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Private AI Compute: Googles neue Cloud-KI soll Privatsphäre wahren

Wenn eine lokale KI an ihre Grenzen stößt, soll Private AI Compute die Lücke schließen – mit verschlüsselten Rechenoperationen auf Google -Servern.
/ Andreas Donath
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Google Private AI Compute (Bild: Google)
Google Private AI Compute Bild: Google

Google hat Private AI Compute vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , eine neue Cloud-Infrastruktur für KI unter Wahrung von Datenschutzstandards. Das System ist Googles Versuch, die enormen Rechenanforderungen fortschrittlicher KI-Modelle mit Datensicherheit zu vereinbaren.

Private AI Compute ermöglicht es, verschlüsselte Verbindungen zu isolierten Serverumgebungen aufzubauen, die auf Googles Tensor Processing Units laufen. Laut Unternehmensangaben soll diese Architektur die gleichen Datenschutzstandards bieten wie lokale Verarbeitung.

Googles Infrastruktur nutzt AMD-basierte Trusted Execution Environments, die den Speicher verschlüsseln und von den Host-Systemen isolieren.

Wenn die Rechenleistung des Smartphones nicht reicht

Google hob bisher die Prozessoren in Geräten wie Pixel-Smartphones hervor, die kleinere Gemini-Nano-Modelle lokal ausführen. So können einige KI-Aufgaben ohne Internetverbindung auf dem Endgerät der Nutzer durchgeführt werden.

Allerdings kann dieser Ansatz nicht mit der Leistung serverbasierter Systeme für anspruchsvollere KI-Operationen mithalten. Die Bildauswertungs-KI Magic Cue, die mit dem Pixel 10 eingeführt wurde, läuft lokal, brachte aber nur mäßig sinnvolle Ergebnisse zustande.

Hybridansatz für KI-Verarbeitung

Mit dem neuen Pixel-Feature-Update wird Magic Cue Anfragen über Private AI Compute routen. Google erwartet, dass dies die Funktion verbessern wird. Auch die Recorder-App erhält über das Cloud-System eine verbesserte Sprachunterstützung für Zusammenfassungen.

Google gab bisher nicht an, welche weiteren Funktionen Private AI Compute nutzten..


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