Private Raumfahrtmission: Crew von Polaris Dawn ist gelandet

Die private Weltraummission Polaris Dawn(öffnet im neuen Fenster) ist beendet. Das Raumschiff Crew Dragon des Unternehmens SpaceX landete am Vormittag des 15. September 2024 (MESZ) im Meer, wie auf Livebildern des Konzerns auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) zu sehen war. Nach früheren SpaceX-Angaben sollte das Raumschiff in der Nähe der Südspitze Floridas auftreffen.
Begonnen hatte der Ausflug des Milliardärs Jared Isaacman und drei weiterer Laien-Astronauten am Morgen des 10. September 2024. Nach dem Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral an der Westküste Floridas stieg das Raumschiff Crew Dragon bis in etwa 1.400 Kilometer Höhe auf .
Das sei die größte Entfernung von Menschen zur Erde seit den letzten Apollo-Missionen zum Mond in den frühen 1970er Jahren, hatte SpaceX betont. Die seit Jahrzehnten betriebene Raumstation ISS befindet sich in etwa 400 Kilometern Höhe.
Zwei Astronauten verließen das Raumschiff kurz
Später folgte der riskanteste Teil der Unternehmung, der von SpaceX als "erster kommerzieller Weltraumspaziergang" angekündigt wurde. Jeweils 15 bis 20 Minuten sollten Isaacman und die SpaceX-Angestellte Sarah Gillis demnach draußen bleiben und die erstmals verwendeten Raumanzüge testen. Diese Aktion wurde nochmal kurzfristig um mehrere Stunden verschoben .
Die Laien-Astronauten blieben dabei auf einer Art Leiter im Eingangsbereich des Crew Dragon. Sie schwebten also nicht frei im Weltraum. Die Aktion dauerte nur einige Minuten und die Laien-Astronauten waren dabei rund 740 Kilometer von der Erde entfernt.
Die Crew Dragon besitzt keine Luftschleuse, wie es sie etwa an der Internationalen Raumstation (ISS) gibt. Das bedeutete, dass alle Crew-Mitglieder Raumanzüge tragen mussten. Denn bei offener Luke waren sie ebenfalls dem Vakuum des Weltraums ausgesetzt und in der Kabine gab es keine Atemluft mehr.
Mit dabei waren noch der ehemalige Jetpilot Kidd Poteet und die SpaceX-Mitarbeiterin Anna Menon, die bei dem Ausflug der anderen im Raumschiff zurückblieben.



