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Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone und kommt mit ausziehbarer Tastatur.
Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone und kommt mit ausziehbarer Tastatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Das Blackberry Priv soll noch im November 2015 in Deutschland in den Handel kommen. Es soll 780 Euro kosten - zu diesem Preis ist das Smartphone bereits bei einigen Online-Händlern vorbestellbar.

  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eines der hervorstechenden Merkmale des Priv ist die ausziehbare Tastatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In zusammengeschobenem Zustand sieht man dem Priv nicht an, dass es eine echte Tastatur hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das liegt daran, dass Blackberry den Schiebemechanismus platzsparend einbauen konnte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tastatur hat vier Zeilen, die gängigsten Sonderzeichen sind über die Alt-Taste erreichbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat eine AUflösung von 18 Megapixeln und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In aufgeschobenem Zustand ist das Priv mit 184 mm merklich länger als andere Smartphones, liegt aber immer noch gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tasten haben die von anderen Blackberry-Geräten mit Tastatur gewohnte Form. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Priv mit ausgefahrener Tastatur (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
In aufgeschobenem Zustand ist das Priv mit 184 mm merklich länger als andere Smartphones, liegt aber immer noch gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fazit

Blackberrys Android-Einstieg ist insgesamt gelungen: Das Priv biete zahlreiche Merkmale, die das Gerät von Mitbewerbern unterscheidet. Im Vordergrund steht dabei natürlich die ausschiebbare Hardware-Tastatur, mit der sich besonders längere Texte gut tippen lassen. Das Priv aber nur auf die Tastatur zu beschränken, würde einige weitere gelungene Funktionen verschweigen.

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So bietet das Smartphone mit seiner guten Kamera, der soliden Verarbeitung und den praktischen Anpassungen am Android-System mitsamt der gut gemachten Bildschirmtastatur weitere Vorzüge. Falls Blackberry wie angekündigt eine schnelle Versorgung mit Sicherheits-Updates bietet, würde auch das den Hersteller von der Konkurrenz abheben.

Bei aller allgemeinen Euphorie um das erste Android-Smartphone von Blackberry sollten aber die Kritikpunkte nicht verschwiegen werden. Das Smartphone hat zwar eine Ausstattung im Topbereich, bezüglich des Prozessors bedeutet dies aber leider: Es kommt mit einem aktuellen Top-Snapdragon-SoC. Der 808 drosselt auch im Priv seine Leistung nach wenigen Minuten wieder merklich. Lediglich der Umstand, dass sich das Priv an Nutzer richtet, die eher weniger leistungsintensive Spiele spielen, macht diesen Punkt weniger ausschlaggebend als bei Smartphones für den Consumer-Markt.

Auch das Display kann uns nicht hundertprozentig überzeugen: Bei schwacher Display-Beleuchtung sehen wir das für POLED-Displays typische granulare Muster. Dieses ist jedoch merklich weniger stark sichtbar als beim LG G Flex und fällt daher nicht so sehr auf. Dennoch sind wir der Meinung, Blackberry hätte einfach auf die weitgehend sinnlosen abgerundeten Kanten des Displays verzichten und einen normalen OLED-Bildschirm einbauen sollen.

Die Frage ist: Wiegen die Vorteile des Priv schwerer als die Nachteile? Wir meinen ja: Die Hardware-Tastatur und das praktisch modifizierte Android-System mit der Aussicht auf schnelle Sicherheitsupdates stellen ein Alleinstellungsmerkmal im Android-Bereich dar. Ob das Priv den Rettungsanker für Blackberry darstellt, wie es mancher deutet, bleibt abzuwarten; Blackberry selbst sieht diese Frage offenbar eher gelassen. Im Gespräch mit Golem.de äußerte der Hersteller aktuell einfach nur die Hoffnung, mit dem Priv die für das Jahr 2015 gesetzte Marke von 5 Millionen verkauften Geräten zu erreichen. Der Geschäftsfokus liegt bei Blackberry aktuell immer noch auf Software.

Auch aufgrund des Preises dürfte sich das Priv eher an spezielle Nutzergruppen wenden, vorzugsweise im Business-Bereich. Aber auch für viel tippende und wenig spielende Consumer-Nutzer könnte das Smartphone interessant sein. Eines der ungewöhnlichsten und auch innovativsten Android-Smartphones des Jahres ist das Priv allemal - auch wenn es nicht perfekt ist.

 Der Snapdragon 808 heizt auch bei Blackberry

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Strongground 18. Nov 2015

Wo genau widerspreche ich mir da?

Anonymer Nutzer 17. Nov 2015

Du Fieseling -.- xD Ja, ich sag sowieso nicht petrol. Wenn überhaupt, sage ich...

MistelMistel 14. Nov 2015

...Du hast Dich schon mal über die Durschnittslöhne in den USA schlau gemacht? Und selbst...

Anonymer Nutzer 13. Nov 2015

Das ist tatsächlich auch mMn die beste Tastatur die es bisher gab und zwar auch rein vom...

Wahrheitssager 12. Nov 2015

Einer der Gründe warum es ja so teuer ist sind die die in der Hardware eingearbeiteten...



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