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Printoo: Arduino kannste jetzt knicken

Das auf Kickstarter erfolgreich finanzierte Projekt Printoo kombiniert verschiedene Techniken, um flache, biegsame Schaltungen auf Arduino-Basis zu ermöglichen.
/ Alexander Merz
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Unbestückte Platine der LED-Matrix (Bild: Ynvisible)
Unbestückte Platine der LED-Matrix Bild: Ynvisible

Printoo(öffnet im neuen Fenster) umfasst eine Reihe von Modulen, die über Steckverbinder miteinander verbunden werden. Die Besonderheit des Konzeptes liegt im mechanischen Aufbau der Module: Als Leiterplatte dient eine dünne, flexible Kunststoffplatte, auf welche die Leitungen aufgedruckt werden. Dafür wird elektrisch leitfähige Tinte verwendet. Um die Leitungen vor Abrieb zu schützen, werden die Platinen mit einem Schutzlack überzogen. Durch diese Bauweise sind die Module sehr leicht und praktisch nicht höher als die darauf verbauten Bauelemente.

Herzstück der Reihe ist der Printoo Core(öffnet im neuen Fenster) mit einer Größe von 35 x 35 Millimeter, darauf befindet sich ein Atmel Atmega328. Die Programmierung kann über die Arduino-IDE erfolgen. Dazu kommen spezielle Module unter anderem für Sensoren, Displays und Bluetooth. Für die Stromversorgung können Knopfzellen, Solarzellen – oder sehr dünne, nicht wieder aufladbare Zink-Kohle-Batterien von Blue Spark(öffnet im neuen Fenster) und Enfucell(öffnet im neuen Fenster) genutzt werden.

Printoo – Kickstarter-Video
Printoo – Kickstarter-Video (03:06)

Die Auslieferung der Sets für die Unterstützer auf Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) soll im September erfolgen. Der reguläre Verkauf soll ab dem 4. Quartal 2014 über die Webseite möglich sein, zu den Preisen für einzelne Module wollte die Firma hinter Printoo, Ynvisible(öffnet im neuen Fenster) , noch keine Aussagen machen. Kits mit mehreren Modulen soll es zu Preisen zwischen 45 und 525 Dollar geben.


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