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300 Flash-Charging-Stationen

Die Zweikammer-Luftfederung sowie die Doppelquerlenker-Aufhängung vorn und die Fünflenker-Aufhängung an der Heckachse ermöglichen eine ruhige Fahrt über die Autobahn. Im Boden ist im Cell-to-Body-Verfahren eine LFP-Batterie mit 122,49 kWh verbaut. Die zweite Generation der Blade-Batterie bietet besonders schnelles Laden.

Es ist so schnell, dass BYD eigene Ladestationen unter dem Namen Flash Charging aufbaut. Bis Ende des Jahres sollen 300 Stationen in Deutschland und 3.000 in Europa entstehen. Der chinesische Hersteller wählt zunächst eigene Händlerstandorte sowie vorhandene Ladeparks aus, wo der notwendige Netzanschluss vorhanden ist, denn die Blade-Batterie von BYD nimmt bis zu 1.500 kW Ladeleistung auf. Die Formel des Herstellers lautet: Bereit in 5. Voll in 9. Bei Kälte +3.

In neun Minuten vollgeladen

Die Ingenieure haben nach Unternehmensangaben bei der zweiten Generation der Blade-Batterie eine höhere Leitfähigkeit der Ionen realisiert. Hinzu kommen ein geringerer Innenwiderstand sowie eine reduzierte Wärmeentwicklung. Von 10 auf 70 Prozent der Batteriekapazität dauert es fünf Minuten. In neun Minuten geht es von 10 auf 97 Prozent. Im Winter kommen bei bis zu -30 Grad drei Minuten hinzu. Allerdings ist bei den zwölf Minuten ein Ladehub von 20 bis 97 Prozent gemeint.

Für Denza-Kunden ist das Flash Charging in den ersten zwölf Monaten kostenlos. In Deutschland wird die Ladeleistung bei maximal 1.000 kW liegen. BYD erreicht die hohe Ladeleistung durch eine Kombination von Netzanschluss und Speicherbatterie. In China liegt der Netzanschluss bei 200 kW. Der wird voll ausgenutzt, bevor Energie aus Speicherbatterien hinzukommt.

Jeder Block verfügt über 186 kW Speicherleistung. Je nach Stationsgröße werden mehrere Blöcke kombiniert. Bei einem Besuch einer Flash-Charging-Station in Shenzhen fällt zuerst die durchdachte Nutzbarkeit ins Auge. Die Ladestecker hängen an T-förmigen Trägern.

Über eine Schiene lässt sich das Kabel auf die linke oder rechte Fahrzeugseite ziehen. Fällt der Stecker herunter, berührt er nicht den Boden. Die Hängekonstruktion nimmt den Großteil des Gewichts der flüssigkeitsgekühlten Kabel samt Stecker auf. Der Monitor an der Station zeigt keine Ladeleistung, sondern nur den prozentualen Ladezustand (SoC).


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