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KI-Assistent schwächelt weiter bei Routenplanung

So kann der Assistent zwar eine Liste mit Ladestationen bestimmter Anbieter herausgeben, die sich entlang einer konkreten Autobahnstrecke befinden. Das funktioniert jedoch nicht, wenn diese Strecke schon als Route eingegeben wurde. Zur Ehrenrettung von Mercedes sei gesagt, dass der Google-Assistent von Volvo an solchen Aufgaben ebenfalls scheitert.

Nicht besonders gut gefällt uns auch die Routendarstellung auf dem sogenannten Hyperscreen. Darauf sind Details der Strecke kaum zu erkennen, obwohl Mercedes inzwischen auf Google Maps setzt. Anstatt die Umgebung bei Abbiegesituationen zu vergrößern, wird eine Kameraansicht eingeblendet, die aber oft nicht hilfreich ist. Daher ist es sinnvoll, die Navigationskarte in das Fahrerdisplay zu übernehmen. Das Head-up-Display kostet zusätzliche 1.249,50 Euro und kann in solchen Situationen ebenfalls hilfreich sein.

Gute Verkehrszeichenerkennung

Ebenso wie der GLC verfügt die C-Klasse wieder über eine Wippe, um die Geschwindigkeit des Tempomats (Distronic) einzustellen. Für die Lautstärke gibt es eine Walze. Die Klimafunktionen lassen sich nur über den Bildschirm bedienen. Inzwischen lässt sich die Gebläsestärke ohne Umweg über ein Menü einstellen. Dieses Konzept könnten Hersteller wie Volvo gerne übernehmen. Mercedes könnte sich wiederum bei der Konkurrenz abschauen, dass sich mit den Lenkradtasten zwischen den Musiktiteln vor- und zurückspringen lässt.

Die Verkehrszeichenerkennung funktionierte auf den beiden Testfahrten ziemlich gut, was angesichts der vielen Blitzer zu begrüßen war. Eine Falscherkennung ist uns nicht aufgefallen. Das System passt die Geschwindigkeit auf Basis der in der Karte hinterlegten Tempolimits vorausschauend an.

Keine Vorrüstung für Level 2++

Auch vor Kurven oder Kreisverkehren wird die Geschwindigkeit angepasst. Zudem kann der Lenkassistent selbstständig das Fahrzeug steuern. Das funktioniert ziemlich gut, wenn auch nicht perfekt. Vor engeren Kurven in Ortschaften schaltete sich das System mitunter unvermutet ab. Daher ist es als Fahrer wichtig, ständig das Fahrzeug zu überwachen.

Ebenso wie der GLC ist auch die C-Klasse noch nicht für Level 2++ vorgerüstet. Dazu fehlt eine zusätzliche Kamera an den Außenspiegeln. Eine Nachrüstung wäre im Gegensatz zum CLA nicht so aufwendig, weil lediglich die Außenspiegel ausgetauscht werden müssten. Die Software lässt sich dann aus der Ferne nachrüsten. Kurioserweise zeigte das System die MB.OS-Versionsnummer 0.0.0 an.

Seit Mai 2026 ist die elektrische C-Klasse in der leistungsstarken Allradversion C 400 4Matic bestellbar.


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