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Amazon Prime Now in Frankreich in der Kritik
Amazon Prime Now in Frankreich in der Kritik (Bild: Amazon.fr)

Prime Now: Pariser Politikerin kritisiert Amazons 1-Stunden-Lieferung

Amazon Prime Now in Frankreich in der Kritik
Amazon Prime Now in Frankreich in der Kritik (Bild: Amazon.fr)

Amazon bietet wie in Berlin auch in Paris Lieferungen binnen einer Stunde an. Bürgermeisterin Anne Hidalgo (Parti Socialiste) kritisiert den US-Konzern und warnt vor den Folgen für die lokale Wirtschaft und die Umwelt.

Amazon habe erst wenige Tage vor dem Start seines Lieferdienstes den Behörden in Paris mitgeteilt, dass eine Ein-Stunden-Lieferung eingeführt werde, sagte die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo der Zeitung Le Figaro. Der Lieferdienst gefährde die Vielfalt der Wirtschaft der französischen Hauptstadt und trage nicht zur Umweltentlastung bei.

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In Paris startete Amazon mit dem Lieferdienst Prime Now vor einer Woche. Innerhalb einer Stunde sollen Artikel aus einem Sortiment von 18.000 Produkten bei den Bestellern ankommen. Geliefert werden auch frische und gefrorene Lebensmittel. Auch in Berlin und Großbritannien hat Amazon Prime Now eingeführt.

Für die Ein-Stunden-Lieferung verlangt Amazon in Paris 5,90 Euro, für eine Zwei-Stunden-Lieferung fallen ab einem Bestellwert von 20 Euro keine Gebühren mehr an. In Berlin kostet die Lieferung innerhalb einer Stunde 6,99 Euro. Dort umfasst das Sortiment rund 20.000 Artikel.

Die Pariser Händler fürchteten, dass Prime Now ihr Geschäft ruiniere, gleichzeitig aber nicht die gleichen Steuern und Regularien beachten müsse wie andere Verkäufer, sagte Olivia Polski, Beauftragte für Handel, Handwerk und freie Berufe, im Interview mit Franceinfo. Das sei unfairer Wettbewerb. Gegenüber der Website The Verge weigerte sich Amazon, zu dem Brief Hidalgos Stellung zu nehmen.

Amazon steht in Frankreich oft in der Kritik. 2013 klagte die Sozialistin Aurelie Filippetti, Ministerin für Kultur und Kommunikation, Amazon vernichte die Buchläden. Ein Gesetz, das Amazon und anderen Onlinehändlern verbot, kostenlose Lieferungen von preisreduzierten Büchern anzubieten, wurde von Amazon ausgehebelt, indem eine Liefergebühr von einem Eurocent erhoben wurde.


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david_rieger 24. Jun 2016

Und Du schaffst es in Deinem Rant immer noch nicht, mal konkret zu werden. Mal zu sagen...

Trollversteher 23. Jun 2016

Ich wusste es, ehrlich gesagt, auch nur, weil Otto vor der großen Umstellung hier in...

Clown 22. Jun 2016

Die Kritik kann ich mit meinem Erfahrungsschatz nur ansatzweise nachvollziehen. Zum...

florencka 22. Jun 2016

So ein quatsch.



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