Privater Hotspot: Telekom schafft WLAN To Go im Heimrouter ab

Mit einem Speedport-Firmware-Update löscht die Deutsche Telekom eine Funktion, die den Heimrouter als privaten Hotspot für WLAN To Go öffnet. Die Funktion wird nicht mehr vermarktet.

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Werbebild der Telekom zu WLAN To Go
Werbebild der Telekom zu WLAN To Go (Bild: Deutsche Telekom)

Der Homerouter-Dienst WLAN To Go wird von der Deutschen Telekom nicht mehr aktiv vermarktet, Bestandskunden können ihn nur noch bis auf Weiteres nutzen. Das hat Telekom-Sprecher Dirk Wende Golem.de auf Anfrage erklärt. "Unser Partner Fon wird den Service perspektivisch einstellen", sagte er.

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In der neuen Firmware-Version für den Telekom-Speedport Smart 3 wurde die Funktion WLAN To Go entfernt, die den eigenen Router für andere Nutzer zum Hotspot macht. Das geht aus den Firmware-Änderungen Stand 11/2020 (PDF) hervor, über die Caschys Blog zuerst berichtete. Es geht um die Firmware-Version 010137.4.6.001.0. Im Changelog der Telekom heißt es, dass die Menüseite zur Aktivierung von WLAN To Go aus der Routerkonfiguration entfernt wurde.

Die Telekom hatte zuvor erklärt, mehr als 2 Millionen private WLAN-To-Go-Hotspots in Deutschland zu bieten. Dabei werde nur ungenutzte Bandbreite geteilt. Sechs Nutzer konnten sich bisher gleichzeitig an einem privaten Hotspot anmelden, der mit WLAN To Go läuft.

Die Telekom hatte im Frühjahr 2013 auf der Cebit WLAN To Go als größtes WLAN-Netz Deutschlands in Kooperation mit dem WLAN-Netzbetreiber Fon angekündigt. Sie integrierte dazu im Juli 2013 die Fon-Software in ihre eigenen Router. Auch in anderen Ländern wie Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Slowakei und Ungarn wurde von der Telekom WLAN To Go angeboten. Zu der Zeit verfügte Fon über rund 8 Millionen Hotspots weltweit.

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kilrathi 01. Dez 2020

Hotspots waren quasi nie bequem - Captive Portals machen sowas als Netzzugang für nen...



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