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Opt-out statt Opt-in: Nutzer von Windows 10, die möglichst wenig Daten an Microsoft senden wollen, müssen sich durch viele Einstellungen arbeiten.
Opt-out statt Opt-in: Nutzer von Windows 10, die möglichst wenig Daten an Microsoft senden wollen, müssen sich durch viele Einstellungen arbeiten. (Bild: Shannon Stapleton/Reuters)

Weitere Einstellungen unter WLAN und im Edge-Browser

Einstellungen - Datenschutz - Konten

Wer sich mit einem Microsoft-Konto an seinem Gerät anmeldet, findet in den Datenschutz-Einstellungen noch einen weiteren Reiter: Konten. Im Unterpunkt "Einstellungen synchronisieren" ist - wie gehabt - erst einmal alles aktiviert. Das hat zur Folge, dass Microsoft für die Synchronisation über mehrere Geräte nicht nur automatisch den Browserverlauf auf seinen Servern speichert, sondern auch Passwörter für das WLAN sowie für Websites, auf denen man sich eingeloggt hat. Wer seine Passwörter lieber nicht ins Internet schickt, sollte die Synchronisierung abstellen.

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So viel zu den dezidierten Datenschutz-Einstellungen. Es gibt aber auch noch andere.

Einstellungen - Netzwerk und Internet - WLAN - WLAN-Einstellungen

Bekannt seit Windows 8.1 ist die sogenannte WLAN-Optimierung. Voreingestellt ist, dass sich das Gerät automatisch mit von Microsoft anerkannten öffentlichen Hotspots verbindet - sowie mit Netzwerken, die von den Outlook-, Skype und Facebook-Kontakten des Nutzers freigegeben wurden.

  • In den allgemeinen Datenschutz-Einstellungen lässt sich unter anderem die Verwendung der Werbungs-ID stoppen. (Screenshot: Zeit Online)
  • Einstellungen in Cortana: Wer alles deaktiviert, hat von der virtuellen Assistentin nicht mehr viel. (Screenshot: Zeit Online)
  • Erweiterte Einstellungen im Edge-Browser: Ganz am Ende finden sich noch wichtige Optionen. (Screenshot: Zeit Online)
  • Mehrere Apps haben standardmäßig Zugriff auf die Kamera. (Screenshot: Zeit Online)
  • Die Erhebung von Standortdaten lässt sich in Windows 10 nur begrenzt verhindern. (Screenshot: Zeit Online)
Erweiterte Einstellungen im Edge-Browser: Ganz am Ende finden sich noch wichtige Optionen. (Screenshot: Zeit Online)

Im Umkehrschluss bedeutet das: Nutzer von Windows 10 und 8.1 können ihre WLAN-Zugangsdaten mit anderen teilen, sogar mit allen ihren Facebook-Freunden und Skype-Kontakten, die Windows 10 oder 8.1 benutzen. Eingestellt wird das auf dieser Ebene. Was dabei passiert: Die Zugangsdaten, also auch die Passwörter, werden verschlüsselt an Microsoft übertragen, wo sie auch verschlüsselt gespeichert werden. Die Nutznießer bekommen die Passwörter zwar nicht zu sehen, wenn sie sich mit den Netzwerken ihrer Freunde verbinden. Dennoch sollte sich jeder Nutzer überlegen, ob er seine Passwörter an das US-Unternehmen überträgt oder das prinzipiell ablehnt.

Einstellungen im Edge-Browser

Zu guter Letzt sollten Nutzer des Edge-Browsers auch dessen Einstellungen (oben rechts) aufrufen. Wichtig sind die "Erweiterten Einstellungen": Der standardmäßig aktivierte Flash-Player kann hier ausgeschaltet werden, vor allem aber die Seitenvorhersage. Denn wenn sie angeschaltet ist, sendet Edge den Browserverlauf an Microsoft zur Analyse und Vorhersage von Websites, die man vermutlich als Nächstes aufruft.

 Wo landen Spracheingaben in Cortana?

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spiderbit 21. Aug 2015

Das finde ich ne witzige sich im Gegenteil zu meiner Wirklichkeit wie sie sich fuer mich...

DebugErr 19. Aug 2015

Stimmt! Habe ich total vergessen... danke =D

phre4k 16. Aug 2015

Haha, als Mac-User braucht man natürlich ein undurchsichtiges Programm wie Little Snitch...

phre4k 16. Aug 2015

Kann immer noch ein false negative sein ;)

Test_The_Rest 13. Aug 2015

Jeder kann die Shell verwenden, di eer möchte. Freie Entscheidung. Wenn es jemandem...



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