwindigkeit. Neue Tempolimits erkennt das System, wir können dann über einen weiteren Zug am Gangwahlhebel nach unten die neue Geschwindigkeit einstellen.
Lenkassistent schlägt sich gut in Kurven
Kurven meistert der Lenkassistent gut, an einer Baustelle konnten wir ihn nicht ausprobieren. Auf ein einscherendes Fahrzeug reagiert der Assistent mit rechtzeitigem Bremsen. Es ist auch möglich, den adaptiven Tempomaten ohne den Lenkassistenten zu verwenden – für diejenigen, die lieber selbst steuern, aber nicht das Tempo selbst halten möchten.
Navigationssystem mit guten Streckenansagen, aber auch Fehlern
Die wichtigsten Informationen für Fahrer werden auf einem 8,8 Zoll großen Display angezeigt, das direkt hinter dem Lenkrad montiert ist. Ein Head-up-Display gibt es nicht, was wir angesichts des Preises und der restlichen Ausstattung aber verschmerzen können. Neben der Geschwindigkeit, der Reichweite und dem aktuellen Verbrauch lässt sich auch eine kleine Karte mit der aktuellen Navigation sowie Informationen zu den ADAS-Funktionen (Advanced Driver-Assistance Systems) anzeigen.
Der B10 hat neben dem Lenkassistenten die üblichen gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsfunktionen. Die Signaltöne sind deutlich vernehmbar und lassen sich vor Antritt der Fahrt einstellen beziehungsweise deaktivieren.
Das eingebaute Navigationssystem hinterlässt in unserem ersten kurzen Test einen guten Eindruck, wenngleich wir etwa die Ladeplanung nicht ausprobieren konnten. Die Durchsagen sind verständlich und führen uns bei verschiedenen Gabelungen gut durch das Frankfurter Autobahngewirr. Interessant finden wir den Hinweis, dass wir uns jetzt auf die Autobahn einreihen müssen und doch bitte auf den Verkehr achten sollen.
Sprachausgabe verhunzt Dezimalzahlen
Uns sind aber auch kleine Probleme mit der Sprachausgabe aufgefallen, etwa, dass Dezimalzahlen regelmäßig verhunzt werden. Aus "1.5 Kilometer" werden dann "erstens fünf Kilometer" . Das sollte Leapmotor schleunigst verbessern. Der B10 hat eine Sprachsteuerung, die wir im kurzen Test noch nicht ausprobiert haben – das werden wir im Test nachholen.
Bild 1/38: Der B10 von Leapmotor ist ein SUV im C-Segment mit einer Länge von 4.515 mm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/38: Die Front wirkt verglichen mit der des C10 weniger bullig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/38: Die Radkästen sind komplett rund, was uns besser gefällt als die Radkästen beim C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/38: Die Verarbeitung des B10 ist hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras, bereits die Einstiegsvariante bietet eine 360-Grad-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/38: Das Heck des B10 ähnelt dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/38: Der Knopf zum Öffnen der motorisierten Heckklappe ist rechts oberhalb des R von Leapmotor versteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/38: Der Kofferraum fasst 420 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/38: Die Ladefläche ist nicht komplett eben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/38: Unter der Kofferraumabdeckung befindet sich ein Fach für Ladekabel und anderes Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/38: Die Rücksitze bieten viel Platz für Passagiere. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/38: Passagiere im Fond haben eine eigene Klimadüse und USB-Anschlüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/38: Anstelle des Mittelplatzes lässt sich eine Armlehne herunterklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/38: Das Cockpit ist schlicht wie das des C10, vom Stil aber anders. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/38: Die Mittelkonsole ist weich gepolstert und hat eine drahtlose Ladestation für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/38: Die Sitze lassen sich in der von uns getesteten Version elektrisch verstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/38: Das Design des Armaturenbretts ist ungewöhnlich und wirkt fast schon industriell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/38: Die Türverkleidungen sind wie der Rest des Innenraums aus Kunststoff, der aber an den entscheidenden Stellen aufgeschäumt ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/38: Die Fahrposition im B10 ist geräumig und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/38: Leapmotor verzichtet auch beim B10 weitgehend auf physische Buttons. