Privatsphäre: Tech-Industrie will Cookie-Klickstrecken abschaffen

Sind die Cookie-Warnungen bald Vergangenheit? Große Tech-Unternehmen fordern das jedenfalls in einer Konsultation der EU-Kommission. Ihrer Ansicht nach reicht die neue Datenschutzverordnung aus, um die Privatsphäre der Bürger sicherzustellen.

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Cookies sind lecker, die Cookie-Warnungen aber nervig.
Cookies sind lecker, die Cookie-Warnungen aber nervig. (Bild: Robyn Beck/Getty Images)

Eine Allianz von Tech-Unternehmen will die bei vielen Nutzern unbeliebten Cookie-Warnungen auf Webseiten innerhalb der EU abschaffen. Die Warnungen gehen zurück auf die sogenannte ePrivacy-Richtlinie aus dem Jahr 2002 und deren Ergänzung durch die Cookie-Richtlinie, die Nutzern einen besseren Datenschutz im Umgang mit Webseiten ermöglichen soll, wie Ars Technica berichtet.

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Die Koalition, die jetzt für eine Abschaffung eintritt, besteht aus großen Digitalverbänden wie der Network Operators Association (ETNO), der European Competitive Telecommunications Industry Association (CCIA), der Vereinigung der Mobilnetzbetreiber und Digital Europe. Die Verbände haben sich im Rahmen einer Konsultation der EU-Kommission zur Reform der Richtlinie geäußert.

Verbänden reicht die Datenschutzverordnung

Alle Verbände sind der Ansicht, dass mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung im Jahr 2018 kein zusätzlicher Schutz durch die ePrivacy-Verordnung mehr notwendig ist. "Wir glauben, dass eine Vereinfachung und Straffung der Regulierung den Verbrauchern entgegenkommt, indem wir sicherstellen, dass eine einfache, konsistente und sinnvolle Gesetzgebung den Datenschutz sicherstellt", heißt es in dem gemeinsamen Statement.

Die Wirksamkeit der Cookie-Warnungen für den Schutz der Privatsphäre kann durchaus bestritten werden. Denn Nutzer haben nur die Möglichkeit, in die Cookies einzuwilligen. Wer Cookies regelmäßig löscht, wird zudem immer wieder mit der Warnung konfrontiert, die aber in der Regel keinen großen Erkenntnisgewinn bringt.

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Die Allianz repräsentiert zahlreiche Tech-Unternehmen wie T-Mobile, Vodafone, Netflix, Facebook, Foursquare, Google, Linkedin, Dropbox, Amazon und Paypal, auch Hardwarehersteller wie Apple, Blackberry, Huawei und Microsoft sind darunter.

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kendon 07. Jul 2016

Meh. Die Liste fliegt eh wieder raus, hatte grade die erste Website die auf das...

b1nary 06. Jul 2016

... das memo das och das sollte hab ich wohl überlesen. Mir ist ux wichtiger als die paar...

b1nary 06. Jul 2016

zurück ins stateless web! das ist eindeutig die lösung...



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