Bildschirmtastatur für kurze Texte

Blackberry-Vertreter haben im Gespräch mit Golem.de betont, dass die Tastatur des Priv ein Zusatz für das Schreiben längerer Texte ist - bei kurzen Texten wie etwa Antworten auf Chat-Nachrichten oder kurzen E-Mails hingegen sei es komfortabler, weiterhin die Touchscreen-Tastatur zu verwenden. Wir stimmen dem zu, auch wir empfinden es bei nur kurzen Antworten als umständlich, zuerst die Hardware-Tastatur aufzuschieben.

  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Priv aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eines der hervorstechenden Merkmale des Priv ist die ausziehbare Tastatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In zusammengeschobenem Zustand sieht man dem Priv nicht an, dass es eine echte Tastatur hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das liegt daran, dass Blackberry den Schiebemechanismus platzsparend einbauen konnte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tastatur hat vier Zeilen, die gängigsten Sonderzeichen sind über die Alt-Taste erreichbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat eine AUflösung von 18 Megapixeln und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In aufgeschobenem Zustand ist das Priv mit 184 mm merklich länger als andere Smartphones, liegt aber immer noch gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tasten haben die von anderen Blackberry-Geräten mit Tastatur gewohnte Form. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Priv mit ausgefahrener Tastatur (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
In zusammengeschobenem Zustand sieht man dem Priv nicht an, dass es eine echte Tastatur hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Die Touchscreen-Tastatur entspricht der des Passport und anderer tastaturloser Blackberry-Smartphones. Wie diese hat sie auch beim Priv die zunächst etwas gewöhnungsbedürftige, letztendlich aber sehr effektive Wortvorhersage: Tippen wir ein Wort, werden uns auf der Tastatur über den einzelnen Buchstaben Vorschläge angezeigt. Tippen wir ein W, zeigt uns die Tastatur über dem E bereits als Vorschlag das Wort "wenn" an, über dem A hingegen "was". Tippen wir als nächsten Buchstaben ein O, wird uns über dem C das Wort "Woche", über dem L hingegen "wollte" angezeigt.

Diese Art der Wortvorhersage erlaubt nach nötiger Eingewöhnung sehr schnelles Tippen, bestimmte Floskeln können auch komplett nur durch Auswahl der Vorschläge eingegeben werden. Mit der sehr guten Display-Tastatur und der Hardware-Variante dürften Nutzer des Priv für jegliche Art von Texteingabe gut ausgerüstet sein; das Verlangen nach einer alternativen Tastatur-App hatten wir nicht.

Dünnes und gewölbtes Display

Dass das Priv trotz der Hardware-Tastatur verhältnismäßig dünn ist, liegt auch an der dünnen Display-Einheit. Diese ist an der dünnsten Stelle nicht einmal 2 mm stark und an der Seite gewölbt. Dementsprechend ist auch das Display an beiden Seiten abgerundet, vergleichbar mit den Galaxy-S6-Edge-Modellen von Samsung.

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Der Bildschirm selbst hat eine Diagonale von 5,43 Zoll und eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln; dies ergibt eine hohe Pixeldichte von 540 ppi. Dementsprechend scharf werden Inhalte dargestellt, Pixel sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Dafür erkennen wir etwas anderes: Das Plastic-OLED-Panel (POLED) zeigt wie das des LG G Flex eine Art Grundmuster im Hintergrund an, das offenbar vom Panel selbst stammt. Dieses wirkt wie ein feines Granulat und ist besonders bei geringeren Helligkeitseinstellungen sichtbar, wenn wir genau hinschauen. Auffällig finden wir das Muster etwa bei weißen Hintergründen, vor denen wir Text scrollen. Dann merkt man, dass der Hintergrund quasi stehenbleibt.

Hintergrundmuster aufgrund POLED-Technik

Das Muster ist allerdings deutlich weniger zu sehen als beim G Flex und daher nicht so störend. Wir hätten es trotzdem besser gefunden, wenn Blackberry einfach ein herkömmliches OLED-Panel eingebaut hätte. Dann hätten Nutzer ebenso kräftige Farben und ein sattes Schwarz gehabt, aber möglicherweise auf die Display-Rundungen am Rand verzichten müssen. Das wäre für uns verschmerzbar gewesen, da die abgerundeten Kanten für uns aktuell noch keinen zusätzlichen Mehrwert bringen. Momentan werden auf der rechten Display-Seite beim Aufladen ein Ladebalken und die Zeit bis zur vollständigen Ladung angezeigt, weitere Funktionen sollen Blackberry zufolge noch kommen. Das ist nett, für uns aber eine verzichtbare Spielerei. Auch der sogenannte Productivity Tab, ein aufklappbares Menü mit aktuellen Terminen und E-Mails, ist über einen Wisch über den seitlichen Bildschirm aufrufbar. Wie das Kontakt- und App-Menü beim Galaxy S6 Edge und Galaxy S6 Edge+ hätte Blackberry diese Funktion aber auch ohne seitliche Display-Rundung einbauen können.

Insgesamt betrachtet hat das Display des Priv eine sehr gute Schärfe, dank der OLED-Technik hervorragende Schwarzwerte und trotz der OLED-Technik nicht zu aufdringliche Farben. In bestimmten Situationen fällt uns das granulare Muster des Display-Panels auf, das allerdings nicht so störend ist wie bei LGs POLED-Smartphones. Wir glauben allerdings dennoch, dass Blackberry mit einem herkömmlichen Display beim Priv eine bessere Entscheidung getroffen hätte.

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 Hardware-Tastatur mit vier Reihen und SonderzeichenEin Blackberry mit Android 
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Strongground 18. Nov 2015

Wo genau widerspreche ich mir da?

Anonymer Nutzer 17. Nov 2015

Du Fieseling -.- xD Ja, ich sag sowieso nicht petrol. Wenn überhaupt, sage ich...

MistelMistel 14. Nov 2015

...Du hast Dich schon mal über die Durschnittslöhne in den USA schlau gemacht? Und selbst...

Anonymer Nutzer 13. Nov 2015

Das ist tatsächlich auch mMn die beste Tastatur die es bisher gab und zwar auch rein vom...

Wahrheitssager 12. Nov 2015

Einer der Gründe warum es ja so teuer ist sind die die in der Hardware eingearbeiteten...



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