Der Dolphin Surf in BYD in GrünBild:
Tobias Költzsch/Golem.de
BYD verkauft in China seit Jahren sehr viele Elektroautos, der Hersteller gehört weltweit zu den Top-Produzenten. Auch in Deutschland ist man mit bislang acht Modellen am Start, die Verkaufszahlen sind aber noch ausbaufähig. Das neunte Modell soll den Erfolg bringen: der Dolphin Surf , der jetzt in Europa bestellt werden kann.
Der Dolphin Surf(öffnet im neuen Fenster) ist ein kompaktes Auto für die Stadt, das bereits in der Grundausstattung viel Komfort und Technik bieten soll. Er basiert auf dem seit gut zwei Jahren in China verkauften Modell Seagull, BYD hat das Fahrzeug aber nicht 1:1 nach Europa gebracht. Der Dolphin Surf hat unter anderem mehr Leistung, eine größere Batterie und lädt schneller. In einer ersten kurzen Probefahrt zeigte sich, dass BYDs Konzept aufgehen könnte.
Erstes auffälliges Merkmal des Dolphin Surf ist eine der verfügbaren Farben: Neben Schwarz und Weiß ist das Auto in einem knalligen Neon-Gelbgrün erhältlich. Das Design würden wir als sportlich bezeichnen: Der Wagen hat einen kleinen Heckspoiler, eine breite Frontschürze und eine interessante Linienführung an den Seiten. Der Radstand ist mit 2,5 m bei einer Gesamtlänge von 3,99 m lang, was zu mehr Platz im Innenraum führt.
Dolphin Surf bietet mehr Platz als gedacht
Aufgrund des leicht ausladenden Hecks sieht der Dolphin Surf aber weniger kompakt aus, als er tatsächlich ist – im Unterschied zum Hyundai Inster , der zudem wesentlich kantiger daherkommt. Design ist immer Geschmackssache, mit dem Dolphin Surf dürfte BYD aber viele Freunde finden.
Bereits beim Einsteigen in das uns für eine kurze Fahrt zur Verfügung gestellte Spitzenmodell Comfort fällt uns die gute Verarbeitung im Innenraum auf. Die Türen schließen ohne Scheppern oder blechernes Geräusch, im Cockpit werden unterschiedliche Materialien verwendet. Das Lenkrad und die sportlich geschnittenen Sitze mit guter Seitenpolsterung sind aus einem Kunstleder, in den Türpaneelen findet sich ein weiches Material, das an Alcantara erinnert.
Bild 1/38: Das Cockpit des Dolphin Surf wirkt aufgeräumt und bietet ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/38: Das kleine Display hinter dem Lenkrad zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/38: Das zentrale Display ist in einer guten Höhe verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/38: Die physischen Buttons erlauben unter anderem eine teilweise Steuerung der Klimaanlage. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/38: In der Comfort-Version gibt es eine Ladeschale für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/38: Der Rückspiegel des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/38: Die Mittelkonsole ist gepolstert und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/38: Unter der Mittelkonsole ist ein weiteres Staufach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/38: Der große Bildschirm lässt sich über einen separaten Knopf auf dem Lenkrad drehen - eine eher unnötige Funktion, finden wir. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/38: Die Beschriftung der Bedienelemente ist gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/38: Auf den Rücksitzen ist ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/38: Auch hinten hat BYD nicht bei der Qualität gespart. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/38: Die Rücksitze sind bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/38: Die Frontsitze sind sportlich und bieten eine gute seitliche Stützung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/38: Der Kofferraum des Dolphin Surf fasst 308 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/38: Unter dem Boden ist ein weiteres Fach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/38: Die Rückbank lässt sich teilweise ...
