Logitech G Pro X2 Superstrike: Verfügbarkeit und Fazit
Ergänzt wird das Ganze durch eine Rapid-Trigger-Funktion, die man bislang eher von analogen Tastaturen kennt. Der Klick wird nicht erst zurückgesetzt, wenn die Taste vollständig losgelassen wird, sondern bereits beim kleinsten Weg nach oben.
Das ermöglicht schnelleres Spammen, hilft aber vor allem bei der Kontrolle von Feuerstößen: Sobald der Finger minimal nachlässt, stoppt der Schuss, der Rückstoß fängt früher ab. Gerade in Spielen wie Counter-Strike 2 fühlt sich das nicht nach einem Gimmick an, sondern nach etwas mehr Kontrolle.
Abseits der neuen Klick-Technik bleibt Logitech seiner Pro-DNA treu. Der unveränderte Hero-2-Sensor arbeitet mit bis zu 44.000 DPI und liefert damit eine präzise Abtastung. Die Lightspeed-Funkverbindung funkt wahlweise mit 1.000 oder 8.000 Hertz.
Letzteres senkt die Übertragungszeit weiter, verbraucht jedoch Akku. Bei 1.000 Hertz hält die Maus etwa 90 Stunden durch, bei 8.000 Hertz sind es je nach Nutzung rund 22 Stunden. Mit 61 Gramm ist die Pro X2 Superstrike wie der Vorgänger sehr leicht, gleitet hervorragend und liegt hochwertig in der Hand.
Das geringe Gewicht und die direkte Haptik muss man allerdings mögen. Die Maus wird wie gehabt per Kabel oder drahtlos Dongle an einen Rechner mit Windows-PC oder MacOS angeschlossen und funktioniert auch auf Betriebssystemebene.
Für Games lassen sich die Einstellungen mit der bekannten Logitech-G-Software feinjustieren. Die Pro X2 Superstrike(öffnet im neuen Fenster) ist beim Hersteller für rund 180 Euro erhältlich.
Fazit
Die Pro X2 Superstrike ist kein Allrounder, sondern ein Werkzeug für ambitionierte Spieler. Logitech verändert hier nicht das Zielen, sondern den Moment davor: den Klick selbst. Wer einfach nur eine exzellente, leichte Funkmaus mit toller Haptik sucht, ist mit der Superlight 2 weiterhin bestens bedient.
Wer hingegen jeden Millimeter, jede Millisekunde und jedes Gefühl unter dem Finger kontrollieren will, bekommt mit der Pro X2 eine der spannendsten Gaming-Mäuse der letzten Jahre. Den Unterschied merkt man selbst dann, wenn man kein E-Sport-Profi ist.
Peter Steinlechner hat schon viel zu viel Geld für Mäuse ausgegeben. Das liegt auch daran, dass er eigentlich gern einen Alleskönner hätte – in der Praxis aber zwei unterschiedliche Vorlieben vereinen muss. Beim Arbeiten und Surfen nutzt er lieber ein eher schweres Eingabegerät, beim Spielen von Shootern hingegen eine extrem leichten Maus.
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