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/38: In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein 14,6 Zoll großes Infotainment-Display. Darüber werden auch die Einstellungen vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/38: Das Lenkrad hat die gleichen Bedienelemente wie das des C10 - also neben der Steuerung für den Fahrassistenten auch einen programmierbaren Knopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/38: Das 8,8 Zoll große Fahrdisplay hinter dem Lenkrad zeigt die wichtigsten Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/38: Die Lüftungsschlitze lassen sich manuell ausrichten und haben eine Ambientebeleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/38: Das eingebaute Navigationssystem ist übersichtlich und sagt die Route gut an - einige kleine Aussprachefehler gibt es aber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/38: Das Infotainmentsystem scheint das gleiche zu sein wie im C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/38: Die 360-Grad-Ansicht mit 3D-Funktion ist vor allem beim Parken praktisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/38: Der B10 hat ein großes Panoramadach mit elektrisch schließbarem Rollo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/38: Für den B10 gibt es keinen traditionellen Schlüssel, sondern eine Karte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/38: Das Fach in der Mittelkonsole ist nicht riesig, aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/38: Die Becherhalter im B10 lassen sich einklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/38: Dann kann die Stauschale unter der Mittelkonsole komplett genutzt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/38: Das Innenraumdesign des Leapmotor B10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/38: Das Lenkrad gefällt uns vom Design besser als das des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/38: Das Armaturenbrett sieht teilweise aus wie ein Metallträger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/38: Nur bei den Fensterhebern verwendet Leapmotor Pianolack. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Der B10 hat nicht nur in der von uns gefahrenen Version eine 360-Grad-Kamera – auch die Basisversion kommt mit der praktischen Funktion. Die Kamerabilder machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck, ergänzt werden sie um Parksensoren vorn und hinten.
Zum Verbrauch können wir nach unserer knapp über anderthalb Stunden langen Testfahrt noch keine abschließenden Aussagen machen – das wird in einem detaillierten Test erfolgen. Am Ende der Fahrt hatten wir bei einem Mix aus Stadt und viel Autobahn – dort aber auch oft im Stau und mit nur kurzen Abschnitten über 150 km/h – bei 7° C Außentemperatur einen Verbrauch von 17,2 kWh/100 km auf dem Tacho. Das ist angesichts des Wetters und des Einsatzes auf der Autobahn ein guter Wert. Leapmotor gibt einen kombinierten WLTP-Wert von 17,3 kWh/100 km an.
Zum Ladeverhalten können wir noch keine Aussagen treffen – wir haben es aufgrund der Zeitbegrenzung unserer Probefahrt schlicht nicht geschafft, an die Ladesäule zu fahren. Der 67,1-kWh-Akku lässt sich dem Hersteller zufolge mit maximal 168 kW schnellladen, was von 30 auf 80 Prozent eine Ladezeit von 20 Minuten ergeben soll. Der eingebaute dreiphasige AC-Lader liefert 11 kW.
Leapmotor B10: Verfügbarkeit und Fazit
Der Leapmotor B10(öffnet im neuen Fenster) kostet in der von uns getesteten Variante Design Pro Max 33.900 Euro und kommt in Vollausstattung. Einziges aufpreispflichtiges Extra ist eine andere Farbe als das Standardblau, was 650 Euro kostet.
In der Grundversion mit 56,2-kWh-Akku kostet der B10 29.900 Euro. Hier fehlen Details wie beheizbare Außenspiegel, ein Regensensor, der sechsfach verstellbare Fahrersitz, der vierfach verstellbare Beifahrersitz und die elektrische Heckklappe. Der Unterschied zur mittleren Variante Life Pro Max ist die Akkugröße, die wie beim Design Pro Max 67,1 kWh beträgt – die Ausstattung ist dieselbe.
Fazit
Der Leapmotor B10 ist ein kompakter SUV mit sehr guter Ausstattung und einer angesichts des Preises überraschend hochwertigen Verarbeitung. Leapmotor schafft es auch bei seinem dritten in Deutschland verfügbaren Fahrzeug, viel Technik abzuliefern, für die bei anderen Herstellern Aufpreise fällig sind.
Dazu zählt beispielsweise eine 360-Grad-Kamera, die es bereits bei der günstigsten Variante des B10 gibt. Auch Sitze mit Heizung und Lüftung sind bei Autos für knapp 34.000 Euro nicht selbstverständlich. Das Platzangebot im Fahrzeug ist sehr gut, wir haben uns wohlgefühlt.
