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Der Narrative Clip macht alle 30 Sekunden ein Foto.
Der Narrative Clip macht alle 30 Sekunden ein Foto. (Bild: Narrative)

Anti-Paparazzi-Werkzeuge und Anti-Drohnen-Kleidung

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Andere Abwehrmaßnahmen gegen unerwünschte Fotoaufnahmen werden zum Teil seit Jahren diskutiert und entwickelt: Sensoren könnten Kameralinsen in einem Raum erkennen und mit gezielten Lichtpulsen verhindern, dass diese ein brauchbares Foto aufnehmen, schrieben Forscher vom Georgia Institute of Technology (PDF) schon im Jahr 2005.

Die Notwendigkeit für solche Abwehrtechnik gegen Aufnahmetechnik ergibt sich aus der Grundannahme, dass alles aufgezeichnet werden kann. Ob Überwachungskameras, Smartphones oder Google Glass, Drohnen, Webcams, Mautkameras - irgendein foto- oder videofähiges Gerät ist immer in der Nähe. Sie werden auch nicht mehr verschwinden - egal, wie rabiat manche dagegen vorgehen.

Es gibt auch den Versuch der sanften Gegenwehr: Die Mitglieder des Projekts Offlinetags haben vier verschiedene Symbole entwickelt, die man sich etwa bei Konferenzen oder auf Demonstrationen anheften kann. Sie erinnern an CC-Lizenzen und bedeuten etwas vereinfacht gesagt, dass die Träger ungefragt fotografiert werden dürfen, oder nur nach einer entsprechenden Bitte um Erlaubnis, oder nur mit anschließender Unkenntlichmachung, oder gar nicht. Grundsätzlich sind die vier Symbole auch maschinenlesbar, man könnte einer Videokamera also beibringen, sie zu erkennen.

Weniger sanfte Gegenwehr kommt von Menschen wie Adam Harvey. Camoflash heißt eines seiner Projekte. Es ist ein Blitzlicht, das andere Blitzlichter erkennt und mit einem starken und vor allem schnellen Gegenblitz kontert. Als Anti-Paparazzi-Werkzeug bezeichnet es der New Yorker Künstler, Designer und Aktivist, der auch Anti-Drohnen-Bekleidung und Make-up gegen automatische Gesichtserkennung entworfen hat.

So ähnlich wie Camoflash funktioniert auch Nophoto, ein Nummernschildhalter, der mit einem Gegenblitz verhindern soll, dass Verkehrskameras ein zu schnell fahrendes Auto identifizieren. Entwickelt hat es Jonathan Dandrow. Er sagt, es sei nach US-Recht legal. "Wir glauben, es ist ihr gutes Recht, ihr Leben zu leben, ohne ständig aufgenommen und überwacht zu werden", schreibt er auf der Website seines Unternehmens.

 Privatsphäre: Den Kameras das Fotografieren verbieten

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Kondom 02. Apr 2014

Wie nennt sich das System? Kann nichts dazu finden. Wahrscheinlich ist das System auch...

milande11 02. Apr 2014

Hö hö, englendisch... Den hab ich noch nie gehört... ^^

motzerator 01. Apr 2014

Das Recht auf das eigene Bild endet in dem Moment, wo die abgelichtete Person nicht das...

wombat_2 01. Apr 2014

Oder die US-Version: Mit Schrottgewehr - trifft sicher jemanden! :P



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