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Pro X2 Superstrike im Test: Die Maus, die schneller schießt als jeder Schalter

Die Pro X2 Superstrike von Logitech verzichtet auf klassische Schalter und fühlt sich fast so an, als würde man mit weniger Ping spielen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork der Logitech G Pro X2 Superstrike (Bild: Logitech)
Artwork der Logitech G Pro X2 Superstrike Bild: Logitech
Inhalt
  1. Pro X2 Superstrike im Test: Die Maus, die schneller schießt als jeder Schalter
  2. Logitech G Pro X2 Superstrike: Verfügbarkeit und Fazit

Niemand läuft einen Marathon mit Wanderstiefeln, und niemand fährt mit dem Mountainbike bei der Tour de France. In sportlichen Wettkämpfen entscheidet auch das Equipment, wie effizient Leistung abrufbar ist. Für Fans von Counter-Strike oder Valorant ist die Maus ein wesentlicher Teil der Ausrüstung, den verbessert Logitech nun in einem wichtigen Punkt: beim Klick.

Die neue Pro X2 Superstrike verfügt erstmals über ein Haptic Inductive Trigger System, kurz HITS. Das ersetzt die klassischen mechanischen Schalter und misst den Weg des Klicks in zehn Stufen per Induktion.

Der Auslösepunkt lässt sich frei festlegen, das Klickgefühl selbst erzeugt ein haptisches Modul im Innern der Maus. Um das noch mal klar zu machen: Es gibt kein echtes Schaltmoment, stattdessen ist der Klick quasi logisch definiert. Die Maus entscheidet selbst, wann der gilt – unabhängig davon, wie sich die Taste mechanisch anfühlt.

Wenn das Eingabegerät ausgeschaltet ist, können wir die Tasten nahezu widerstandslos nach unten drücken – ungefähr so, als würden wir ein Stück Kunststoff leicht verbiegen. Erst im eingeschalteten Zustand entsteht plötzlich der vertraute Klick, klar definiert und je nach Einstellung erstaunlich präsent.

Spezifikationen Logitech Superstrike im Vergleich
Pro X2 SuperStrike Pro X Superlight 2
Klick-Technik HITS (Haptic Inductive Trigger System, schalterlos) Mechanische Schalter
Auslösepunkt Frei einstellbar in 10 Stufen Fix, hardwareseitig
Klick-Gefühl Haptisch simulierbar, 6 Intensitäten oder aus Mechanisch vorgegeben
Klick-Latenz Bis zu ~30 ms geringer als Pro X (je nach Einstellung) Sehr gering, klassentypisch
Rapid Trigger Ja (Reset sofort beim Loslassen) Nein
Sensor HERO 2 HERO 2
Max. DPI 44.000 44.000
Funktechnik Lightspeed Lightspeed
Polling-Rate Bis 8.000 Hz Bis 8.000 Hz
Akku bei 1.000 Hz (lt. Hersteller) ca. 90 h ca. 90–95 h
Akku bei 8.000 Hz (lt. Hersteller) ca. ~22 h (abhängig von Klick & Haptik) ca. 20–24 h
Gewicht 61 Gramm 60 Gramm
Onboard-Speicher Ja, inkl. HITS-Settings Ja
Software G Hub (pro Spiel, Profile teilbar) G Hub

Das Ganze funktioniert ohne mechanischen Kontakt rein elektrisch; Logitech weist aber darauf hin, dass keinerlei künstliche Glättung, Beschleunigung oder Filterung zum Einsatz kommt.

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Der Vorteil der Konstruktion liegt in der Latenz. Logitech spricht von bis zu 30 Millisekunden weniger Klick-Verzögerung verglichen mit herkömmlichen Mäusen. In der Praxis liegen die realen Einsparungen laut Hersteller je nach Einstellung zwischen sechs und 36 Millisekunden.

In schnellen Shootern entspricht das laut Logitech mehreren Server-Ticks. Halbwegs greifbar finden wir den Vergleich mit der Netzwerklatenz: Die Maus fühlt sich so an, als würden wir mit deutlich geringerem Ping spielen. Auch als Nicht-E-Sport-Profis hatten wir das Gefühl, dass Schüsse früher ausgelöst werden und Eingaben direkter beim Spiel ankommen.


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