Bild 18/38: ... oder komplett nach vorne klappen. Das Kofferraumvolumen steigt dann auf 1.037 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/38: Der BYD Dolphin Surf ist ein kompaktes Auto für die Stadt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/38: Das Design ist sportlich gehalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/38: Der Dolphin Surf verwendet LED-Scheinwerfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 22/38: Die Comfort-Variante kommt mit 16-Zoll-Felgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/38: Die Seitenlinie ist ebenfalls recht sportlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/38: Der Dolphin Surf hat einen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/38: Die Kofferraumklappe hat einen elektronischen Verschluss, muss aber manuell geöffnet werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/38: Die Felgen des Dolphin Surf in der Comfort-Variante (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/38: Der Dolphin Surf kann je nach Ausstattungsvariante mit bis zu 85 Kilowatt geladen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/38: Die Türen lassen sich ohne Schlüssel verriegeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/38: An der C-Säule hat der Dolphin Surf ein Rautenmuster. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/38: Das Rautenmuster findet sich bei den Lüftungsöffnungen für die Seitenfenster wieder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/38: Das Lenkrad des Dolphin Surf erlaubt eine Reihe an Einstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/38: Der zentrale Bildschirm kann auf Knopfdruck hochkant gedreht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/38: Die Klimasteuerung des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/38: Das Navi funktioniert gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/38: Das Innendesign des Dolphin Surf ist schlicht und wirkt trotz preiswerter Materialien nicht billig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/38: Am unteren Rand des Displays finden sich einige Schnelleinstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/38: Einige Optionen können auch über physische Buttons gesteuert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/38: Hinter dem Lenkrad ist ein 7-Zoll-Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Viele Oberflächen sind gepolstert, wie auch die Armlehnen in den Türen, was den Eindruck der Wertigkeit unterstützt. BYD verwendet auch Hartplastik, was angesichts des Preises in Ordnung ist; die Kunststoffoberflächen haben ein interessantes Muster, weshalb sie nicht billig aussehen. In der großzügigen Mittelkonsole ist beim Comfort-Modell eine Ladeschale für Smartphones mit 15 Watt eingebaut; in den beiden anderen Ausstattungsvarianten gibt es sie nicht.
Großes Display mit Rotationsfunktion
BYD zufolge gibt es im Dolphin Surf insgesamt 20 Stauräume. Bereits vorne fallen uns viele clever verbaute Staufächer und -schalen auf, außerdem gibt es ein Handschuhfach. Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich: Hinter dem Lenkrad ist ein 7-Zoll-Display eingebaut, das die wichtigsten Informationen anzeigt. Im mittleren Bereich des Bildschirms können je nach Geschmack verschiedene Infos angezeigt werden.
In der Mitte des Armaturenbretts ist ein 10,1 Zoll großer Bildschirm eingebaut, der sich – für BYD typisch – auf Knopfdruck um 90 Grad drehen lässt. Das ist eine nette Spielerei, die wir allerdings eher nicht brauchen. Das Infotainment-System macht einen übersichtlichen Eindruck und läuft während unserer Probefahrt flüssig. Der Dolphin Surf ist mit Android Auto und Carplay kompatibel, ausprobieren konnten wir das nicht.
Das eingebaute Navigationssystem macht aber bereits einen guten Job: Es leitet uns auf unserer kurzen Probefahrt gut durch die Stadt und zeigt dabei Kreuzungsbereiche übersichtlich an. Gut gefallen uns auch die zusätzlichen Ansagen, etwa zu Schulzonen. An einer kleinen Kreuzung wollte uns das System allerdings durch eine Straße leiten, die nur für Fahrräder freigegeben ist.
Klimaanlage lässt sich nicht komplett über Buttons steuern
Am unteren Rand des Mitteldisplays finden sich einige Schnelleinstellungen, etwa zur Klimasteuerung. Die Klimaanlage, die in allen drei Ausstattungslinien keine Automatikfunktion hat, lässt sich grundsätzlich über separate, physische Knöpfe aktivieren. Um die Temperatur zu steuern, müssen wir allerdings auf den Monitor zugreifen, was wir eigenartig finden – ebenso eigenartig, dass auch dann keine Temperaturen angezeigt werden, sondern Stufen, die uns erst einmal nichts sagen. Das Klimaanlagen-Display ist ansonsten übersichtlich, die Klimaanlage erlaubt eine Zwei-Zonen-Steuerung.
