Alles sichtbar im Blackberry Hub
Wie bei Blackberry-10-Smartphones dient auch beim Priv der Blackberry Hub als Nachrichtenzentrale. Hier werden die Nachrichten aller E-Mail-Konten angezeigt, aber auch Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken. Der Hub ist entweder über das App-Icon erreichbar oder durch eine Wischgeste. Blackberry nutzt hier die bei Android standardmäßig vorhandene Möglichkeit, Google Now mit einem Wisch nach oben über die Home-Taste auszurufen.
Priv-Nutzer können hier nicht nur Google Now, sondern drei Anwendungen ablegen und von überall aus im System erreichen. Wischen wir in einer Bewegung nach oben und anschließend nach rechts, öffnet sich der Hub - es handelt sich also um die gleiche Geste wie bei Blackberry 10. Ein Wisch nach oben und links öffnet die Gerätesuche, in der nach Daten auf dem Smartphone oder im Internet gesucht werden kann.
Einzelansicht der Konten ist manchmal übersichtlicher
Der Blackberry Hub ist für Nutzer, die vorher nicht Blackberry 10 verwendet haben, möglicherweise gewöhnungsbedürftig, da alle Nachrichten in einer Übersicht angezeigt werden. Allerdings lassen sich die verschiedenen Konten farbkodieren und auch einzeln auswählen - es ist also nicht nötig, sich wirklich immer alle Nachrichten gleichzeitig anzeigen zu lassen. Wie bei anderen E-Mail-Clients stehen auch beim Blackberry Hub Filteroptionen zur Verfügung. Praktisch ist auch die Schnelleinsicht in den Kalender, der aufgerufen wird, wenn wir die Nachrichtenanzeige des Hubs nach unten ziehen.
Wir finden die gemeinsame Anzeige von Benachrichtigungen unterschiedlicher Apps sehr praktisch. Dass auch beispielsweise Facebook im Hub mitangezeigt wird, macht die App tatsächlich zu einer Nachrichtenzentrale. Der Vorteil an Android ist, dass Nutzer, die dem Hub nichts abgewinnen können, diesen einfach nicht verwenden müssen. Da das Priv mit dem Play Store kompatibel ist, können einfach andere E-Mail-Clients heruntergeladen und benutzt werden. Gmail ist zudem bereits vorinstalliert, wie auch die anderen Google-Anwendungen.
Geschützter Boot-Bereich und Sicherheits-App
Blackberry ist dafür bekannt, mehr als andere Hersteller auf die Sicherheit seiner Geräte zu achten. Auch beim Priv haben die Kanadier versucht, dieses Konzept umzusetzen. Der Boot-Sektor ist speziell abgesichert, was die Möglichkeit des Rootens verhindern dürfte. Softwareseitig ist mit DTEK eine App vorinstalliert, die den Nutzer über den aktuellen Sicherheitsstand des Smartphones aufklären soll. Der Status wird über eine Anzeige dargestellt, die einen roten, einen gelben und einen grünen Bereich hat.
DTEK dient jedoch eher der Information des Nutzers; die Anwendung greift nicht ein. So wird uns etwa angezeigt, wenn wir eine potenziell unsichere Display-Sperrmethode eingestellt oder die Entwickleroptionen aktiviert haben. Einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Smartphones hat das Priv übrigens nicht - absichtlich, denn die Technik ist Blackberry zu unsicher.
DTEK überprüft auch die Integrität des Betriebssystems - wird hier manipuliert, sollte dies dem Nutzer angezeigt werden. Über die App lässt sich auch einsehen, welche Apps Zugriff auf welche Funktionen haben. Zusätzlich wird ein Logbuch angelegt: So können wir etwa in einer Auflistung genau sehen, an welchen Orten Foursquare oder Facebook auf die Ortungsfunktion zugegriffen hat. In der aktuellen Version des Betriebssystems lassen sich die Berechtigungen der Apps jedoch noch nicht einschränken, wie es einige alternative ROMs und mittlerweile auch Android 6.0 ermöglichen. Mit der neuen Android-Version soll diese Funktion aber auch für das Priv kommen - solange ist DTEK mehr ein Monitoring Tool als eine wirkliche Sicherheitszentrale.
Gute Änderungen an Android
Insgesamt gefällt uns gut, was Blackberry aus Android gemacht hat. Funktionen wie die Pop-up-Widgets und die Möglichkeit, die Benachrichtigungen der Statusleiste nach Apps zu sortieren, sind gelungen. Ebenso gut finden wir eine Ankündigung, die Blackberry-Vertreter im Gespräch mit Golem.de gemacht haben: Von Google veröffentlichte Sicherheits-Updates sollen so schnell wie möglich an die Kunden ausgeliefert werden, um das Priv gegen Schadprogramme möglichst schnell absichern zu können. Da Blackberry auf dem Gebiet der Mobile Security einen Ruf zu verlieren hat, dürfte es der Hersteller damit ernst meinen.
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| Ein Blackberry mit Android | Der Snapdragon 808 heizt auch bei Blackberry |










Wo genau widerspreche ich mir da?
Du Fieseling -.- xD Ja, ich sag sowieso nicht petrol. Wenn überhaupt, sage ich...
...Du hast Dich schon mal über die Durschnittslöhne in den USA schlau gemacht? Und selbst...
Das ist tatsächlich auch mMn die beste Tastatur die es bisher gab und zwar auch rein vom...