Bild 1/38: Der B10 von Leapmotor ist ein SUV im C-Segment mit einer Länge von 4.515 mm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/38: Die Front wirkt verglichen mit der des C10 weniger bullig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/38: Die Radkästen sind komplett rund, was uns besser gefällt als die Radkästen beim C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/38: Die Verarbeitung des B10 ist hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras, bereits die Einstiegsvariante bietet eine 360-Grad-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/38: Das Heck des B10 ähnelt dem des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/38: Der Knopf zum Öffnen der motorisierten Heckklappe ist rechts oberhalb des R von Leapmotor versteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/38: Der Kofferraum fasst 420 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/38: Die Ladefläche ist nicht komplett eben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/38: Unter der Kofferraumabdeckung befindet sich ein Fach für Ladekabel und anderes Zubehör. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/38: Die Rücksitze bieten viel Platz für Passagiere. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/38: Passagiere im Fond haben eine eigene Klimadüse und USB-Anschlüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/38: Anstelle des Mittelplatzes lässt sich eine Armlehne herunterklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/38: Das Cockpit ist schlicht wie das des C10, vom Stil aber anders. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/38: Die Mittelkonsole ist weich gepolstert und hat eine drahtlose Ladestation für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/38: Die Sitze lassen sich in der von uns getesteten Version elektrisch verstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/38: Das Design des Armaturenbretts ist ungewöhnlich und wirkt fast schon industriell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/38: Die Türverkleidungen sind wie der Rest des Innenraums aus Kunststoff, der aber an den entscheidenden Stellen aufgeschäumt ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/38: Die Fahrposition im B10 ist geräumig und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/38: Leapmotor verzichtet auch beim B10 weitgehend auf physische Buttons. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/38: In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein 14,6 Zoll großes Infotainment-Display. Darüber werden auch die Einstellungen vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/38: Das Lenkrad hat die gleichen Bedienelemente wie das des C10 - also neben der Steuerung für den Fahrassistenten auch einen programmierbaren Knopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/38: Das 8,8 Zoll große Fahrdisplay hinter dem Lenkrad zeigt die wichtigsten Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/38: Die Lüftungsschlitze lassen sich manuell ausrichten und haben eine Ambientebeleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/38: Das eingebaute Navigationssystem ist übersichtlich und sagt die Route gut an - einige kleine Aussprachefehler gibt es aber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/38: Das Infotainmentsystem scheint das gleiche zu sein wie im C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/38: Der B10 hat eine Reihe von Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/38: Die 360-Grad-Ansicht mit 3D-Funktion ist vor allem beim Parken praktisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/38: Der B10 hat ein großes Panoramadach mit elektrisch schließbarem Rollo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/38: Für den B10 gibt es keinen traditionellen Schlüssel, sondern eine Karte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/38: Das Fach in der Mittelkonsole ist nicht riesig, aber brauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/38: Die Becherhalter im B10 lassen sich einklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/38: Dann kann die Stauschale unter der Mittelkonsole komplett genutzt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/38: Das Innenraumdesign des Leapmotor B10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/38: Das Lenkrad gefällt uns vom Design besser als das des C10. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/38: Das Armaturenbrett sieht teilweise aus wie ein Metallträger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/38: Nur bei den Fensterhebern verwendet Leapmotor Pianolack. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Das Fahrverhalten hat während unserer kurzen Testfahrt bei uns einen positiven Eindruck hinterlassen. Wir saßen bequem, die Federung und die Geräuschdämmung sorgten für komfortables Fahren. Wie sich der B10 auf der Langstrecke schlägt, kann allerdings erst ein kompletter Test zeigen.
Dann wird sich auch zeigen müssen, wie gut die Reichweite des B10 ist und wie lange wir an den Ladesäulen verweilen müssen. Auf unserer Testfahrt mit einem Mix aus eher langsamen Autobahnfahrten und verstopfter Innenstadt ist für die kalten Witterungsverhältnisse zumindest schon einmal ein recht guter Verbrauchswert herausgekommen.
Der B10 zeigt, dass Leapmotor für Stellantis ein absoluter Glücksfall ist: Keine der anderen Marken des Unternehmens bietet Elektroautos mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der B10 kann bei Leapmotor bestellt werden, verfügbar sein soll er Anfang 2026.