Bild 1/38: Das Cockpit des Dolphin Surf wirkt aufgeräumt und bietet ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/38: Das kleine Display hinter dem Lenkrad zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/38: Das zentrale Display ist in einer guten Höhe verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/38: Die physischen Buttons erlauben unter anderem eine teilweise Steuerung der Klimaanlage. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/38: In der Comfort-Version gibt es eine Ladeschale für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/38: Der Rückspiegel des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/38: Die Mittelkonsole ist gepolstert und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/38: Unter der Mittelkonsole ist ein weiteres Staufach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/38: Der große Bildschirm lässt sich über einen separaten Knopf auf dem Lenkrad drehen - eine eher unnötige Funktion, finden wir. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/38: Die Beschriftung der Bedienelemente ist gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/38: Auf den Rücksitzen ist ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/38: Auch hinten hat BYD nicht bei der Qualität gespart. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/38: Die Rücksitze sind bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/38: Die Frontsitze sind sportlich und bieten eine gute seitliche Stützung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/38: Der Kofferraum des Dolphin Surf fasst 308 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/38: Unter dem Boden ist ein weiteres Fach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/38: Die Rückbank lässt sich teilweise ...
Bild 18/38: ... oder komplett nach vorne klappen. Das Kofferraumvolumen steigt dann auf 1.037 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/38: Der BYD Dolphin Surf ist ein kompaktes Auto für die Stadt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/38: Das Design ist sportlich gehalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/38: Der Dolphin Surf verwendet LED-Scheinwerfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 22/38: Die Comfort-Variante kommt mit 16-Zoll-Felgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/38: Die Seitenlinie ist ebenfalls recht sportlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/38: Der Dolphin Surf hat einen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/38: Die Kofferraumklappe hat einen elektronischen Verschluss, muss aber manuell geöffnet werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/38: Die Felgen des Dolphin Surf in der Comfort-Variante (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/38: Der Dolphin Surf kann je nach Ausstattungsvariante mit bis zu 85 Kilowatt geladen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/38: Die Türen lassen sich ohne Schlüssel verriegeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/38: An der C-Säule hat der Dolphin Surf ein Rautenmuster. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/38: Das Rautenmuster findet sich bei den Lüftungsöffnungen für die Seitenfenster wieder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/38: Das Lenkrad des Dolphin Surf erlaubt eine Reihe an Einstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/38: Der zentrale Bildschirm kann auf Knopfdruck hochkant gedreht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/38: Die Klimasteuerung des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/38: Das Navi funktioniert gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/38: Das Innendesign des Dolphin Surf ist schlicht und wirkt trotz preiswerter Materialien nicht billig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/38: Am unteren Rand des Displays finden sich einige Schnelleinstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/38: Einige Optionen können auch über physische Buttons gesteuert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/38: Hinter dem Lenkrad ist ein 7-Zoll-Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bereits ab der mittleren Version sind der Fahrer- und der Beifahrersitz elektrisch verstellbar; in der Topausstattung gibt es noch Sitzheizungen dazu. Auch hinten sitzt man überraschend komfortabel. Die Sitze sind gut gepolstert, es gibt ausreichend Platz für die Beine und den Kopf.
Im Inster ist unserem ersten Eindruck nach etwas mehr Platz, Passagiere im Fond sitzen aber auch im Dolphin Surf gut. Auch hinten gibt es einige Staufächer, die Fenster lassen sich elektrisch senken und heben.
Wir haben den Dolphin Surf im Normalmodus gefahren, insgesamt gibt es vier Fahrmodi. Mit 115 PS und Frontantrieb hat die von uns genutzte Comfort-Version ordentlich Leistung, um gut vom Fleck zu kommen: Von 0 auf 100 km/h kommt der Wagen in 9,1 Sekunden, die Straßenlage ist gut. Ein Sportwagen ist der Dolphin Surf nicht, bei einem Gewicht von 1.390 Kilogramm ist das Modell Comfort aber schon nah dran am Hot Hatchback.
