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Pro Evolution Soccer: Konami gründet Studio für europäische Fußballkultur

In den letzten Jahren galt die Fifa-Reihe von EA Sports als bessere Fußballsimulation – aber Konami gibt mit Pro Evolution Soccer nicht auf: Der Publisher gründet in London eine Niederlassung, die sich unter anderem um regionale Besonderheiten kümmern soll.
/ Peter Steinlechner
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PES 2013 (Bild: Konami)
PES 2013 Bild: Konami

Der japanische Publisher Konami investiert weiter in seine Traditionsmarke Pro Evolution Soccer (PES). Dazu hat er nun in London eine Niederlassung des für die Sportreihe zuständigen Teams gegründet und sucht nach Mitarbeitern – unter anderem auf der GDC Europe 2012, die Mitte August in Köln stattfindet. "Aufgabe der neuen Zweigstelle wird die Adaption und Integration der lokalen Fußballkultur sein, um sicherzustellen, dass die Serie frisch bleibt und stets aufs Neue für spannende Momente sorgt", so Konami.

Pro Evolution Soccer 2013 – Trailer (Debut)
Pro Evolution Soccer 2013 – Trailer (Debut) (01:05)

Das Engagement ergibt durchaus Sinn: Das Konkurrenzspiel Fifa von EA Sports – produziert in Kanada – gehört schon seit Jahren zu den bestverkauften Konsolen-Games. PES galt lange als bessere Alternative, die zwar nicht ganz so hohe Stückzahlen absetzen konnte, bei echten Fans aber sehr hoch im Kurs stand. Das hat sich in den letzten zwei, drei Jahren zugunsten von Fifa geändert. Mit der Studiogründung will Konami offenkundig auch Marktanteile zurückgewinnen. Bereits vor einiger Zeit hatte die Firma mit Jon Murphy einen Briten als Leiter des Entwicklerteams installiert. PES 2013 soll im Herbst auf den Markt kommen.


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