Zusätzlicher Inverter für mehr Motorleistung

Kia setzt bei der GT-Version den gleichen Elektromotor wie bei den anderen Modellen ein, hat diesem jedoch einen zweiten Inverter spendiert. "Dadurch erhalten wir 110 kW zusätzliche Leistung", erläutert Biermann, der weiterhin beratend für die Südkoreaner tätig ist. Der Heckmotor kommt damit auf 270 kW (367 PS).

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Die effiziente Technik mit den geringen Wärmeverlusten ermöglicht es laut Biermann, die hohe Leistung immer wieder abzurufen. "Der hat zu jedem Zeitpunkt Dampf, der degradiert nicht", sagt der frühere Chefentwickler. Die Konkurrenz sei hingegen noch "gefangen in ihrer 400-Volt-Welt".

Elektronisches Sperrdifferenzial

Doch es reicht natürlich nicht aus, die Motorleistung beliebig zu erhöhen. Das Fahrzeug muss die zusätzlichen PS auch sicher auf die Straße bringen und für den Fahrer beherrschbar machen. Dazu verbaut Kia unter anderem vorne MacPherson-Federbeine mit aufgelöstem unteren Querlenker, während hinten eine Mehrlenkerachse zum Einsatz kommt. "Das elektronische Sperrdifferenzial (e-LSD) leitet bei Kurvenfahrten das Drehmoment automatisch an die Räder mit dem stärksten Grip und sorgt so dafür, dass keine Leistung verloren geht und größtmögliche Stabilität und Traktion sichergestellt ist", schreibt Kia.

Ein zusätzlicher GT-Fahrmodus optimiert laut Kia "automatisch die Funktionen der E-Motoren, des Bremssystems, der Lenkung, des Fahrwerks, des Sperrdifferenzials und des Stabilitätsprogramms im Hinblick auf eine maximale Fahrdynamik und ein entsprechend packendes Fahrerlebnis". Gebremst wird mit innenbelüfteten Scheibenbremsen. Die Rekuperation des GT-Modells ist zudem höher als bei der Standardversion. Keramikbremsen bietet Kia nicht an.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Spezieller Modus zum Driften

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Ein spezieller Driftmodus deaktiviert zudem das Stabilitätsprogramm und leitet einen größeren Teil der Antriebskraft auf die Hinterräder. "Das ermöglicht Seitwärtsbewegungen, die die Herzen sportlicher Fahrerinnen und Fahrer höher schlagen lassen", schreibt Kia. Allerdings ist der Modus nicht so leicht einzustellen. Dazu muss der Fahrer zunächst den GT-Mode einschalten und die Stabilitätskontrolle abschalten. Dann muss er drei Sekunden am Lenkrad die Pedale ziehen. Allerdings geht das System dabei nicht komplett aus der Regelung.

Angesichts der aktuellen Debatte um ein generelles Tempolimit zum Energiesparen stellt sich die Frage, warum ein Anbieter wie Kia glaubt, im Segment der PS-Protzer aktiv werden zu müssen. Schließlich werden die Konzernmodelle wie der Hyundai Ioniq Elektro oder der Kona/e-Niro bislang vor allem wegen ihrer Effizienz geschätzt.

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 Probefahrt im Kia EV6 GT: Der Einstiegs-Stromer für PS-JunkiesAerodynamik nicht so wichtig 
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Thorgil 14. Apr 2022 / Themenstart

Wieso muss er runterschalten? Das Drehmoment liegt bei den meisten ab 1800U/Min voll an...

Thorgil 13. Apr 2022 / Themenstart

PS ist halt die Angabe für Leistung eines Autos. Frage mich eher, warum dieses Mimimi...

Thorgil 13. Apr 2022 / Themenstart

Kurbelt den Gebrauchtmarkt an. Ist also nachhaltig.

BlindSeer 13. Apr 2022 / Themenstart

JEDES Auto bringt mich von A nach B, die Fahrt ist immer die Gleiche und das notwendige...

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