Gutes Fahrverhalten mit vielen Assistenzsystemen
In Kurven liegt der neue BYD stabil, wenngleich wir das Fahrzeug noch nicht bei höheren Geschwindigkeiten fahren konnten – das wird in einem ausführlichen Test folgen. Die Lenkung macht auf uns einen ausgewogenen Eindruck.
Die Bremsen greifen gut, anders als der Dacia Spring hat der Dolphin Surf sowohl vorne als auch hinten Scheibenbremsen. Gleichzeitig ist es leicht, mit dem BYD geschmeidig stehen zu bleiben. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei allen drei Modellen bei 150 km/h.
Beim Fahren sind uns keine unangenehmen Geräusche aufgefallen: Der Dolphin Surf knarzt nicht, die Dämmung ist gut, so dass Außengeräusche zumindest bei Stadtfahrten nicht auffallen. Das unter 30 km/h verwendete Fahrgeräusch ist im Innenraum kaum wahrnehmbar.
Der Dolphin Surf hat bereits in der Grundversion zahlreiche Assistenzsysteme – alle drei Versionen kommen diesbezüglich mit der gleichen guten Ausstattung. Neben den üblichen Systemen wie ABS und einer Bremsverteilung gibt eseinen Spurhalteassistenten, einen Abstandstempomaten, ein Notbremssystem, eine Frontkollisionswarnung, eine Aufmerksamkeitsüberwachung und eine automatische Erkennung von Verkehrsschildern.
Bild 1/38: Das Cockpit des Dolphin Surf wirkt aufgeräumt und bietet ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/38: Das kleine Display hinter dem Lenkrad zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/38: Das zentrale Display ist in einer guten Höhe verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/38: Die physischen Buttons erlauben unter anderem eine teilweise Steuerung der Klimaanlage. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/38: In der Comfort-Version gibt es eine Ladeschale für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/38: Der Rückspiegel des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/38: Die Mittelkonsole ist gepolstert und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/38: Unter der Mittelkonsole ist ein weiteres Staufach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/38: Der große Bildschirm lässt sich über einen separaten Knopf auf dem Lenkrad drehen - eine eher unnötige Funktion, finden wir. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/38: Die Beschriftung der Bedienelemente ist gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/38: Auf den Rücksitzen ist ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/38: Auch hinten hat BYD nicht bei der Qualität gespart. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/38: Die Rücksitze sind bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/38: Die Frontsitze sind sportlich und bieten eine gute seitliche Stützung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/38: Der Kofferraum des Dolphin Surf fasst 308 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/38: Unter dem Boden ist ein weiteres Fach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/38: Die Rückbank lässt sich teilweise ...
