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Privatsphäre: Zu wenig Datenschutz in zu vielen Apps

In einer weltweiten Untersuchung haben Datenschützer festgestellt, dass zahlreiche Apps ihre Nutzer nur unzureichend darüber informieren, welche ihrer Daten weiterverwendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Zu viele Apps greifen auf Daten zu, die sie gar nicht benötigen, monieren Datenschützer weltweit.
Zu viele Apps greifen auf Daten zu, die sie gar nicht benötigen, monieren Datenschützer weltweit. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Einem Bericht des Global Privacy Enforcement Network (GPEN) zufolge informieren 85 Prozent von 1.211 Apps ihre Nutzer nur unzureichend darüber, welche persönlichen Daten erfasst und wie diese weiterverwendet werden. Das GPEN ist eine internationale Organisation von Datenschützern, in der auch Deutschland vertreten ist. Untersucht wurden sowohl kostenpflichtige als auch -freie Apps für Android und iOS.

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Aus der Erhebung geht hervor, dass rund 60 Prozent aller Apps bei der Installation Zugriff auf Funktionen verlangen, über die private Kommunikation erfolgt, darunter das Adressbuch. Fast 30 Prozent sammeln mehr Daten, als für deren Funktionalität eigentlich benötigt werden. Warum beispielsweise eine Taschenlampen-App Zugriff auf die Geräte-ID oder den Telefonverlauf erhalten soll oder Daten auf der SD-Karte löschen dürfen kann, sei nicht nachzuvollziehen, so kanadische Datenschützer in einem Blogpost.

Vor allem monieren die Datenschützer, dass 30 Prozent der Apps bei der Installation lediglich um Erlaubnis für kritische Funktionen des Smartphones bitten, aber nicht darauf hinweisen würden, wozu sie diese Berechtigungen benötigten. 24 Prozent weisen den Nutzer nicht darauf hin, wofür die gesammelten Daten verwendet werden. 31 Prozent der untersuchten Apps würden nur unzureichend über die Weiterverwendung von Daten informieren. Lediglich 15 Prozent aller Anwendungen würden den Vorgaben entsprechend Benutzer in vollem Umfang informieren.

Zudem monierten die Datenschützer, dass AGB oftmals nur schlecht zu lesen seien. Entweder die Schrift war zu klein oder der Text zu lang. Oft seien die Datenschutzerläuterungen auch einfach nur versteckt. Die Webseite Statista hat eine Infografik aus den Daten erstellt.

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Anonymer Nutzer 15. Sep 2014

Weil das mit dem "Android = dumm" oft von Apple-Fähnchen kommt ;) Muss zugeben, dachte...

Anonymer Nutzer 15. Sep 2014

naja, also ich hatte auf meinem monthly Nexus 5 auch sehr oft, und teilweise...

__destruct() 15. Sep 2014

Das sind reine Luxus-Probleme. :) ;-)

Anonymer Nutzer 14. Sep 2014

Doch, Apple ist in diesem Fall eine Ausnahme. Apple lässt sich das nämlich alles schon...


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