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Pro Display XDR: Apples 6K-Monitor wird für maximal 1.600 cd/m² aktiv gekühlt

Das Pro Display XDR ist Apples neuer Bildschirm für Menschen, die auf 32 Zoll eine 6K-Auflösung haben möchten. Das HDR-Panel strahlt mit konstanten 1.000 cd/m², maximal sind 1.600 cd/m² möglich. Deshalb muss das System aktiv gekühlt werden.

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Auf 32 Zoll passt viel Inhalt.
Auf 32 Zoll passt viel Inhalt. (Bild: Apple)

Neben einem neuen Mac Pro hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC das Pro Display XDR vorgestellt. Das ist ein 32-Zoll-IPS-LCD-Panel, welches eine dauerhafte Leuchtkraft von 1.000 cd/m² aufrechterhalten können soll. Daher stammt auch der Name XDR, der für Extreme Dynamic Range in Anlehnung an High Dynamic Range steht. XDR ist allerdings kein gängiger Begriff. Auch für höhere Helligkeiten wird HDR als Begriff genutzt. Dolby geht derzeit von 4.000 bis 10.000 cd/m² für seine HDR-Technik aus. Solche Werte sind allerdings noch in weiter Ferne. Die maximale Helligkeit gibt Apple mit 1.600 cd/m² an, was bereits ein sehr hoher Wert ist. Zu beachten ist allerdings, dass dieser Wert nur möglich ist, wenn die Umgebungstemperatur maximal 25 Grad Celsius beträgt.

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Im SDR-Modus bei 8 Bit leuchtet das Display mit guten 500 cd/m². Das Panel ist also auch in hellen Umgebungen gut nutzbar. Hinter dem LC-Display ist die Hintergrundbeleuchtung mit 576 einzeln ansteuerbaren LEDs angebracht.

Das Panel hat eine Auflösung von 6.016 x 3.384 Pixeln bei 10 Bit Farbtiefe und einer maximalen Bildfrequenz von 60 Hz. Die Betrachtungswinkel gibt Apple mit 178 Grad horizontal und 178 Grad vertikal an. Apple verspricht, dass die Farbintensität bei seitlicher Betrachtung geringfügiger abnehmen soll als bei anderen Displays mit solchen Betrachtungswinkeln.

Apples Pro Display soll sich insbesondere für die Videobearbeitung eignen, also als klassischer Monitor im Schneideraum eingesetzt werden. Dafür besitzt das Display zahlreiche Referenzmodi. Dazu gehören beispielsweise HDR Video (P3-ST 2084), Digital Cinema (P3-DCI), Digital Cinema (P3-D65) sowie die für Standbildverarbeitung gedachten Modi Design and Print (P3-D50) und Photography (P3-D65).

Um die teils sehr hohen Helligkeitswerte permanent halten zu können, nutzt das Display ein aktives Lüftungssystem, welches das Panel selbst und den TCON-Steuerungschip für das Local Dimming kühlen soll. Die Kühlung befindet sich hinter der Glasscheibe und soll dank der Oberflächenstruktur auf der Rückseite leisen arbeiten. Auch ältere Apple-Displays arbeiteten schon mit einer aktiven Kühlung.

Das Display kann optional in einer entspiegelten Version gekauft werden. Apple nennt das Material Nano-texture glass. Diese Option ist ungewöhnlich, da spiegelnde Panels seit einiger Zeit zum Design von Apple-Geräten gehörten. Meist stellen sie Farben trotz störender Spiegelungen kräftiger dar. Matte Optionen hat Apple in den vergangenen Jahren zunehmend gestrichen.

Das Pro Display XDR wird per Thunderbolt 3 via USB-C-Stecker angeschlossen. Drei weitere USB-C-Ports ohne Thunderbolt befinden sich neben dem Netzstecker auf der Rückseite des Geräts und bieten nur USB-2.0-Geschwindigkeiten im 6K-Betrieb. Wird das Panel mit einem 5K-Signal angesprochen, ermöglichen die USB-Buchsen USB 3.1 Gen 1.

  • Pro Display XDR (Bild: Apple)
  • Pro Stand (Bild: Apple)
  • Pro Display XDR (Bild: Apple)
  • Pro Display XDR (Bild: Apple)
  • Pro Display XDR (Bild: Apple)
Pro Display XDR (Bild: Apple)

Ab Werk wird das Display nicht mit einem ergonomischen Stand ausgeliefert. Diesen verkauft Apple als Zubehör. Der Pro Stand ermöglicht eine Höhenverstellung zwischen 53,3 und 65,3 cm - gemessen an der oberen Kante des Bildschirms. Am Gelenk lässt sich das System auch um 90 Grad gedreht im Pivot-Modus betreiben. Der Stand arbeitet mit einer Magnethalterung samt Verschlussmechanismus. Das soll einen einfachen Transport ermöglichen, falls der Arbeitsplatz zu einem anderen Ort verlegt werden muss. Die ebenfalls optionale 11,9-cm-VESA-Halterung für den Bildschirm ermöglicht allerdings auch komplett andere, günstigere Stände.

Der Preis des Pro Display XDR liegt bei 5.000 US-Dollar. Die entspiegelte Version wird 6.000 US-Dollar kosten. Für den Pro Stand sind 1.000 US-Dollar fällig, der Vesa-Adapter kostet 200 US-Dollar. Die Preise verstehen sich wie üblich ohne Steuer. Euro-Preise nennt der Hersteller noch nicht. Der Bildschirm und das Zubehör sollen ab Herbst 2019 verfügbar sein.



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Gryphon 06. Jun 2019 / Themenstart

Das verstehe ich durchaus auch, aber andererseits... Was will man erwarten? Für die...

My1 05. Jun 2019 / Themenstart

aber selbst dann könnte der screen vesa löcher drinn haben statt für den auch extra geld...

B.I.G 05. Jun 2019 / Themenstart

Grafiker und iMac? Ernsthaft? Vielleicht Layouter aber kein Grafiker der bei Sinnen ist...

elidor 05. Jun 2019 / Themenstart

In Bereichen, in denen Solche Monitore benötigt werden, sind maximal 60Hz durchaus...

Quantium40 05. Jun 2019 / Themenstart

Da werden die wohl eher eine Schicht per Dampfphasenabscheidung auftragen. Präsentation...

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