Bild 18/38: ... oder komplett nach vorne klappen. Das Kofferraumvolumen steigt dann auf 1.037 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/38: Der BYD Dolphin Surf ist ein kompaktes Auto für die Stadt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/38: Das Design ist sportlich gehalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/38: Der Dolphin Surf verwendet LED-Scheinwerfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 22/38: Die Comfort-Variante kommt mit 16-Zoll-Felgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/38: Die Seitenlinie ist ebenfalls recht sportlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/38: Der Dolphin Surf hat einen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/38: Die Kofferraumklappe hat einen elektronischen Verschluss, muss aber manuell geöffnet werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/38: Die Felgen des Dolphin Surf in der Comfort-Variante (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/38: Der Dolphin Surf kann je nach Ausstattungsvariante mit bis zu 85 Kilowatt geladen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/38: Die Türen lassen sich ohne Schlüssel verriegeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/38: An der C-Säule hat der Dolphin Surf ein Rautenmuster. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/38: Das Rautenmuster findet sich bei den Lüftungsöffnungen für die Seitenfenster wieder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/38: Das Lenkrad des Dolphin Surf erlaubt eine Reihe an Einstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/38: Der zentrale Bildschirm kann auf Knopfdruck hochkant gedreht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/38: Die Klimasteuerung des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/38: Das Navi funktioniert gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/38: Das Innendesign des Dolphin Surf ist schlicht und wirkt trotz preiswerter Materialien nicht billig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/38: Am unteren Rand des Displays finden sich einige Schnelleinstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/38: Einige Optionen können auch über physische Buttons gesteuert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/38: Hinter dem Lenkrad ist ein 7-Zoll-Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Anders als beim Inster gibt es keine automatische Geschwindigkeitsregelung auf der Autobahn. Wir konnten die Assistenzsysteme noch nicht abschließend testen. Ebenfalls bereits in der Grundversion vorhanden ist eine Rückfahrkamera mit Sensoren. Bei der Comfort-Version gibt es eine 360-Grad-Kamera, die ein gutes Bild generiert. Parksensoren vorne hat der Dolphin Surf nicht. Die Spiegel sind elektrisch einstellbar, bei den Tagfahrleuchten verwendet BYD LEDs.
In den von BYD organisierten Testfahrten erreichte der Dolphin auf die letzten 50 km gemessen einen Verbrauch von 14,1 kWh pro 100 km. Das liegt unter dem von BYD angegebenen kombinierten Verbrauch von 16 kWh/100 km beim Comfort-Modell. Für reine Stadtfahrten gibt der Hersteller 10,8 kWh/100 km an – wir wissen nicht, wie die Personen vor uns mit dem Testfahrzeug unterwegs waren.
Wie weit die 43,2-kW-Batterie des Dolphin Surf Comfort tatsächlich reicht, konnten wir während der Probefahrt nicht ermitteln; 14,1 kWh/100 km ist aber schon mal ein guter Wert. BYD zufolge soll der Wagen 310 km weit kommen. Die Einstiegsversion soll für 220 km kombinierte Reichweite ausreichen, die mittlere Variante für 322 km.
Ladegeschwindigkeiten reichen für die Stadt
Laden kann die Einstiegsversion des Dolphin Surf mit 65 kW, der Akku ist mit 30 kWh allerdings auch kleiner als bei der mittleren und höchsten Ausstattungsvariante, die beide 43,2 kWh haben. Diese beiden Versionen laden mit bis zu 85 kW. Alle drei Modelle sollen von 10 bis 80 Prozent in 30 Minuten laden – auch das müssen wir noch überprüfen. An Wechselstromladesäulen lädt der Dolphin Surf mit maximal 11 kW.
Der Kofferraum des Dolphin Surf fasst 308 Liter und hat zwei Ösen, um Gepäck festzuzurren. Unter dem Boden ist ein zweites Staufach, in das etwa das Ladekabel passt. Etwas eigenartig finden wir die beiden Vorsprünge, die in den Kofferraum ragen und in denen die Ösen verbaut sind. Sie könnten Koffern im Weg sein.
Die Rücksitze lassen sich umklappen, die Rückbank ist in der Mitte getrennt. Dann entsteht ein Stauraum von 1.037 Litern, allerdings mit einer Stufe in der Mitte: Die umgeklappten Sitze schließen nicht bündig mit dem Kofferraumboden ab.
Fazit
Der Dolphin Surf ist BYDs Einstieg in den Elektro-Kleinwagenmarkt in Europa – ein Bereich, in dem der Hersteller eigenen Angaben zufolge sehr großes Wachstumspotenzial sieht. Bei seinem neuen Kompaktwagen macht BYD eine Menge richtig: Der Wagen hat bereits in der Grundversion mit 65 kW (88 PS) eine gute Motorisierung, in der Top-Version sogar 115 kW (156 PS).
