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Prime Reading: Amazon startet dritte Lese-Flatrate in Deutschland

Nach Leihbibliothek und Kindle Unlimited gibt es von Amazon Prime Reading. Die dritte Leseflatrate steht kostenlos in Deutschland für alle Prime-Kunden bereit. Ausgeliehene Titel können beliebig lange behalten werden.

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Prime Reading umfasst knapp 500 Titel.
Prime Reading umfasst knapp 500 Titel. (Bild: Glenn Chapman/AFP/Getty Images)

Prime Reading heißt ein neuer Dienst für Prime-Abonnenten. Ohne Aufpreis können Amazons Prime-Kunden mit der Leseflatrate Titel aus einem Sortiment von knapp 500 Büchern, Comics und Zeitschriften ausleihen. Die bestehende Leseflatrate Kindle Leihbibliothek gibt es nur für Kindle-Reader und Fire-Tablets. Im Unterschied dazu kann Prime Reading zusätzlich auf Smartphones und Tablets verwendet werden, wenn auf denen Android oder iOS läuft. Dazu ist die Kindle-App erforderlich.

Maximal zehn Ausleihen erlaubt

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In den USA bietet Amazon Prime Reading bereits seit Oktober 2016 an. Kunden können dort aus einem wechselnden Sortiment von etwa 1.000 Titeln wählen. In den USA wird das Sortiment alle drei Monate ausgetauscht. Auf Nachfrage von Golem.de nannte Amazon für Deutschland keinen festen Turnus, sondern gab nur an, dass Inhalte immer wieder ausgetauscht würden.

Wer ein Buch über Prime Reading ausgeliehen hat, kann es laut Amazon auch noch lesen, wenn es aus dem Prime-Reading-Sortiment genommen wurde. Beliebig viele Inhalte können aber nicht ausgeliehen werden, Amazon beschränkt die maximale Titelausleihe auf zehn Stück. Wer nach zehn Titeln einen weiteren ausleihen will, muss erst einen zurückgeben.

Unklarheiten bei Zeitschriften

Zum Sortiment von Prime Reading gehören auch Zeitschriften wie Der Spiegel, Focus und Stern, die wöchentlich erscheinen. Wir fragten bei Amazon nach, ob davon wöchentlich neue Ausgaben für Prime-Kunden zur Verfügung stünden, erhielten aber als Antwort nur die Aussage, dass das Sortiment regelmäßig wechseln werde. Der Verlag des Spiegels teilte Meedia mit, dass das Wochenmagazin nur zum Start von Prime Reading im Abo enthalten war. Damit wolle der Verlag neue Abonnenten der Digitalversion des Spiegel werben. Der Spiegel sei "nicht Teil einer Amazon-Flatrate", betonte ein Sprecher des Verlags. In ausgewählten Zeiträumen würden kostenlose Testhefte angeboten.

Prime Reading ist universeller einsetzbar als die Kindle Leihbibliothek, die ebenfalls Bestandteil des Prime Abos ist. Über die Leihbibliothek können Nutzer maximal einen Titel pro Monat ausleihen. Amazon will die Leihbibliothek weiterhin anbieten und begründet das damit, dass diese mit rund 55.000 Titeln eine größere Auswahl biete als Prime Reading.

Kindle Unlimited nicht im Prime-Abo enthalten

Als weitere Leseflatrate bietet Amazon Kindle Unlimited an, die 9,99 Euro im Monat kostet und eine Auswahl von 1,5 Millionen Titeln liefert. Aber nur ein Bruchteil der Titel ist in deutscher Sprache. Auch dort dürfen wie bei Prime Reading maximal zehn Ausleihen aktiv sein. Der Dienst steht für Kindle Reader, Fire Tablets sowie Smartphones und Tablets mit Android oder iOS zur Verfügung.

Nachtrag vom 26. Juni 2017

Der Verlag des Spiegel hat erklärt, dass das Wochenmagazin nicht dauerhaft Bestandteil von Prime Reading sein wird. Der Verlag nutzt Amazons Dienst vor allem, um neue Abonnenten zu gewinnen, die für das Digitalabo des Spiegel bezahlen. Der Artikel wurde entsprechend ergänzt. Am Morgen des 26. Juni 2017 schauten wir uns das Sortiment von Prime Reading an: Die aktuelle Ausgabe des Spiegel war über Prime Reading nicht verfügbar, sondern nur die Ausgabe der Vorwoche.

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Dwalinn 26. Jun 2017

Bei mir fing mit einem Scheibenweltroman an... jetzt fehlen mir nur noch ein Paar der...

Unix_Linux 25. Jun 2017

Nein Amazon suxx nicht. Da bringt eure persönlicher Rachefeldzug kein bißchen. Amazon...

Anonymer Nutzer 23. Jun 2017

Skandal. Weiß das schon die Bundesmutti? Da gehört eingeschritten, aber trillipampi.


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