Primebook Circular: Modulares Notebook nutzt Intels Steckkarte mit SoC und RAM

Das Primebook Circular kann mit Compute-Modulen von Intel ausgestattet werden. Die sind allerdings weniger modular, als gedacht.

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Das Primebook Circular verwendet Intels NUC als Hauptkomponente.
Das Primebook Circular verwendet Intels NUC als Hauptkomponente. (Bild: Prime Computer)

Der Schweizer Computerhandel Prime Computer hat einen eigenen Laptop vorgestellt. Das Primebook Circular ist teilweise modular aufgebaut. Hier wird Intels NUC-Steckkarte - speziell das P14E Compute Element - eingesetzt. So können SoC, RAM und WLAN-Modul leicht ausgetauscht werden. Prime Computer stellt einen Konfigurator zur Verfügung, der eine Auswahl an verschiedenen Ausstattungsvarianten bietet.

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So kann das Notebook mit einem Celeron 6305 und 4 GByte RAM, einem Intel Core i5-1135G7 und 8 GByte RAM oder einem Core i7-1165G7 und 16 GByte RAM bestellt werden. Die Komponenten sind auf dem Compute Module integriert und werden über einen PCIe-Anschluss in das restliche Gerät eingeschoben. Es unterscheidet sich also von anderen modularen Notebooks wie dem Framework Laptop, bei dem RAM, SSD und andere Komponenten einfacher austauschbar sind.

Beim Primebook Circular müssen Kunden für ein RAM-Upgrade das komplette Steckmodul wechseln. Dafür sollte es relativ leicht sein, ein CPU-Upgrade durchzuführen, wenn Intel die Idee des P14E Compute Module weiterführen und mit neuen SoCs ausstatten sollte. Die hier verbaute Version wurde im September 2021 vorgestellt. Deshalb ist eine Konfiguration der neueren Alder-Lake-Chips für Laptops auch noch nicht möglich.

SSD austauschbar

Die älteren Module sollen laut Hersteller nicht weggeworfen werden. Stattdessen könnten sie in einem anderem modularen Produkt weiterlaufen. Gerade im Enterprise-Umfeld könnte das ein Vorteil sein: Prime Computer bietet nämlich etwa auch Thin Clients und Mini-PCs für Intels NUC an.

  • Primebook Circular (Bild: Prime Computer)
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Primebook Circular (Bild: Prime Computer)
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Beim Primebook Circular ist die M.2-SSD separat austauschbar. Der Hersteller bietet die Option zwischen 250, 500 und 1.000 GByte Kapazität. Das Ganze wird in ein Chassis mit 13,9-Zoll-Panel (35,3 cm) gesteckt. Das IPS-Display im 3:2-Format löst mit 3.000 x 2.000 Pixeln auf und integriert einen Touchscreen.

An den Gehäuseseiten sind HDMI 2.0b, Thunderbolt 4, zwei USB-1-Ports (3.2 Gen2), eine 3,5-mm-Klinke und auch RJ45 für kabelgebundenes Ethernet vorhanden. Ungewöhnlich ist zudem der Mini-Displayport-Anschluss (DP 1.4), der immer mehr von USB-C verdrängt wird. Das Notebook hat einen relativ großen 77-Wattstunden-Akku, misst 34 x 23 x 1,6 cm und wiegt 1,5 kg. Das Wi-Fi-6-Modul ist ein auf dem Compute Module integriertes Intel AX201.

Das Primebook Circular soll zwischen 1.255 und etwa 2.100 Euro kosten, je nach Ausstattung. Allerdings gibt es bisher keinen offiziellen Preis oder Liefertermin für das Gerät. Interessenten können sich per E-Mail benachrichtigen lassen, sollte sich das ändern.

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Grisu__ 29. Mär 2022 / Themenstart

Nein, das ist schon richtig. Prime klebt doch einfach einen OEM Aufkleber auf das Intel...

xPandamon 29. Mär 2022 / Themenstart

kwt

booyakasha 29. Mär 2022 / Themenstart

Intel wird doch tun, was sich am ehesten rentiert. Ich bin daher mal vorsichtig...

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