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Pro A in HP-Elite-Serie: AMD will mit Kaveri-APU in teure Geschäftskundenrechner

Computex 2014
Wenn AMD in einem Notebook steckt, ist es in der Regel ein ziemlich günstiges Angebot. Mit einer neuen APU-Serie soll dies nun geändert werden. Den Anfang machen HPs Geschäftskundenrechner Elitebook, Elitedesk und Eliteone mit Kosten, die teils deutlich über 1.000 US-Dollar liegen.
/ Andreas Sebayang
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Den Elitedesk Mini soll es bald auch mit AMDs neuen Kaveri-APUs geben. (Bild: HP)
Den Elitedesk Mini soll es bald auch mit AMDs neuen Kaveri-APUs geben. Bild: HP

AMD hat die neue APU-Serie Pro A(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Damit will der Prozessorhersteller vor allem wieder in das margenträchtige Geschäftskundenumfeld einsteigen und hat mit HP auch schon einen Partner gefunden. Der hat eigens eine Webseite für die neuen AMD-basierten Produkte erstellt(öffnet im neuen Fenster) . Die Elite-Serie ist normalerweise ein besonders teures Angebot mit langen Supportzeiträumen. Diese Elite-700-Serie setzt auf AMDs Pro-A-Chips.

Wer AMD-Prozessoren in einem Rechner sucht, findet diese in der Regel in günstigen Consumer-Angeboten. Vereinzelt werden auch Geschäftskundenrechner mit AMD-Lösungen angeboten, die preislich jedoch im Einstiegsbereich zu finden sind. Der Einkäufer erkennt solche Serien recht einfach. Zumindest HPs Angebot gehört hingegen zu den High-End-Angeboten für Geschäftskunden. So gibt es etwa die Serien Eliteone (All in One), Elitedesk (Desktop) und Elitebook (Notebook) mit AMD-APU.

Letztere sind für Preise um die 1.000 US-Dollar in den USA bereits zu haben und bieten auch Zubehör wie Dockingstationen, Dual-Band-WLAN bis 802.11ac, verschiedene Akkuoptionen oder ein integriertes Mobilfunkmodem sowie vergleichsweise einfache Reparaturmöglichkeiten und verlängerte Garantien bis zu fünf Jahren. Auch der für Projektgeschäfte wichtige Smart-Card-Reader ist Teil der AMD-basierten Lösungen. Selbst der neue Kleinstrechner Elitedesk Mini , der ein Konkurrent zu Lenovos erfolgreicher Thinkcentre-Tiny-Serie ist, wird mit AMDs neuer APU ausgestattet.

AMD wird insgesamt drei APUs im Pro-A-Segment im niedrigen TDP-Bereich anbieten, die auf die Basis von Kaveri setzen , und vermarktet die Anzahl der CPU-Kerne in Verbindung mit GPU-Kernen. Der A10 Pro 7350B hat zum Beispiel vier CPU-Kerne mit 2,1 bis 3,3 GHz und eine Radeon-R6-Grafikeinheit. Der TDP-Wert liegt bei 19 Watt. Der A8 Pro 7150B ist etwas langsamer getaktet und hat eine R5-Einheit. Nur zwei CPU-Kerne und dafür 17 Watt TDP hat der A6 Pro 7050B mit der R4-Einheit sowie 2,2 bis 3 GHz Takt.

Im Desktopbereich werden vier APUs mit 35 bis 95 Watt TDP angeboten, die auf zwei oder vier CPU-Kerne mit einer Radeon-R5- oder -R7-Einheit setzen. Weitere Informationen zu den neuen Kaveri-APUs finden sich in unserem Test des AMD FX-7600P .


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