Bild 1/38: Das Cockpit des Dolphin Surf wirkt aufgeräumt und bietet ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/38: Das kleine Display hinter dem Lenkrad zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/38: Das zentrale Display ist in einer guten Höhe verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/38: Die physischen Buttons erlauben unter anderem eine teilweise Steuerung der Klimaanlage. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/38: In der Comfort-Version gibt es eine Ladeschale für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/38: Der Rückspiegel des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/38: Die Mittelkonsole ist gepolstert und bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/38: Unter der Mittelkonsole ist ein weiteres Staufach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/38: Der große Bildschirm lässt sich über einen separaten Knopf auf dem Lenkrad drehen - eine eher unnötige Funktion, finden wir. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/38: Die Beschriftung der Bedienelemente ist gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/38: Auf den Rücksitzen ist ausreichend Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/38: Auch hinten hat BYD nicht bei der Qualität gespart. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/38: Die Rücksitze sind bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/38: Die Frontsitze sind sportlich und bieten eine gute seitliche Stützung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/38: Der Kofferraum des Dolphin Surf fasst 308 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/38: Unter dem Boden ist ein weiteres Fach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/38: Die Rückbank lässt sich teilweise ...
Bild 18/38: ... oder komplett nach vorne klappen. Das Kofferraumvolumen steigt dann auf 1.037 Liter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/38: Der BYD Dolphin Surf ist ein kompaktes Auto für die Stadt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/38: Das Design ist sportlich gehalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/38: Der Dolphin Surf verwendet LED-Scheinwerfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 22/38: Die Comfort-Variante kommt mit 16-Zoll-Felgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/38: Die Seitenlinie ist ebenfalls recht sportlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/38: Der Dolphin Surf hat einen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/38: Die Kofferraumklappe hat einen elektronischen Verschluss, muss aber manuell geöffnet werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/38: Die Felgen des Dolphin Surf in der Comfort-Variante (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/38: Der Dolphin Surf kann je nach Ausstattungsvariante mit bis zu 85 Kilowatt geladen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/38: Die Türen lassen sich ohne Schlüssel verriegeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/38: An der C-Säule hat der Dolphin Surf ein Rautenmuster. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/38: Das Rautenmuster findet sich bei den Lüftungsöffnungen für die Seitenfenster wieder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/38: Das Lenkrad des Dolphin Surf erlaubt eine Reihe an Einstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/38: Der zentrale Bildschirm kann auf Knopfdruck hochkant gedreht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/38: Die Klimasteuerung des Dolphin Surf (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/38: Das Navi funktioniert gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/38: Das Innendesign des Dolphin Surf ist schlicht und wirkt trotz preiswerter Materialien nicht billig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/38: Am unteren Rand des Displays finden sich einige Schnelleinstellungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/38: Einige Optionen können auch über physische Buttons gesteuert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/38: Hinter dem Lenkrad ist ein 7-Zoll-Display verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Sowohl das Material im Innenraum, als auch die Karosserie und das Fahrverhalten machten einen guten Eindruck. Der Dolphin Surf fährt sich vor allem mit 115 PS sehr flott, die Fahrgastzelle ist dabei gut vor Geräuschen isoliert.
Das Grundmodell Active kostet regulär 22.900 Euro, die mittlere Ausstattungsvariante Boost kostet 26.990 Euro. Sie hat den gleichen 65-Watt-Motor des Active, aber die größere Batterie des Comfort. Der von uns gefahrene Comfort kostet 30.900 Euro.
Die Preise sind vergleichbar mit denen des Hyundai Inster, zum Marktstart bietet BYD die Autos aber billiger an – für respektive 19.900, 22.490 und 24.990 Euro, was angesichts der Ausstattung sehr gute Preise sind.
Wir hätten uns gewünscht, dass der Akku der Grundversion größer wäre als 30 kWh – der Inster beispielsweise bietet in der preiswertesten Ausstattung 42 kWh und kostet 1.000 Euro mehr. Insgesamt betrachtet ist der Dolphin Surf aber eine gute Bereicherung des Elektro-Kleinwagenmarktes für Fahrten in Städten und Umgebung.