• IT-Karriere:
  • Services:

Privatsender: Umstrukturierung statt Erhöhung des Rundfunkbeitrags

Der Rundfunkbeitrag soll auf 18,36 Euro monatlich steigen. Die Privatsender sehen die Zeit gekommen, die öffentlich-rechtlichen Sender grundlegend zu überprüfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fernsehjournalist bei der Arbeit
Fernsehjournalist bei der Arbeit (Bild: Carsten Koall/Getty Images)

Die Privatsender wollen angesichts der KEF-Forderung nach einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags Struktur und Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks grundsätzlich unabhängig prüfen lassen. Das erklärte der Vaunet (Verband Privater Medien) am 21. Februar 2020. Der Rundfunkbeitrag soll aus Sicht einer Expertenkommission zum Januar 2021 um 86 Cent auf 18,36 Euro monatlich steigen. Es wäre das erste Mal seit 12 Jahren.

Stellenmarkt
  1. SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH, Gaggenau
  2. Universität Passau, Passau

Die KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) hat am 20. Februar ihren Bericht mit dieser Empfehlung an die Bundesländer übergeben. Am 12. März könnten die Ministerpräsidenten zum Rundfunkbeitrag einen Beschluss fassen. Einer Änderung des Rundfunkbeitrags müssten die Regierungen und die Landtage der 16 Bundesländer zustimmen.

Klaus Schunk, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste im Vaunet, sagte, die hohe Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Radiowellen für ihren DAB+-Umstieg werde mit dem aktuellen KEF-Beschluss fortgeschrieben. "Umso dringlicher wird es, dass auch politische Antworten gegeben werden, wie die Privaten ihren Umstieg finanzieren sollen. Auch diese Frage ist leider unverändert unbeantwortet."

Die UKW-Verbreitung werde noch lange die wirtschaftliche Grundlage des Geschäfts der privaten Radioveranstalter bleiben. Trotzdem steige die Bedeutung auch von DAB+ als digitaler Übertragungsweg, insbesondere weil es eine politische Festlegung auf diese Technologie gebe. "Die Privatsender benötigten für den weiteren Ausbau unserer DAB+-Aktivitäten gleichberechtigte Grundlagen mit den ARD-Radiowellen", erklärte Schunk.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Sharra 27. Feb 2020 / Themenstart

Niemanden. Ich möchte dir ja nicht den Job wegnehmen. Veralbern ist offensichtlich deine...

Lanski 26. Feb 2020 / Themenstart

Exakt auf die Variablen bin ich ebenfalls gekommen. Vielen fehlt leider das größere...

Lanski 26. Feb 2020 / Themenstart

Ähm ... du weißt schon, dass wir praktisch gesehen neben den ÖR nur noch 2 weitere...

Lanski 26. Feb 2020 / Themenstart

Dann ... fehlt dir eindeutig eine Prise Empathie. Mit neuen Medien meinte ich ja Quellen...

Lanski 26. Feb 2020 / Themenstart

Welcher getroffene Hund bellt wieso? Ich bin da nicht mal involviert und hätte auch...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test

Der Magenta-TV-Stick befindet sich noch im Betatest, so dass einige Funktionen noch fehlen und später nachgereicht werden. Der Stick läuft mit einer angepassten Version von Android TV. Bei Magenta TV selbst sehen wir noch viel Verbesserungsbedarf.

Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test Video aufrufen
    •  /