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Zero-Installation macht Probleme

Im Test hatten wir aber auch Probleme mit dem Gerät. Im Heimnetzwerk des Redakteurs installiert, übernahm das Gerät nach Anschluss an den Router alle Netzwerkverbindungen auf allen Geräten. Dieser Eifer ging uns zu weit. Auf einem Rechner funktionierte der VPN-Zugriff auf Citrix-Anwendungen einer Universität auf einmal nicht mehr richtig. Erst nachdem der Eblocker für das Gerät in der Weboberfläche deaktiviert wurde, ließ sich die Anwendung wieder problemlos nutzen.

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In Foren berichten auch andere Nutzer von Netzwerkproblemen, die mit der Konfiguration zusammenhängen. So sollen innerhalb des Netzwerkes doppelte IPs vergeben worden sein, was zu Problemen führt. Erst ein vom Hersteller durchgeführtes Upgrade auf SNAT behob die Probleme.

Immerhin lässt sich die Konfiguration recht genau einstellen. Wer mehrere WLAN-Access-Points betreibt, kann den Eblocker für das gesamte WLAN aktivieren oder deaktivieren. Alternativ können die Funktionen für jeden Client einzeln zu- oder abgeschaltet werden.

Jugendschutz- und Multi-User-Funktionen kommen Ende des Jahres

In Vorbereitung, aber noch nicht fertig, ist die Family-Variante des Eblockers. Sie soll im vierten Quartal 2016 erscheinen und Jugendschutzfilter und Multi-User-Support bieten. Testen konnten wir diese Funktionen noch nicht.

Geschäftsführer Christian Bennefeld kommt selbst aus dem Tracker-Geschäft. Er ist Mitbegründer des Unternehmens Etracker, das nach eigenen Angaben einen datenschutzfreundlichen Tracker herstellt. Er hält nach wie vor 30 Prozent der Anteile, wie er im Gespräch mit Golem.de erzählt. Daher sei er auch auf dem Laufenden, was in der Tracker-Industrie vor sich gehe.

  • Die Konfiguration der Trutzbox. Die Anleitung ist auch für Einsteiger geeignet.  (Bild: Comidio)
  • Die Konfiguration der Trutzbox. Die Anleitung ist auch für Einsteiger geeignet.  (Bild: Comidio)
  • Die Einrichtung der Trutzbox. Die Anleitung ist auch für Einsteiger geeignet. (Bild: Comidio)
  • Die Testgeräte im Überblick (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Relaxbox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Eblocker (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Relaxbox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Upribox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Upribox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Trutzbox mit WLAN-Stick (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Trutzbox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Trutzbox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Upribox (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Eblocker (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Relaxbox wurde pre Crowdfunding finanziert. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Die Relaxbox wird nicht lokal, sondern über das Internet konfiguriert. Viel einzustellen gibt es aber nicht. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Im Relaxbox-Konfigurator werden auch Netzwerkstörungen angezeigt. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Die Konfiguration des Eblocker (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Die Upribox wird im Browser lokal konfiguriert. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Statusanzeige der Upribox. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
Die Konfiguration des Eblocker (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)

Wer einen Eblocker erwerben möchte, kann zwischen zahlreichen Optionen wählen. Die von uns getesteten Funktionen gibt es in der "Pro" genannten Version. Die Family-Version kann bereits erworben werden, die fehlenden Funktionen sollen dann Ende des Jahres nachgeliefert werden. Die Geräte gibt es jeweils in einem weißen "Design-Gehäuse" und in der Standardversion, einem transparenten Plexiglaskasten, der den Blick auf die inneren Komponenten freigibt. Beide Varianten kosten gleich viel. Außerdem können Nutzer zwischen einem zunächst einjährigen Supportzeitraum oder einer lebenslangen Lizenz wählen. Die Preise variieren zwischen 199 und 399 Euro.

Es ist auch möglich, einen eigenen Banana oder Raspberry Pi zu verwenden und nur eine Lizenz zu kaufen. Die Preise beginnen bei 59 Euro für ein Jahr bis hin zu 299 Euro für die Lifetime-Familien-Lizenz. Ein Raspberry Pi 2 kostet rund 40 Euro, ein Banana Pi 2 etwas mehr. Bei beiden Varianten können Nutzer sparen, wenn sie die Hardware selbst kaufen und das Image auf eine Micro-SD-Karte flashen.

Eher für Einsteiger als für Powernutzer

Auch bei diesem Gerät gilt: Es ist vor allem geeignet, um weniger IT-affine Verwandte und Bekannte zu versorgen, die keine Browser-Plugins, keinen Tor-Browser und keinen VPN installieren wollen. Die Funktion zur Geräteverschleierung finden wir interessant und gut umgesetzt. Als alleiniges Kaufargument reicht uns das aber nicht.

Nutzer mit komplexeren Netzwerken müssen den Eblocker auf jeden Fall selbst konfigurieren, wenn sie komplexere Netzwerkanwendungen nutzen wollen. Die eigentlich nutzerfreundliche "Zero-Installation"-Funktion kann für erfahrene Anwender also zum Nachteil werden.

 Der Eblocker: ein Gerät, das ganze Netzwerk zu übernehmenTrutzbox: mehr Heimserver als Privacy-Box 
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maximilianpohl 21. Jul 2016

Hallo peterx, ja - das problem hättest Du mit der RelaxBox nicht mehr. Zum einen wird die...

Tobias Claren 07. Jun 2016

Angeblich wurde hier etwas entfernt. Ich kann keinen Hinweis finden. Scheinbar verband...

Auric 18. Apr 2016

https://www.conrad.de/de/phoenix-contact-fl-mguard-smart2-vpn-router-2700639-193775.html...

picaschaf 18. Apr 2016

Ich musste nach dem Upgrade meiner Leitung den Router neu positionieren, sonst hätte ich...

Tobias Claren 17. Apr 2016

Auf "illegalen" Webseiten braucht man eigentlich keinen IP-Schutz. Ich würde da nicht...


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