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Primove: Mannheimer E-Bus-Versuch nicht erfolgreich

Mit dem Elektrobus fahren und an den Haltestellen aufladen: Das hat in Mannheim mit der Primove-Technik nicht zufriedenstellend geklappt. Die Ladepausen sind fahrplanbedingt zu kurz, Klimaanlage und Heizung benötigen zudem zu viel Energie.
/ Andreas Donath
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Elektrobus (Bild: Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe)
Elektrobus Bild: Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe

Die Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe (RNV) wollen laut einem Bericht des Mannheimer Morgen(öffnet im neuen Fenster) keine weiteren Elektrobusse mit Primove-Technik kaufen. Bei den seit knapp drei Jahren getesteten Busse gibt es immer wieder Ausfälle: Nach Angaben des Geschäftsführers der Verkehrsbetriebe sind die Busse nur zu 80 Prozent verfügbar, Diesel-Busse jedoch zu 99 Prozent.

Problematisch ist die kabellose Induktionsladetechnik von Bombardier. Die Technik an sich funktioniere gut, doch der Fahrplan mit 40 Minuten Fahr- und sechs Minuten Ladezeit sei zu anspruchsvoll gewesen, heißt es. Zudem belasteten Heizung und Klimaanlage die Akkus zu stark.

Die Ladetechnik Primove wird auch in Berlin testweise eingesetzt. Auch dort gibt es Probleme, sowohl mit den Bussen als auch mit den Ladestationen.

E-Bus-Linie in Berlin gestartet – Bericht
E-Bus-Linie in Berlin gestartet – Bericht (01:08)

Bisher ist nicht absehbar, welche Technik sich bei E-Bussen durchsetzen wird. Fast alle E-Busse, die es weltweit gibt, fahren in China. Dort, aber auch in anderen Ländern der Region, soll möglichst schnell der Umstieg auf die neue Technik erfolgen.


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